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„Wir haben weniger Rechte als Tiere“: Das unerträgliche Leben im griechischen Flüchtlingslager Kara Tepe
Luftaufnahme des neuen provisorischen Flüchtlingslagers auf der Insel Lesbos vom 17. September 2020 (AP Photo/Panagiotis Balaskas)

„Wir haben weniger Rechte als Tiere“: Das unerträgliche Leben im griechischen Flüchtlingslager Kara Tepe

2020 war das Jahr der fallenden Masken. Die Corona-Pandemie hat den grausamen Wesenskern des Kapitalismus offengelegt: Profite über Leben. Millionen Flüchtlinge erleben diese Politik seit Jahrzehnten am eigenen Leib, doch das vergangene Jahr hat auch ihre verzweifelte Lage noch einmal auf die Spitze getrieben.

Wer den kriminellen Charakter der europäischen Regierungen und der EU ermessen will, muss auf Kara Tepe schauen, das provisorische Camp auf der griechischen Insel Lesbos. Hier haben rund 7.200 Menschen die Weihnachts- und Neujahrstage in Kälte, Nässe, Krankheit und Angst verbracht. Insgesamt harren mehr als 19.000 Flüchtlinge auf den ägäischen Inseln aus.