Archiv für Krieg/Kriegsverbrechen/Militär/Armee/Rüstung

New York Times: USA führen „aggressive Operationen“ gegen Russland im Cyberspace aus

Die New York Times berichtet heute, dass die USA gegen Russland einen Cyberkrieg führen.

Die USA sind ein Land, das verkündet hat, dass es Cyberangriffe als Kriegsgrund ansehen würde, auch die Nato hat mitgeteilt, das Cyberangriffe als Grund für das Ausrufen des Verteidigungsfalles nach Artikel 5 des Nato-Vertrages angesehen werden. Die USA führen aber selbst solche Angriffe gegen andere Länder durch. Die USA haben, wie wir seit Snowden wissen, Schadprogramme, die sie in die Infrastruktur anderer Länder eingebracht haben. Damit können sie die…..

Bereiten sich die USA auf einen gleichzeitigen Krieg gegen Russland und China vor?

….in den USA lauft die Kriegspropaganda und Hetze bereits auf Hochtouren…..

Bildergebnis für fort-russ.com Is the U.S preparing for simultaneous wars against Russia and China?In den USA hat eine Informationskampagne zur Vorbereitung auf einen weiteren Krieg begonnen, in der das Pentagon auf einen gleichzeitigen Konflikt mit Russland und China vorbereitet sein muss, schreibt Ivan Danilov.

Die Nachrichtenagentur Bloomberg hat zwei detaillierte Artikel zu diesem Thema veröffentlicht, die von renommierten amerikanischen Experten verfasst wurden, um die amerikanischen Bevölkerung einzuschüchtern und diejenigen, die in Washington Entscheidungen treffen in Angst zu versetzten, schreibt der Kolumnist.

Der erste Text, der vom ehemaligen US- und NATO-Kommandanten in Europa, dem pensionierten Admiral James Stavridis, verfasst wurde, deutet darauf hin, dass Washington und seine europäischen Verbündeten nicht auf das so genannte russisch-chinesische Bündnis vorbereitet sind, das die USAr nur schon durch seine bloße Existenz bedroht.

Der andere Artikel, verfasst von Professor Hal Brands von der Johns Hopkins University (US), einem Experten für viele einflussreiche NGOs, deutet an, dass Washington dringend damit beginnen muss, sich auf eine Konfrontation mit den beiden aufsteigenden Großmächten vorzubereiten bevor es zu spät ist.

Für den russischen Kolumnisten ist dieses Medienereignis auf die negative Haltung der beiden einflussreichen Experten zurückzuführen, die das Gefühl des “Niedergangs” und des Todes der US-Hegemonie zum Ausdruck bringen, das oft von der amerikanischen Presse erwähnt wird.

Nach der Analyse, die den Text des ehemaligen US-Kommandanten liest, kann man neben einer leichten Panik feststellen, dass er an die tiefste Angst vor Washingtons politischer Elite appelliert, die auf Halfords geopolitischer Theorie John MacKinder basiert, der an die Dominanz der strategischen Gebiete durch Moskau und Peking glaubt und wird als eine große existenzielle Bedrohung für die Vereinigten Staaten angesehen.

Der ehemalige Admiral Stavridis, der die Interaktionspunkte zwischen Moskau und Peking auflistet, kommt zu dem Schluss, dass der Zweck dieser Zusammenarbeit die chinesisch-russische Kontrolle über Eurasien und Afrika als Ganzes ist, was zwangsläufig die Verbündeten an der Peripherie der Welt mit sich bringt, erklärt der Analyst.

Als Reaktion darauf empfiehlt der pensionierte Kommandant, dass die USA und ihre Verbündeten auf die wachsende Zusammenarbeit zwischen Russland und China achten sollten, indem sie verhindern, dass die chinesisch-russische Allianz europäische Länder auf seine Seite zieht.

Nach Ansicht des Journalisten Danilow sind diese Maßnahmen nichts anderes als eine Sabotage der chinesisch-russischen Zusammenarbeit, die ergänzt, dass es in den von den renommierten Experten veröffentlichten Thesen nur Strafmaßnahmen als Lösung gibt.

Danilov kommt zu dem Schluss, dass Russland von Washington als Feind angesehen wird und dass die Vereinigten Staaten die Stärkung der Freundschaft und der chinesisch-russischen Zusammenarbeit als klares Zeichen für den Wunsch nach Weltherrschaft betrachten, den die Amerikaner um jeden Preis bekämpfen wollen.

