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Wie eine verschwiegene Parlamentssitzung die wahren Motive Trumps im Irak aufdeckte

Die USA bestehen darauf, dass es bei der Ermordung von Qassem Soleimani und der Weigerung, den Irak zu verlassen, um den Schutz der Amerikaner geht, aber eine wenig bekannte irakische Parlamentssitzung zeigt, wie die immer engeren Beziehungen Chinas zu Bagdad die neue Nahost-Strategie Amerikas prägen könnten.

Seit die USA Anfang des Monats den iranischen General Qassem Soleimani und den irakischen Milizenführer Abu Mahdi al-Muhandis umgebracht haben, hat die offizielle Version der Geschichte behauptet, dass ihr Tod notwendig war, um eine vage, aber angeblich unmittelbar bevorstehende Gewaltandrohung gegen die Amerikaner zu verhindern, obwohl Präsident Trump seitdem behauptet hat, dass es „nicht wirklich wichtig ist, ob Soleimani oder seine irakischen Verbündeten eine unmittelbare Bedrohung darstellten oder nicht“.

Während sich die Situation zwischen Iran, Irak und den USA zumindest vorläufig deutlich entspannt zu haben scheint, lohnt es sich, die Vorgeschichte der jüngsten Spannungen zwischen den USA und dem Irak/Iran bis hin zur von Trump angeordneten Ermordung von Soleimani und Abu Mahdi al-Muhandis noch einmal zu überdenken, um einen der am meisten übersehenen, aber dennoch relevanten Faktoren hinter Trumps gegenwärtiger Politik gegenüber dem Irak zu verstehen: die Verhinderung einer Ausweitung des chinesischen Einflusses im Nahen Osten. Tatsächlich wurde behauptet, dass sogar der Zeitpunkt von Soleimanis Ermordung in direktem Zusammenhang mit seiner diplomatischen Rolle im Irak und seinem Vorstoß zur Unterstützung des Irak bei der Sicherung seiner Ölunabhängigkeit stand, beginnend mit der Realisierung eines neuen massiven Ölabkommens mit China.

Während sich die jüngste Rhetorik in den Medien auf das Ausmaß des iranischen Einflusses im Irak bezog, ist Chinas jüngster Umgang……