Archiv für Wirtschaft/Konzerne/Monopole

Libra: Die Facebooksche Kryptowährung – Ein Hoch auf die Privatsphäre

Bildergebnis für libraFacebook hat dieser Tage seine “Version einer Kryptowährung” bekannt gegeben. Der nicht gerade für Privatsphäre, aber für Zensur bekannte Internetgigant, hat seiner Kryptowährung den Namen Libra, dem englischen Begriff des Sternzeichens der Waage verpasst, was wohl suggerieren soll, dass es sich hierbei um eine “ausgewogene Form der Überwachung” handelt *Ironie aus*.

Experten sehen in Libra den gefährlichen Versuch Facebooks die nächste Stufe der Überwachung und Kontrolle zu erlangen. Bislang hat Facebook 28 Firmen (wie Spotify und Uber) mit im Boot, die jeweils ein Minimum von 10 Millionen US-Dollar investieren mussten, um als Mitglied der Libra Association, einer “unabhängigen Non-Profit-Organisation”, zu gelten.

Facebook als dasjenige Unternehmen, das versucht Kritiker mundtot zu…..

China will bis 2030 über 30 neue Kernkraftwerke entlang der neuen Seidenstraße bauen

“Die Atomenergie ist bereits zu einer staatlichen Strategie geworden, und die Atomexporte werden dazu beitragen, unseren Geschäft zu optimieren und qualitativ hochwertige inländische Produktionskapazitäten frei zusetzen”, sagte Senior-Experte Wang Shoujun auf einer Konferenz zu diesem Thema.

Bildergebnis für China aims to build 30 nuclear reactors in Silk Road countries by 2030

Um die “umfassenden Vorteile Chinas” in Bezug auf Kosten und Technologie voll auszuschöpfen, sollte Peking Forschung und Entwicklung verbessern, die Produktion wichtiger nuklearer Komponenten lokalisieren und die in- und ausländischen Nukleargeschäfte ausbauen, schlägt Wang vor.

Wang sagte, dass das Land im nächsten Jahrzehnt durch sein Engagement bei der BRI bis zu 30 Kernreaktoren im Ausland bauen könnte. Für chinesische Unternehmen könnte das bis zu 1 Billion Yuan (145 Milliarden Dollar) generieren.

Er weist darauf hin, dass 41 Nationen der Neuen Seidenstraße bereits über Atomkraftprogramme verfügen oder planen, er stellt fest, dass Peking sich nur einen 20-prozentigen Marktanteil sichern muss, um fünf Millionen neue Arbeitsplätze in der Branche zu schaffen.

Das chinesische BRI-Megaprojekt wurde 2013 vom chinesischen Präsidenten Xi Jinping angekündigt und umfasst derzeit 152 Länder auf der ganzen Welt. Es wird erwartet, dass BRI den Welthandel deutlich ankurbeln und die Handelskosten für die beteiligten Staaten halbieren wird.

Xi sagte im April, dass auf dem Gipfel der Belt and Road Initiative 64 Milliarden Dollar an Abkommen unterzeichnet wurden und dass weitere Nationen dem globalen Infrastrukturprogramm beitreten werden.

“Wir engagieren uns für eine offene, saubere und grüne Entwicklung und lehnen den Protektionismus ab”, sagte Xi gegenüber Reportern.

Das Projekt ist sein außenpolitisches Flaggschiff und zielt darauf ab, die alte Seidenstraße neu zu beleben, um Asien mit Europa und Afrika durch massive Investitionen in See-, Straßen- und Schienenprojekte zu verbinden – mit Hunderten von Milliarden Dollar an Finanzmitteln von chinesischen Banken.

Aber Kritiker sagen, dass der Sechsjahresplan ein Plan ist, um den globalen Einfluss Pekings zu stärken, voll gepackt mit undurchsichtigen Vereinbarungen, die chinesische Unternehmen bevorzugen und Nationen mit Schulden und Umweltschäden belasten.

Die USA, Indien und einige europäische Staaten sehen die Initiative mit Argwohn.