Is the U.S preparing for simultaneous wars against Russia and China?

USA bereiten sich auf Dritten Weltkrieg vor

Das Pentagon kündigte am Montag den größten Waffenkauf aller Zeiten an. Der Vertrag umfasst beinahe 500 F-35 Kampfflugzeuge, die insgesamt 34 Milliarden Dollar kosten.

Die Summe ist jedoch nur die Anzahlung für einen Kauf, mit dem das Pentagon einen Flugzeugtyp anschafft, der als unwirtschaftlich und fehleranfällig bekannt ist. Das Entwicklungskonzept der F-35 orientiert sich an zwei übergeordneten Prioritäten: 1. einen Krieg mit einer „Großmacht“ wie Russland oder China zu führen und 2. dem Rüstungsunternehmen Lockheed Martin und der Horde ehemaliger Kongressabgeordneter und pensionierter Generäle, die auf seiner Gehaltsliste stehen, die Taschen zu füllen.

Die Vereinbarung umfasst die 12., 13. und 14. Serie von F-35, die vom Verteidigungsministerium bestellt wurden. Am Ende sollen tausende Flugzeuge des Typs zum Einsatz kommen. Im Jahr 2001 als Maßnahme zur Kostensenkung angekündigt, kostete jedes Flugzeug schließlich das Vierfache der ursprünglich geschätzten Summe.

F-22 Kampfflugzeug der US Air Force [Quelle: US Air Force]

Die prognostizierten Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf 1,5 Billionen Dollar. Mit den Kosten für dieses eine Waffensystem allein könnte das US-Bildungsministerium für ein Vierteljahrhundert finanziert werden.

Es gibt keinen größeren Fürsprecher für die F-35 als Präsident Donald Trump, der es wie eines seiner Golfanwesen anpreist. Die gemeinsame Pressekonferenz mit…….

»Hunger nach immer neuen Rekruten wächst«

»Tag der Bundeswehr« am Sonnabend. Kriegsgegner protestieren gegen PR-Show und Anwerbung von Jugendlichen. Gespräch mit Hannes Draeger

Tag_der_Bundeswehr_53709209.jpgPatrick Pleul/dpa-Zentralbild

An diesem Sonnabend findet an insgesamt 14 Bundeswehrstandorten in der BRD der fünfte »Tag der Bundeswehr« statt. Unter dem Leitmotiv »Willkommen Neugier« lädt die deutsche Armee erstmals an ihren Standort in Münster ein. Werden Sie die Möglichkeit nutzen, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen?

Nein, wir haben eine Protestveranstaltung am Eingang der Kaserne angemeldet. Ich empfinde tiefe Abscheu gegen die Zurschaustellung von Mordwaffen und darüber, wie versucht wird, Jugendliche damit zu beeindrucken. Es ist kein Zufall, dass sich Inszenierungen wie der »Tag der Bundeswehr« häufen. Unter der Schröder-Fischer-Regierung wurde die Bundeswehr zu einer weltweit agierenden Interventionsarmee umgebaut. Es vergeht mittlerweile kaum ein Monat, in dem der Bundestag……

USA fürchten: Russland und China sind „schrecklich erfolgreich“ beim Militär

Chinesische und russische Militärs beim gemeinsamen Manöver im Gebiet Moskau (Archivbild)© Sputnik / Maxim Blinow

Die größte Gefahr für die nationale Sicherheit der Vereinigten Staaten sind… nicht die international vernetzten Terroristen, nein. Es sind, so schreibt es ein ehemaliger Beamter der US-Regierung, Russland und China. Die Zeitung „Rossijskaja gaseta“ berichtet.

Dass China und Russland die größte Sicherheitssorge der USA sind, darüber herrscht Einigkeit in Washington. Das schreibt Dov Zakheim, ehemaliger Mitarbeiter der US-Regierung, in einem Artikel für „The Hill“. Hier mehr…..

TABUTHEMA: Kinderprostitution in Afghanistan & der deutsche Einsatz am Hindukusch! (VIDEOS)

Im Januar 2012 veröffentlichte ich einen Exklusiv-Artikel zum Thema Kinderprostitution in Afghanistan und der deutsche Einsatz am Hindukusch. Wie ich aus vertraulichen Quellen erfuhr, besteht das nachfolgende System des organisierten Kindesmissbrauchs noch immer.

Deshalb hat der nachfolgende Artikel nichts, aber auch gar nichts von seiner Brisanz verloren …

Januar 2012:

Erst gestern gingen die Schlagzeilen um die Welt, dass zwei zehnjährige Kinder von britischen Soldaten in Afghanistan missbraucht wurden. Der afghanische Präsident Hamid Karzai forderte die Regierung in London auf, umgehend eine…..

Osteuropas Manöver-Hochsaison

Image result for Baltic OperationsMit dem NATO-Manöver BALTOPS (“Baltic Operations”), dem größten Ostsee-Marinemanöver dieses Jahres, erreicht die Saison der gegen Russland gerichteten Kriegsübungen des westlichen Bündnisses einen Höhepunkt. An BALTOPS nehmen 55 Kriegsschiffe und 8.600 Soldaten auch aus Deutschland teil; als sie zu Wochenbeginn aus Kiel aufbrachen, da hieß es, es handele sich um “die größte Ansammlung von Marineeinheiten in einem deutschen Hafen seit dem Ende des Kalten Kriegs”. Parallel geht das Manöver “Noble Jump” zu Ende, an dem rund 2.500 deutsche Soldaten beteiligt waren; Ziel war es, die Reaktionsfähigkeit der aktuell von der Bundeswehr geführten NATO-“Speerspitze” zu testen und ihre Verlegefähigkeit in Richtung Osten zu optimieren. In Polen findet darüber hinaus mit “Tobruq Legacy” eine der größten Übungen in bodengebundener Luftabwehr statt. Die Bundeswehr probt dort die Verschmelzung mit einer niederländischen Einheit. Darüber hinaus hat sie Soldaten zu US-geführten Manövern in Südosteuropa entsandt, bei denen die schnelle Verlegung trainiert wird – in Richtung Schwarzes Meer.

Das größte Ostseemanöver des Jahres

Das NATO-Manöver BALTOPS (“Baltic Operations”), das am vergangenen Sonntag begonnen hat und noch bis zum 21. Juni andauert, ist das größte Ostsee-…..

USA: Demokratische Kandidaten fordern Vorbereitung auf „Kriege der Zukunft“

Während die Trump-Regierung den Konflikt mit China verschärft und das US-Militär zur Vorbereitung auf künftige „Großmacht“-Konflikte aufrüstet, demonstrieren die Kandidaten der Demokraten einer nach dem anderen ihre Unterstützung für Amerikas „Kriege der Zukunft“.

Rekruten der US Marine auf Parris Island, S.C. [Quelle: US Navy].

Der ehemalige Vizepräsident Joe Biden, der Spitzenkandidat der Demokraten, und der Bürgermeister Pete Buttigieg, der im Wahlkampf um die demokratische Präsidentschaftskandidatur auf dem vierten Platz liegt, hielten am Dienstag Reden zur Außenpolitik. Darin inszenierten sie sich als aggressivere und zuverlässigere Streiter im Konflikt zwischen den USA und China als Trump.

Die beiden rechten Demokraten sprachen offen von einem potenziellen Krieg….

Brände in Nordost-Syrien- Wer ist verantwortlich, für mutwillige Zerstörung syrischer Agrarwirtschaft? (Videos)

In den vergangenen Tagen ist der nordöstliche Teil Syriens von einer Brandserie heimgesucht worden, die hunderte von Acker Weizen und Gerste rodete. Laut verschiedenen Medienberichten, seien diverse Kriegsparteien für die Brände verantwortlich. Video und mehr….

Syrien – Kriegsbericht vom 12. Juni 2019: Weitere israelische Angriffe auf Syrien

In der Nacht des 12. Juni haben Kampfjets der israelischen Kampfflugzeuge der Israelischen Verteidigungsarmee (IDF) eine Reihe von Raketen auf Ziele nahe Tell al-Hara in Süd-Syrien abgefeuert. Laut den syrischen Staatsmedien hat die IDF syrische Flugabwehrsysteme mit Mitteln der elektronischen Kriegführung ausgeschaltet. Dennoch konnten zumindest einige der Raketen abgefangen werden, wobei bei dem Angriff nur Sachschaden entstand.