China aims to build 30 nuclear reactors in Silk Road countries by 2030

Verstaatlichen wir erst mal Google

Plattformkapitalismus Monopole schaden der Allgemeinheit. Das gilt auch für die Digitalindustrie. Sie muss also reguliert werden

Nach Jahren, in denen Regierungen weltweit sich von den Vorzügen von Big Tech blenden ließen, erkennen sie endlich auch die Probleme, die damit einhergehen. In Indien, Australien, Frankreich, den USA und jetzt auch in Großbritannien beschäftigen sich Politiker damit, welcher Umgang mit der Bedrohung durch die größten Technologieplattformen geboten sei. Dabei scheinen sie alle auf die gleiche Antwort zu verfallen: Mehr Wettbewerb ist demnach der Zaubertrick, mit dessen Hilfe die digitalen Riesen gezähmt werden sollen, Innovation…..

Publisher aufgepasst: Die Hälfte der Suchanfragen endet nicht mehr als Klick auf Webseiten

Google

SEO ist Pflicht, wenn Publisher über Google und Co. große Reichweiten erzielen wollen. Oberste Maßgabe: Die Suchmaschine muss Webseiteninhalte einwandfrei verstehen. Allerdings erkennt die Suchmaschine Content mittlerweile so gut, dass in der Hälfte der Fälle Anfragen direkt auf der Google-Seite beantwortet werden.

Der Launch von Google Jobs in Deutschland und der sofort sichtbare Sichtbarkeitsverlust großer Jobportale auf Google hat gezeigt: Wenn der Suchmaschinen-Riese sich anschickt, Nutzer auf eigene Plattformen weiterzuleiten, sind bis dato hart erarbeitete Rankings und SEO-Bemühungen obsolet – und der Wettkampf um die verbleibenden Teaserplätze in den Suchergebnislisten verschärft sich.

Nun betrafen die meisten Veränderungen und Launches neuer ……

Zweistellige Millionenbeträge für Glyphosat-PR in Europa

Lobbyismus LobbyistenFoto: spekulator / stock.xchng

Der Chemiekonzern Bayer hat nach eigenen Angaben alle Personen in Deutschland und Frankreich informiert, deren Daten 2016 im Auftrag von Monsanto im Rahmen einer Glyphosat-Kampagne von PR-Agenturen gesammelt worden waren. Nach einem Bericht der Tageszeitung taz waren das insgesamt 600 Funktionsträger aus Politik und Gesellschaft. Für die PR-Kampagne vor der Neuzulassung des Unkrautvernichters Glyphosat hatte Monsanto ab 2015 zweistellige Millionenbeträge ausgegeben.

Das sagte Bayers neuer Cheflobbyist Matthias Berninger in einem…..

Handelskrieg: Nun der Kampf um die Abwertung der Währungen

“Trump: Nach dem Handelskrieg, nun der Währungskrieg?“ Auf diese Weise lautete einer meiner Berichte aus der jüngeren Vergangenheit, der sich vollauf zu bewahrheiten scheint.

Jay Yuan / Shutterstock.comJay Yuan / Shutterstock.com

Der Rest der Welt wartet im Angesicht der teils dramatischen Verschlechterung der ökonomischen Lage allerdings nicht auf Donald Trump, um den Startschuss für einen neuen Währungskrieg ertönen zu lassen, sondern schreitet selbst entschlossen voran, ohne auf Amerika und die Federal Reserve zu warten.

China und Japan werfen die Gelddruckpressen an

Nachdem die People´s Bank of China ihre Schleusentore der elektronischen Gelderzeugung schon seit Jahresbeginn wieder massiv geöffnet hat, teilte auch die Bank of Japan jüngst mit, den eigenen Leitzins weiter absenken und QE anhaltend….

Gigafactory 1

Ort und Zeit

Ort: Tahoe Reno Industrial Center, Storey County, Nevada, USA

Bebaute Fläche: 1 Quadratkilometer

Eigentümer: Tesla

Baubeginn: 2015

Voraussichtliche Fertigstellung: 2020

Produktionsbeginn: Juli 2016

Hergestelltes Produkt: Lithium-Ionen Batterien

Produzierte Stückzahlen: 2170 Batteriezellen pro Tag, 3000 Batterien pro Woche

Beschäftigte: 10.000, Stand Januar 2019

Teslas Megafabrik in der Wüste

Storey County ist eine karge Gegend. Fast könnte man sie für das Muster-Niemandsland halten. Und doch finden hier Entwicklungen mit weltweiten Auswirkungen statt. Das Tahoe Reno Industrial Center (TRIC) ist ein wahrhaft gigantischer Industriepark. Auf einer Fläche von 432 Quadratkilometern sind hier rund 100 Konzerne beheimatet – streng geschützt von Zäunen und Sicherheitsdiensten. Hier kommt keiner hinein, der nicht soll. Google hat auf dem Gelände ein großes Datenzentrum. Fünf große Kraftwerke sorgen für…..