Tell al-Hara ist als einer der Standorte der syrischen Luftabwehr bekannt. Pro-israelische Quellen haben, wie immer, gemutmaßt, daß es….

Call of Duty: Modern Warfare – über Weißhelme, Bana al-Abed und das Töten “böser Russen

Seit der formellen Niederlage des selbst erklärten Kalifats und der so genannten “moderaten Rebellen” in den größten Teilen Syriens, ist dieses Landes im Nahen Osten weitgehend aus den Schlagzeilen der Mainsteam Medienkanäle verschwunden. Nichtsdestotrotz wird die Propagandaoperation zur Verzerrung der tatsächlichen Situation in dem vom Krieg geplagten Land sowie die Dämonisierung der gemeinsam mit ihren Verbündeten gegen vom Ausland unterstützte, radikale Milizen kämpfenden Regierung in Damaskus fortgesetzt.

Die demnächst erscheinende, neue Folge von Call of Duty, “Modern Warfare”, ist ein eindrucksvolles Beispiel von Ausmaß und Verbreitung dieses….

Nahost-Vernichtungskrieg: Ein Plan zur Schwächung der islamischen Welt?

Geopolitisch macht der Versuch, die Golfstaaten in einen gegenseitigen Vernichtungskrieg zu zwingen, durchaus Sinn. Ein Gedankengang.

Henry Kissinger sagte einst, das Erdöl sei zu wichtig, um es den Arabern (also den Muslimen) zu überlassen. Mit diesem einzelnen Satz brachte er die US-Nahostpolitik gegenüber den arabischen Golfstaaten auf den Punkt. Die geopolitischen Interessen Washingtons spielen nämlich eine größere Rolle als Menschenrechte, Demokratie oder Freiheit.

Andererseits weiß das US-Establishment natürlich auch, dass der Islam einen starken Expansionsdrang besitzt. Schätzungen zufolge dürften die Muslime schon in wenigen Jahrzehnten die größte religiöse Gemeinschaft der Welt sein und…..

Die NATO würde wahrscheinlich einen Krieg gegen Russland verlieren.

Der Autor hat in den Breschnew-Jahren für eine militärische NATO-Struktur gearbeitet hat. Er glaubt nicht, dass der Kalte Krieg so viel Spaß gemacht hat, dass wir versuchen sollten, ihn zu wiederholen.

Mit der gerade vom US-Repräsentantenhaus verabschiedeten und sehr aggressiven Resolution rücken wir dem heißen Krieg wieder einen Schritt näher. Daher kann das Folgende angebracht sein. Kurz gesagt, die USA und die NATO, die an billige und leichte Siege gewöhnt sind (zumindest kurzfristig – auf lange Sicht sind Irak, Afghanistan, Libyen und Kosovo kaum Siege), werden einen erschütternden Schock erleben, sollten sie jemals gegen die russischen Streitkräfte kämpfen.

<figcaption>Ivan Ivanovich enters Berlin</figcaption>Bild: Ivan Ivanovich erobert Berlin

Zu Beginn meiner Karriere, in den 1970er Jahren, beschäftigte ich mich einige Jahre mit Kriegssimulationen. Die meisten dieser Übungen dienten der Ausbildung von Stabsoffizieren, einige wurden intern durchgeführt, um Waffe oder Taktiken zu testen. Das Szenario war meist das gleiche: Wir, die NATO, die Guten, in Blau, würden eingesetzt, meist in Deutschland, also am östlichen Rand von Westdeutschland. Dort würden wir vom Warschauer Pakt angegriffen werden, das sind die Bösen, die in Rot. (Die Farben stammen übrigens aus dem allerersten Kriegsspiel; nichts mit der Lieblingsfarbe der Kommunistischen Partei zu tun).

Über mehrere Jahre hinweg, als ich im Dienst stand, bemerkte ich zwei Dinge. Natürlich wurden sowohl Rot als auch Blau von unserem Volk gespielt. Was mich immer faszinierte, wie schnell die Leute, die Rot spielten, anfingen aggressiv zu werden. Ihre Kollegen auf der blauen Seite waren sehr risikoarm, langsam und vorsichtig. Die roten Spieler fuhren einfach die Straße hinunter und hatten nichts dagegen, einen Panzer zu verlieren. Was wirklich interessant war (wir haben das im Büro getestet), dass am Ende des Tages die Übungen die mit voller Geschwindigkeit durchgespielt wurden weniger Opfer zu verzeichnen waren als mit der vorsichtigen Vorgehensweise. Die andere Sache – die eher abschreckend – war, die Roten haben immer gewonnen. Immer. Und zwar ziemlich schnell.

Ich entwickelte einen großen Respekt vor der sowjetischen Kriegstaktik. Ich weiß nicht, ob es auf der traditionellen russischen Doktrin basierte, aber es war sicherlich im Zweiten Weltkrieg perfektioniert worden, als die Sowjets die wahrscheinlich größten Landoperationen durchführten, die jemals durchgeführt wurden. Nichts könnte weiter von der Wahrheit entfernt sein als die beiläufige westliche Vorstellung, dass die Sowjets Wellen von Männern gegen die Deutschen geschickt haben, bis ihnen die Munition ausgegangen ist und sie unter der nächsten Welle zertrampelt wurden.

Die sowjetische Kriegsführung, die ich in den Übungen sah, hatte mehrere Merkmale. Das erste, was klar war, ist, dass die Sowjets wussten, dass Menschen….

Israel: Neue Dokumente belegen Panik und US-Abhängigkeit während Sommerkrieg 2006

Israel: Neue Dokumente belegen Panik und US-Abhängigkeit während Sommerkrieg 2006Quelle: AFP © Mahmoud Zayyat

Neue Dokumente des US-Whistleblowers Edward Snowden, die erst jetzt veröffentlicht wurden, belegen, wie Israels Feldzug gegen die libanesische Hisbollah im Sommer 2006 tatsächlich verlief. Sie zeigen eine panische Armee, die stark von den USA abhängig war.

Nachdem sich Israel und die libanesische “Partei Gottes” Hisbollah jahrelang auf einen Krieg vorbereitet hatten, brach er am 12. Juli 2006 schließlich aus. Auslöser war ein Angriff auf eine israelische Patrouille auf dem Gebiet der von Israel 1967 besetzten Schebaa-Farmen – und nicht auf anerkanntem israelischem Staatsgebiet, wie es die offizielle Darstellung Israels gern haben möchte -, bei dem drei IDF-…..

Die tägliche Kriegspropaganda und Amerikas Hochrüsten gegen den Iran

Im Persischen Golf nehmen die Spannungen weiter zu.

Anfang Mai verlegten die USA die Kampfgruppe um den Flugzeugträger USS Abraham Lincoln sowie das amphibische Transportdock USS Arlington, weitere Marineinfanterie, Amphibienfahrzeuge, Drehflügler, Patriot-Raketen und ein Bombergeschwader in die Region. Dieser Schritt sei erforderlich als Abschreckungsmaßnahme gegenüber dem Iran, denn der sei gerade dabei, Angriffe auf amerikanische Truppen und Infrastruktur vorzubereiten, hieß es von amerikanischer Seite.

-Am 21. Mai erklärte der amtierende US-Verteidigungsminister Patrick Shanahan, es sei den USA gelungen, das Potenzial iranischer Angriffe »einzufrieren«. Der vermeintliche Sieg über die vagen »iranischen Drohungen« hielten die USA aber nicht davon ab, militärisch weiter aufzurüsten.

-Am 25. Mai verkündete Präsident Donald Trump, dass die USA 1500 Soldaten, 12 Kampfflugzeuge, bemannte und unbemannte Aufklärungsflugzeuge und eine Reihe Pioniere gegen den Iran entsenden würden.

Zudem segnete Trump den Verkauf von Lenkraketen und anderem Militärgerät im Gesamtwert von 8 Milliarden Dollar an Saudi-Arabien ab und nutzte dabei ein rechtliches Schlupfloch. Eigentlich hat der US-Kongress Trump derartige Geschäfte untersagt, aber die Regierung rief nun einen Notfall aus und erklärte, man müsse dem »schlechten Einfluss des Irans« abschreckend entgegentreten.

Die Truppenbewegungen gingen mit einer neuen Runde Propaganda einher, die für Angst und Schrecken sorgen soll.