Was sind seltene Erden-Metalle & warum sind sie die ‘nukleare Option’ Chinas im Handelskrieg mit den USA

Der eskalierende US-China Handels-Konflikt hat Sorgen geweckt über die Maßnahmen, die jede Seite in ihrem Kampf ergreifen könnte, wie etwa Beijings Option, Exporte seiner Seltenerdmetalle zu beschränken.

Diese ökonomische Maßnahme ist als Beijings «nukleare Option» getauft worden in seinem Kampf mit Washington wegen der Tatsache, dass China der Top-Produzent der Seltenerdmetalle ist und die größten Reserven besitzt.

Seltenerdmetalle sin «gewiss Waffen, die China in seinen Handels-Verhandlungen…

Nächste Runde im Handelskrieg: Chinas neue Richtlinien für selten Erde

Bis etwa zum G20-Gipfel will China seine neue Politik bezüglich der Seltenen Erden verkünden.

Inmitten des anhaltenden Handelskrieges mit den USA haben Konsultationen zwischen Chinas Nationaler Entwicklungs- und Reformkommission (NDRC) und Führungskräften der Seltenerdindustrie den Grundstein für die Begrenzung der Exporte von Seltenerdelementen (REE) gelegt.

Während einer Pressekonferenz am Montag teilte die chinesische NDRC mit, dass sie neue staatliche Strategien für Seltenerdmetalle erarbeite und beabsichtige, diese so bald wie möglich zu veröffentlichen.

Laut der Deutschen Bank ist die wichtigste Schlussfolgerung aus den jüngsten Zusammenkünften, dass die chinesischen Behörden sich darauf vorbereiten, den Versand von Seltenerd-Permanentmagneten zusätzlich zu Seltenerd-Elementen zu beschränken, um den von der Global Times als „Fluchtweg“ bezeichneten Weg zu schließen. Klick Bild für größer.

Bild: South China Morning Post

Pekings verschleierte Drohung, die Ausfuhr von Seltenerdmetallen in die USA zu beschränken, wurde von vielen als eine der nuklearen Optionen Chinas (wir berichteten) in einem Handelskonflikt mit Washington bezeichnet. Die USA verlassen sich für etwa 80 Prozent ihrer Seltenerdlieferungen auf China. Die Metalle werden in allen Bereichen verwendet, von Elektromotoren über Elektronik bis hin zur Erdölraffination.

In beiden Bereichen (also sowohl den Seltenen Erden selbst, als auch bei den Selteerd-Permanentmagneten) machen die chinesischen Lieferungen in die USA in Sachen Gesamtwert den Löwenanteil aus.

Dies zeigt sich auch in der nachfolgenden Grafik: Klick Bild für größer.

https://i0.wp.com/www.zerohedge.com/s3/files/inline-images/Us%20rees.jpg?resize=396%2C156&ssl=1

Sollte es bei dem G20-Gipfel erneut zu einer Eskalation durch Washington kommen, wäre dies für Peking der perfekte Zeitpunkt, scharfe Reglementierungen für den Export der Seltenen Erden zu erlassen. Zwar würde das Exportvolumen sinken, doch die Preise würden dramatisch in die Höhe schießen. Damit könnte Peking zumindest einen partiellen Ausgleich für die eigene Industrie erzielen.

Das Video ist dramatischer als der eigentliche Film “The Social Network”.

„China ist für einen langen Handelskrieg mit den USA bereit“

Peking hat keine Angst vor einem langen Handelskrieg mit den USA. Washington würden den Willen des chinesischen Volkes unterschätzen.

In der wichtigsten theoretischen Zeitschrift der Kommunistischen Partei Chinas heißt es, die Vereinigten Staaten würden den Willen des chinesischen Volkes, einen Handelskrieg zu führen, zu Unrecht unterschätzen. Man betont, dass Peking zu einem langen wirtschaftlichen Kampf mit Washington bereit ist.

„China hat keine Angst vor Bedrohungen oder Druck, den die Vereinigten Staaten ausüben und der zu einer Eskalation der wirtschaftlichen und handelspolitischen Spannungen führen könnte. China hat weder eine Wahl noch einen Fluchtweg und muss sich nur bis zum Ende durchsetzen“, heißt es in dem im zweimonatlichen Rhythmus veröffentlichten…..