-Am 24. Mai gab Admiral Michael Gilday als Direktor des Vereinigten Generalstabs der US-Streitkräfte eine Pressemitteilung heraus, in der es hieß, die Führung des Irans habe auf der allerhöchsten Ebene eine Reihe disruptiver Angriffe befohlen. Zu den Zielen würden sowohl eine Ölpipeline von Aramco sowie Pumpwerke gehören, außerdem hätten Sabotageakte an vier Öltankern in der Nähe der Straße von Hormoz dazu gezählt sowie ein Raketenangriff am 19. Mai, als die Nachbarschaft der US-Botschaft in Bagdad beschossen wurde. Zudem wiederholte er, es gebe »glaubwürdige Berichte, wonach iranische Stellvertretergruppen Angriffe auf US-Personal im Nahen Osten beabsichtigen«. Allerdings legte er keinerlei handfeste Beweise vor, die diese Behauptungen untermauerten.

-Am 28. Mai gab John Bolton, Präsident Trumps Berater für Nationale Sicherheit, »Seeminen, die mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit aus dem Iran stammen«, die Schuld an dem Zwischenfall mit den Öltankern vor den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Bei einem Krisentreffen arabischer Staats- und Regierungschefs am 30. Mai in Mekka wetterte Saudi-Arabiens König Salman gegen den Iran. Das Land stelle seit 40 Jahren die größte Bedrohung für den Weltfrieden dar, sagte Salman und wiederholte Vorwürfe der USA und Israels, was die angeblichen Raketen- und Atompläne Teherans angeht. Er drängte das Bündnis um die USA, das iranische Regime »mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln« daran zu hindern, sich in der Region »einzumischen«.

Kriegstreiber Bolton

Trotz aller Kriegsrhetorik seitens der USA und ihrer Verbündeten sowie den jüngsten Truppenbewegungen scheint Washington zum jetzigen Zeitpunkt nicht auf eine direkte Konfrontation mit dem Iran eingestellt zu sein. Die Trägergruppe um die USS Abraham Lincoln bleibt außerhalb des Persischen Golfes im Arabischen Meer, was belegt, dass Washington Respekt vor den militärischen Möglichkeiten des Irans hat und dass Amerika massiv an Gesicht verlieren könnte, sollte der Flugzeugträger zu dicht vor der iranischen Küste eine Machtdemonstration abliefern wollen.

Iran wiederum hat betont, dass man vor derartigen Drohungen nicht einknicken werde. Der iranische Präsident Hassan Rohani erklärte, sein Land werde sich nicht von Wirtschaftssanktionen und der Drohung eines militärischen Vorgehens an den Verhandlungstisch zwingen lassen.

»Ich bevorzuge Gespräche und Diplomatie, aber angesichts der derzeitigen Bedingungen akzeptiere ich das nicht. Die heutige Situation ist nicht für Gespräche geeignet und unsere Wahl besteht darin, Widerstand auszuüben«, sagte Rohani.

In den kommenden Monaten wird sich die Konfrontation zwischen den USA und dem Iran auf diplomatischer, wirtschaftlicher und militärischer Ebene weiterentwickeln. Drohungen und aggressive Gebärden gegenüber dem Iran werden nicht unbeantwortet bleiben. Trotzdem ist es unwahrscheinlich, dass Teheran etwas unternehmen wird, das eine Auseinandersetzung mit scharfen Waffen nach sich zieht. Dazu müssten rote Linien überschritten werden, indem beispielsweise wichtige Infrastruktur des Irans oder die Schifffahrtslinien der Öltanker direkt angegriffen werden.

Weil es nicht so läuft, wie die USA sich das vorgestellt haben

Image result for weil es nicht so läuft, wie die USA sich das vorgestellt habenKarin Leukefeld, seit vielen Jahren anerkannte Nahost-Expertin, hat auf Einladung von Attac-Augsburg im Zeughaus einen Vortrag gehalten zum Thema: Jemen – Der vergessene Krieg und die aktuelle Situation am Golf (USA-Iran). Der Vortrag wird demnächst im Internet nach zu verfolgen sein. Im Interview kommen Aspekte zur Sprache, die im Vortrag keine so große Rolle spielten. Wir dokumentieren das Interview im folgenden. Die Fragen stellte P. Rapke.

Welche Rolle spielen der Iran und der Jemen in den geostrategischen Plänen der USA und welche Pläne sind das?