Huaweis Plan B: Ein russisches und ein chinesisches OS

Durch das verbot von Huaweis durch die USA wird Huawei gedrängt alternative Systeme zu entwickeln, die mit Google und Android konkurrieren können…..

Die politische Einmischung Washingtons in den Tech-Sektor könnte der Dominanz des US-Internetgiganten Google ein Ende setzen. Mit dem umfassenden Schlag gegen den chinesischen Tech-Konzern Huawei, der auch einen faktischen Android-Bann mit sich zieht, sorgen die „America First“-Proponenten in Washington allerdings dafür, dass Google aus einem wachsenden Markt abgeschnitten wird.

Denn als Alternative gibt es das russische OS Aurora, welches von der Russian Open Mobile Platform entwickelt wird. Wenn man bedenkt, dass viele Coder und Entwickler bei Google und Apple aus dem Raum der ehemaligen UdSSR kommen, kann man sich vorstellen, dass die technische Qualität problemlos mithalten kann. Für Huawei ist das natürlich eine höchst interessante Alternative.

Und nicht nur das: Schon jetzt testen die chinesischen Smartphone-Hersteller Tencent, Xiaomi, Vivo und Oppo das in China entwickelte Operating System HongMeng. Noch vor Ende dieses Jahres soll es auf dem chinesischen Markt erhältlich sein. Die Einsatzbereiche: Smartphones, Computer, TV-Geräte und sogar Autos. Und: es soll sogar bis zu 60 Prozent schneller als Android sein.

Mit diesen beiden Alternativen bei den OS wird es für den Platzhirsch Google und dessen Quasi-Monopol mit Android in den kommenden Jahren immer enger. Kein Wunder, dass Google bereits seine Lobbyisten in Washington darauf angesetzt hat, US-Präsident Trump und dessen Administration dazu zu bringen, den Android-Bann für Huawei aufzuheben. Die Analysten des Konzerns wissen, welche negativen Auswirkungen dies auf die künftigen Geschäfte haben wird.

Konsumentenschutz kritisiert Swisscom als “Datenkrake”

Swisscom ändert per Oktober 2019 das Kleingedruckte in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB). Dies führt zu scharfer Kritik des Konsumentenschutzes.

Mit den neuen AGBs erhöhe Swisscom nicht nur die Kosten für Papierrechnungen (von 1,50 auf 2,90 Franken) und für Einzahlungen am Postschalter (drei Franken), sondern lasse sich durch die Zustimmung der Kunden zu den neuen AGBs auch eine “Blankovollmacht” ausstellen, um Daten zu bearbeiten, warnte die Stiftung Konsumentenschutz (SKS) in einer Mitteilung.

Dem Konsumentenschutz stösst sauer auf, dass Swisscom mit den neuen…..

In der Zwischenzeit in einer zivilisierten eurasischen Umgebung…..

Von den westlichen Medien ignoriert geht der Aufbau der größten Wirtschaftsmacht in Asien weiter.

Bild könnte enthalten: 1 Person, steht und Anzug

Kurz vor Beginn des SCO-Gipfels in Bischkek.

Das bilaterale Treffen verlief lief sehr gut. Xi klang sehr versöhnlich – vielleicht eine Stufe höher als Modi. Es gibt ernsthafte Bemühungen von Putin und Xi für Modi das Licht der Welt Erhellen zu lassen. Eine tiefere Zusammenarbeit innerhalb der Shanghai Cooperation Organization  und BRICS. Wird sich Indien von den USA losreißen und sich dem Eurasischen Projekt zuwendet? Die neue Weltordnung formt sich langsam aber sicher und die USA versuchen es mit allen Mitteln zu verhindern.

Up-Dates gibt es hier, allerdings nur in Englisch.

Steht für Frieden, Entwicklung und Vernetzung in der Region.

Das Treffen mit Präsident Putin war ausgezeichnet. Wir hatten umfassende Gespräche darüber, wie die strategischen Beziehungen zwischen Indien und Russland weiter ausgebaut werden können. Wir freuen uns auf eine Intensivierung des Handels und der Beziehungen zwischen den Menschen und Russland.

hatte ein äußerst erfolgreiches Treffen mit Präsident Xi Jinping. Unsere Gespräche umfassten das gesamte Spektrum der Beziehungen zwischen Indien und China. Wir werden weiterhin gemeinsam daran arbeiten, die wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen zwischen unseren Nationen zu verbessern.

China ruft Indien zur Zusammenarbeit gegen “tyrannische” US-Handelspraktiken auf

China ruft Indien zur Zusammenarbeit gegen "tyrannische" US-Handelspraktiken aufQuelle: www.globallookpress.com

China hat Indien aufgerufen, sich zusammenzuschließen, um die “tyrannischen” Handelspraktiken der USA abzuwehren. Peking und Neu-Delhi planen ein Treffen der beiden Staatsoberhäupter während des kommenden Gipfels der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit.

Chinesische Offizielle haben die indische Regierung aufgefordert, sich gemeinsam um einen wirksamen Ausgleich der möglichen Auswirkungen der in den letzten Monaten von den USA weltweit eingeführten “protektionistischen” und…..

Die Präsidenten Xi Jinping und Putin im O-Ton über das Projekt „Neue Seidenstraße“

Bei der Podiumsdiskussion auf dem Petersburger Wirtschaftsforum am Freitag war auch das chinesische Projekt der „neuen Seidenstraße“ ein Thema. Ich habe die Frage der Moderatorin und die Antworten der Präsidenten Chinas und Russlands darauf komplett übersetzt.

Bemerkenswert ist vor allem Putins Antwort, denn er weist darauf hin, dass China niemandem etwas aufzwingt, alle teilnehmenden Länder wollen freiwillig mitmachen, weil sie sich von dem Projekt wirtschaftliche Vorteile versprechen. Diese Aussage von Putin muss man nach den Spielregeln der Diplomatie verstehen, denn spannend ist, was er nicht hinzufügt, was aber jeder im Saal versteht: Im Gegensatz zu China versuchen USA, allen Ländern ihren Weg aufzuzwingen, sei es durch Drohungen, Sanktionen oder sogar Kriege. China hingegen macht Angebote, die die Länder so interessant finden, dass sie in Peking Schlange stehen.

Beginn der Übersetzung:

Moderatorin: Präsident Xi, ich begann meine heutige Begrüßung, indem ich……

Der Zustand der Wirtschaft

Paul Craig Roberts

Es zeichnet sich ab, dass der Wirtschaftsboom nachlässt und die Federal Reserve die Druckmaschine wieder in Gang bringen muss. Die Fed verwendet das Geld zum Kauf von Anleihen, was die Kurse von Anleihen in die Höhe treibt und den Zinssatz senkt. Die Theorie ist, dass der niedrigere Zinssatz die Konsumausgaben und Unternehmensinvestitionen fördert und dass dieser Anstieg der Konsum- und Unternehmensinvestitionen zu mehr Produktion und Beschäftigung führt.

Die Federal Reserve, die Europäische Zentralbank und die Bank of England sind seit einem Jahrzehnt mit dieser Politik verheiratet, die Japaner schon länger, ohne die Unternehmensinvestitionen zu stimulieren. Anstatt zu niedrigen Zinsen zu leihen, um mehr zu investieren, nahmen Unternehmen Kredite auf, um ihre Aktien zurückzukaufen. Mit anderen Worten, einige Unternehmen, die alle ihre Gewinne für den Rückkauf eigener Aktien verwendet haben, sind in Schulden geraten, um ihre Marktkapitalisierung weiter zu reduzieren!

Weit davon entfernt, die Unternehmensinvestitionen anzuregen, trieb die von der US-Notenbank bereitgestellte Liquidität die Aktien- und Anleihekurse in die….

Das große Bilderberg-Geheimnis von 2019

https://i1.wp.com/www.zerohedge.com/s3/files/inline-images/Strait-of-Hormuz-900x540.jpg?resize=392%2C235&ssl=130. April 2019: Iranische Soldaten am Nationalfeiertag am Persischen Golf in der Straße von Hormus. Es besteht die Sorge über eine Blockade der Meerenge und die katastrophalen Auswirkungen auf den Ölpreis und die Weltfinanzmärkte.Foto: AFP / Atta Kenare

Es hat alles mit der Straße von Hormus zu tun. Die Blockade der Straße könnte Öl und Gas aus dem Irak, Kuwait, Bahrain, Katar und dem Iran blockieren. Es sind 20% des weltweiten Öls das durch Hormus verschifft wird. Es gab einige Diskussionen darüber, ob dies der Fall sein könnte – ob die in der Nähe stationierte Fünfte Flotte der USA Teheran davon abhalten könnte, dies zu tun, und ob der Iran, der auf seinem Territorium entlang der Nordgrenze des Persischen Golfs Anti-Schiffs-Raketen hat, die so weit reichen würden.