Die Region in der Iran und Jemen liegen ist eine Region reich an Rohstoffen, Öl und Gas, und sie ist eine strategisch wichtige Region für Transportwege. Also 25% der weltweiten Erdölvorkommen sind in dieser Region der arabischen Halbinsel und der Iran hat ja auch sehr große Vorkommen. Wir haben westlich der Arabischen Halbinsel das Rote Meer und den Suezkanal, sehr wichtige Transportwege, und wir haben östlich der Arabischen Halbinsel den Persischen Golf mit Zugang zu den Erdölfeldern im Süden des Irak, Kuwaits, Bahrein, Katar, das sind alles sehr wichtige Ressourcen und Europa aber auch die USA sind Abnehmer des Öls und des…..

Macron warnt vor neuem Krieg

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron bei einem Treffen mit kanadischem Premier Justin Trudeau im Elysee Palace in Paris im 7. Juni 2019© AP Photo / Philippe Wojazer

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat vor einem Abgleiten in einen neuen Krieg gewarnt. Ihm zufolge befindet sich die Welt bereits jetzt am Rande neuer Konflikte.

„Ich glaube, dass wir am Rande einer neuen Zeit des Krieges sind, wenn wir uns nicht kümmern“, erklärte er am Dienstag in seiner Rede zum hundertjährigen Bestehen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) in Genf.

Dieser Krieg sei bereits jetzt „präsent in unseren Demokratien“. Man stehe jetzt vor der Entscheidung, Schlafwandler zu sein oder aber im Namen des…..

D-Day-Reste mit etwas Oradour-Geruch als eiskalte Vorspeise des nächsten Haupt-Ostfront

D-Day-Reste mit etwas Oradour-Geruch als eiskalte Vorspeise des nächsten Haupt-Ostfront-Ganges des Matronats/ Macronats unter dem EU-NATO-TrumPatronat

Das große Vorkriegsab-& -wegfeiern hat Hochkonjunktur: der D-Day wäre ohne den Vormarsch der roten Armee in Richtung Berlin nicht geschehen und nicht möglich gewesen. Jetzt wurde er ohne den bösen Russen gefeiert als Auftaktveranstaltung der größten NATO-Militärmanöver gen Osten.

Und jetzt wird Oradour weggefeiert als Hor d’Oevre,

als Vorspeise für den Hauptostfrontgang des Macronats, des Matronats unter dem US-Patronat mit DrohnoBombobamas, & Trumpeten-Raketen & Killarys Flinten. Alles für drei Friedensnobelpreise zu haben: Henry Kissinger (“Der Kiewer Maidan ist die Generalprobe für Moskau!”), Barak Obama und die EU. Der Plan mit dem Maidan auf dem Platz des……

Syrien – Kriegsbericht vom 10. Juni 2019: Milizen erleiden hohe Verluste bei Gefechten in Nord-Hama

Seit dem 6. Juni ereigneten sich im Norden von Hama schwere Gefechte, als Hayat Tahrir al-Sham (HTS), Jaysh al-Izza sowie die von der Türkei unterstützte Nationale Befreiungsfront (NLF) und deren Verbündeten damit begannen gegen Stellungen der Syrisch Arabischen Armee (SAA) vorzurücken.

Zu Beginn besetzten die Milizen etliche Stellungen, einschließlich Jibeen und Tal Meleh. Dann jedoch formierte sich die SAA neu und begann einen Gegenangriff mit dem es ihr gelungen ist den weiteren Vormarsch der Milizen aufzuhalten. Laut regierungsnahen Quellen haben hierbei sowohl die kürzlich stationierten….

USA fordern Verlängerung der deutschen Militärmission in Syrien

Die USA haben Deutschland aufgefordert, die Bundeswehr-Einsätze in Syrien zu verlängern.

Die Partner in der Koalitionsregierung unter Bundeskanzlerin Angela Merkel fordern hingegen den Stopp der Mission von Tornado-Jets über Syrien schon in diesem Jahr.

Wie der “Spiegel” gestern berichtete hat der Chef des US-Oberkommandos Centcom, Kenneth McKenzie, im Mai in einem vertraulichen Brief an den Generalinspekteur der Bundeswehr, die deutschen Einsätze für die sogenannte Anti-IS-Koalition gelobt.

General McKenzie schrieb, die Überwachungsflüge durch Tornado-Jets über Syrien und dem Irak und die Luftbetankung anderer Flugzeuge der Koalition hätten….