Eine amerikanische Quelle sagte, dass eine Reihe von Studien auf dem Schreibtisch von Präsident Trump liegen und dies hat in Washington Panik ausgelöst. Diese zeigten, dass der Iran im Falle der Schließung der Straße von Hormus, aus welchem Grund auch immer, die Macht hat, das Weltfinanzsystem zum explodieren zu bringen, indem er den globalen Handel mit Derivaten sprengt.

Bild: Wikipedia

Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich sagte im vergangenen Jahr, dass der “ausstehende Nominalbetrag für Derivatekontrakte” 542 Billionen US-Dollar betrug, obwohl der Bruttomarktwert nur auf 12,7 Billionen US-Dollar geschätzt wurde. Andere vermuten, dass es 1,2 Billiarden Dollar oder mehr sind.

Teheran hat diese “nukleare Option” nicht offen zum Ausdruck gebracht. Und doch diskutierte General Qasem Soleimani, Leiter der Quds Force der iranischen Revolutionsgarden dies in internen iranischen Diskussionen. Die Informationen wurden ordnungsgemäß an Frankreich, Großbritannien und Deutschland, die EU-3-Mitglieder des iranischen Atomabkommens (oder des Gemeinsamen Umfassenden Aktionsplans), weitergeleitet, was ebenfalls zu einer Panik führte.

Spezialisten für Ölderivate wissen genau, dass, wenn der Energiefluss am Golf blockiert wird, dies dazu führen könnte, dass der Ölpreis auf 200 $ pro Barrel oder höher und das über einen längeren Zeitraum steigen kann. Ein Zusammenbruch des Terminmarktes würde zu einer beispiellosen globalen Depression führen.

Trumps ehemaliger Goldman Sachs Finanzminister Steve Mnuchin sollte das wissen.

Und Trump selbst hat das Spiel verraten. Er formulierte es so, das er im Wesentlichen sagte, dass der Iran keinen strategischen Wert zu den USA hat.

Er will nun das Problem lösen das ihm seine Berater Bolton und Pompeo eingebrockt haben und das wenn irgendwie möglich ohne sein Gesicht zu verlieren. Washington braucht nun einen Ausweg und es ist nicht der Iran der um ein Treffen bittet.

Und damit kommen wir zur der nicht geplanten Zwischenstation von Außenminister Mike Pompeo in der Schweiz, am Rande des Bilderbergs, und das nicht nur weil er ein “großer Käse- und Schokoladenfan” ist, wie er selbst sagt.

Jede gut informierte Kuckucksuhr würde registrieren, dass dieses Treffen dringend benötigt wurde, um die Ängste der transatlantischen Eliten zu zerstreuen, abgesehen von seinen Treffen hinter verschlossenen Türen mit den Schweizern, die den Iran in Sachen Kommunikation mit Washington vertreten und so zu sagen der Postbote sind.

gekürzte Fassung von Pepe Escobar….

Der ganze Artikel in Englisch hier…..Escobar: The Great Bilderberg Secret Of 2019

Für alle, die bislang nicht besorgt waren …

Sie gehörten bislang zu den Menschen, die nicht besorgt waren? Das sollte sich jetzt ändern.

Nicht China war der Grund für die plötzliche Eskalation. Nicht der Iran. Nicht Nordkorea. Auch nicht die Türkei, obwohl die Türken in dieser Hinsicht gute Arbeit geleistet haben mit ihrer Ankündigung, russische Boden-Luft-Systeme vom Typ S-400 in einer Ecke des Mittelmeers stationieren zu wollen, wo sie nach Energie suchen, obwohl doch das EU-Mitglied Zypern protestiert, dass es sich hierbei um seine Hoheitsgewässer handelt. Es war noch nicht einmal Italien, wo Vizepremier Salvini mit Neuwahlen droht, die ihm vermutlich mehr Rückhalt verschaffen dürften, während er sich auf einen Kampf mit Brüssel vorbereitet. Nein, es war Mexiko (oder genauer gesagt Amerikas Präsident Trump, was nun wieder weniger überraschend ist).

Nicht, dass wir uns falsch verstehen: Bis vor wenigen Tagen hätte ich mit Blick auf den ISM-Einkaufsmanagerindex, der im Mai auf 49,4 wegsackte, noch erklärt, die meisten Sorgen sollten einem China bereiten, zumal die Juni-Zahlen für den Renminbi schon jetzt übel aussehen. Hört man sich darüber hinaus aktuelle Äußerungen aus dem Weißen Haus an und liest die Tweets einiger wichtiger amerikanischer Marktteilnehmer, könnte man durchaus davon ausgehen, dass die Vereinigten Staaten schon bald Sanktionen gegen China verhängen, weil das Land in Xinjiang angeblich Konzentrationslager betreibt. (Leser, die sich privat mit mir unterhalten haben, werden sich erinnern, dass ich bereits seit Langem erkläre, die USA sollten als Nächstes diese logische – und extrem zerstörerische ‒ »moralische« Waffe einsetzen.) Und dennoch bereitet uns nun Mexiko die größten Sorgen, denn Trump hat Folgendes getwittert:

Am 10. Juni werden die Vereinigten Staaten sämtliche Güter, die aus Mexiko in unser Land kommen, mit 5 Prozent Zoll belegen. Dies gilt, bis es AUFHÖRT, dass illegale Migranten durch Mexiko in unser Land kommen. Der Zoll wird schrittweise ansteigen, bis das Problem der illegalen Einwanderung aus der Welt ist. Dann fallen die Zölle weg. Einzelheiten folgen aus dem Weißen Haus.

Besagten Einzelheiten zufolge werden die Zölle am 1. Juli auf 10 Prozent steigen, am 1. August auf 15 Prozent, am 1. September auf 20 Prozent und am 1. Oktober auf 25 Prozent. Auf diesem Niveau werden sie eingefroren, wenn die illegale Einwanderung über Mexiko nicht aufhört. Einige Beobachter werden zweifelsohne nun davon sprechen, dass es sich hier um ein »mexikanisches Patt« handelt, eine Situation, aus der niemand als Sieger hervorgehen wird. Doch ganz so ist es nicht, es wirkt vielmehr wie Sumo-Ringen, wobei sich die USA mit ihrem vollen Körpergewicht auf Mexiko werfen.

Folgen und Auswirkungen? Beginnen wir mit den Märkten. Mexiko hat vergangenes Jahr Waren im Wert von 347 Milliarden US-Dollar an die Vereinigten Staaten verkauft und ist zwar ein kleinerer Akteur als China, aber genauso tief in die US-Wirtschaft integriert. Das gilt insbesondere für die Automobilbranche und die Landwirtschaft. Erstens: Der mexikanische Peso verlor nach der Ankündigung 2 Prozent, was ich für ein gewaltiges Understatement halte. Zweitens: Amerikanischen und mexikanischen Wertpapieren wird diese Entwicklung nicht schmecken. Drittens: Die Anleiherenditen in den USA und Mexiko – und weltweit – werden deutlich weiter sinken, das können Sie mir glauben. Wie lange noch, bis die 10-jährigen Schatzbriefe aus den USA unter 2 Prozent fallen? (Clarida von der Fed erklärte, man sei zu einer Lockerung bereit, wenn sich Trendrisiken abzeichnen, und das selbst dann, wenn die Konjunktur »in einer sehr guten Position« ist. Wird dadurch deutlich, mit welchen Trendrisiken zu rechnen ist?)

Besagten Einzelheiten zufolge werden die Zölle am 1. Juli auf 10 Prozent steigen, am 1. August auf 15 Prozent, am 1. September auf 20 Prozent und am 1. Oktober auf 25 Prozent. Auf diesem Niveau werden sie eingefroren, wenn die illegale Einwanderung über Mexiko nicht aufhört. Einige Beobachter werden zweifelsohne nun davon sprechen, dass es sich hier um ein »mexikanisches Patt« handelt, eine Situation, aus der niemand als Sieger hervorgehen wird. Doch ganz so ist es nicht, es wirkt vielmehr wie Sumo-Ringen, wobei sich die USA mit ihrem vollen Körpergewicht auf Mexiko werfen.

Folgen und Auswirkungen? Beginnen wir mit den Märkten. Mexiko hat vergangenes Jahr Waren im Wert von 347 Milliarden US-Dollar an die Vereinigten Staaten verkauft und ist zwar ein kleinerer Akteur als China, aber genauso tief in die US-Wirtschaft integriert. Das gilt insbesondere für die Automobilbranche und die Landwirtschaft. Erstens: Der mexikanische Peso verlor nach der Ankündigung 2 Prozent, was ich für ein gewaltiges Understatement halte. Zweitens: Amerikanischen und mexikanischen Wertpapieren wird diese Entwicklung nicht schmecken. Drittens: Die Anleiherenditen in den USA und Mexiko – und weltweit – werden deutlich weiter sinken, das können Sie mir glauben. Wie lange noch, bis die 10-jährigen Schatzbriefe aus den USA unter 2 Prozent fallen? (Clarida von der Fed erklärte, man sei zu einer Lockerung bereit, wenn sich Trendrisiken abzeichnen, und das selbst dann, wenn die Konjunktur »in einer sehr guten Position« ist. Wird dadurch deutlich, mit welchen Trendrisiken zu rechnen ist?)

Und was ist mit den Unternehmen, die wegen der 25-Prozent-Zölle ihre Lieferketten bereits aus China abgezogen hatten und nun dachten, die USA würden sich freuen, wenn diese Produktion in das benachbarte Billiglohnland Mexiko umzieht? Da zieht man schon um und dann folgen einem auch noch die Zölle! Wo soll man denn jetzt noch hin? Nach Vietnam? Wie lange wird es wohl dauern, bis auch die in die Schusslinie geraten? In die USA? Ernsthaft? Und wird man in Europa gut schlafen, wenn man sieht, wie die USA mit einem engen Verbündeten und Handelspartner umzuspringen imstande sind? Wie werden sich wohl in Deutschland die Arbeitslosenzahlen entwickeln, wenn die Autobranche mit Strafzöllen belegt wird oder Deutschland als Vergeltung für die NATO aus dem Mittelpunkt der EU gekickt wird? Was das wohl für den Populismus in der EU bedeuten würde …

Selbst wenn Mexiko einfach im Norden und Süden sämtliche Grenzen dichtmacht, wird auf Jahre hinaus auf allen Seiten ein bitterer Nachgeschmack bleiben. Es ist schon ironisch: FALLS die Langzeitstrategie der USA darin bestehen sollte, Arbeitsplätze aus China nach Mexiko zu verlagern, dort auf höheren Gehältern zu bestehen und dann eine Festung gegen China rund um das USMCA-Gebiet zu ziehen, würde das die Gehälter in Mexiko so stark anheben, dass deutlich weniger Menschen zum Arbeiten über die Grenze in die USA würden gehen wollen. Diese Dynamik mag vielleicht dabei helfen, einen Kalten Krieg gegen China zu gewinnen und inzwischen stimmen auch einige Marktteilnehmer mit mir darin überein, dass dies »für den Rest unserer beruflichen Laufbahn Bestand haben könnte«, aber 2020 wird einem das nicht viele Stimmen bringen. Das erklärt die heutigen Nachrichten.

Pentagon-Mitarbeiter, der an der Vergabe eines 10-Milliarden-Dollar-Auftrags beteiligt war

Pentagon-Mitarbeiter, der an der Vergabe eines 10-Milliarden-Dollar-Auftrags beteiligt war, erhielt Jobangebot von Amazon – das sich um eben diesen Auftrag bewarb

Der Technologiekonzern Oracle hat seine Vorwürfe gegen Amazon mit neuen Einzelheiten untermauert. Amazon soll einem damaligen Mitarbeiter des US-Verteidigungsministeriums heimlich einen Posten angeboten haben. Das Pikante daran: Ausgerechnet dieser Mitarbeiter war an dem Ausschreibungsprozess für einen riesigen Staatsauftrag beteiligt, bei dem Amazon zu den wichtigsten Bietern zählte.

Amazon Web Services und Microsoft sind nunmehr die beiden Finalisten bei der Ausschreibung des begehrten, 10 Milliarden Dollar schweren Kontrakts für »JEDI«, die Joint Enterprise Defense Infrastructure. Es ist eine der größten staatlichen Ausschreibungen der amerikanischen Geschichte. Im Mittelpunkt steht die Aufgabe, das amerikanische Verteidigungsministerium rund um den Globus mit Cloud-Computing-Diensten zu versorgen.
Seit die Behörde vergangenes Jahr begann, Angebote einzuholen, ist ein heißer Bieterkampf um den Auftrag ausgebrochen. Die beiden Amazon-Wettbewerber ….