Archiv für Frankreich

Französische Grossmacht-Ambitionen

Statt die Militarisierung des Weltraums zu planen, sollten sich Frankreich und die gesamte EU für einen Rüstungsstopp stark machen.

Bildergebnis für frankreich armee parade

Präsident Emmanuel Macron hat an der pompösen Militärparade zum französischen Nationalfeiertag den Aufbau eines militärischen Weltraumkommandos angekündigt. Umringt war er dabei von den RegierungschefInnen aus den bislang neun EU-Partnerländern der «europäischen Interventionsarmee». Das ist nicht nur Ausdruck nationaler französischer Hybris. Macron will die Militarisierung des einstigen «Friedensprojektes Europa» entschlossen fortsetzen und mit der EU auf allen Ebenen in einer Grossmachtliga spielen – mit oder besser gegen die USA, China und Russland.

Angesichts der tiefen inneren Krisen und Zerfallserscheinungen der EU und….

Waffenschau in Paris

Macron präsentiert sich und sein Land am Nationalfeiertag bereit zum Krieg. Beschwörung einer hochgerüsteten EU-Angriffsarmee

RTX6ZKCJ.jpgCharles Platiau/REUTERS

Als der Aufmarsch nach drei Stunden endlich ein Ende hatte und ein Männerchor der Armee die Marseillaise sang, schloss der Präsident genießerisch die Augen, offensichtlich ergriffen von seiner eigenen gewaltigen Waffenschau. Zum Nationalfeiertag hatte Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron am Sonntag auf den Champs-Élysées in Paris diesmal alles in Bewegung gesetzt, was marschieren, fahren, fliegen, ballern und töten kann – Kampfbomber, Panzer, Lafetten, Raketenträger und Hubschrauber. Kreisende Drohnen, Scharfschützen auf dem…

Paris 2019: Migranten stürmen Polizeilinien

Ein neues Video zeigt Hunderte von afrikanischen Migranten, die nach dem vorgestrigen ersten Protest von GiletsNoir (Schwarz-Westen) die Polizeilinien stürmen.

Gilets Noir besteht aus undokumentierten (illegalen) Migranten, die auf den Straßen von Paris schlafen und jetzt Unterkunft, Staatsbürgerschaft oder das Recht auf Daueraufenthalt verlangen.

Teil 2

Deutsche Medien VERSCHWEIGEN: Bürgerkriegsähnliche Szenen in Paris

Illegale Migranten, die sich selbst „Schwarzwesten“ nennen, stürmten und besetzten das Panthéon in Paris.

Sie prangerten schlechte Lebensbedingungen und die durch Frankreich „auf andere Weise fortgesetzte“ Sklaverei an.

Es gab es Verletzte und Bürgerkriegsähnliche Szenen.

Etwa 200 bis 300 Migranten, die sich selbst „Schwarzwesten“ nennen, drangen am Freitag in das Panthéon in Paris ein und forderten das Recht, in Frankreich zu bleiben.

Die „Schwarzwesten“ (Gilets Noirs) – benannt nach der bekannteren französische Bewegung „Gelbwesten“ – sind…..

Schwarze Westen Stürmen und besetzten das “Panthelon” in Paris

Tausende illegaler Immigranten & nicht anerkannte Flüchtlinge, die sich “Schwarze Westen“ nennen, haben am 12. Juli 2019 Frankreichs “Heiligenstätte“ der bedeutenden Franzosen – das Pariser Panthéon – gestürmt und besetzt. Sie fordern ihre Legalisierung samt der Überreichung der französischen Staatsbürgerschaft. Sollte Frankreichs Regierung ihnen diese nicht bereitstellen, bleibt das Pariser Panthéon besetzt. Zudem drohen sie mit der Besetzung weiterer bedeutenden Plätze & Gebäude in Frankreich. Die Lage ist sehr angespannt.

Die Repressions-Armee

Um die Geldelite vor berechtigten Protesten zu schützen, rüstet die französische Polizei massiv auf.

Die Repressions-ArmeeFoto: Alexandros Michailidis/Shutterstock.com

Das monopolkapitalistische System sucht in seiner neoliberalen Ausprägung….

Frankreich – Das entzweite Land

Bild: Flickr.com/Lorie Shaull CC BY-SA 2.0

Frankreich scheint in „Ghettos für die Reichen“ und „Ghettos für die Armen“ aufgeteilt zu sein.

In den ärmsten Stadtteilen haben 6 von 10 neu angesiedelte Haushalte mindestens eine im Ausland geborene Person, hieß es in der Tageszeitung „Le Monde“. Das periphere Frankreich – Kleinstädte, Vororte und ländliche Gebiete – ist von der globalisierten Metropole der „bourgeois bohemian“ (bürgerliche Oberschicht) auch „Bobos“ genannt, getrennt, so das Portal Free West Media.

Die französischen Eliten leben in geschützten Enklaven und haben wahrscheinlich wenig Verständnis für die alltäglichen Auswirkungen der gescheiterten …..

….passend dazu….
Au revoir, Paris: Gelbwesten kündigen Strategiewechsel an
Raus aus der Stadt und zurück auf die Straßen: Für den “Akt 32” ihrer Demonstrationen am Samstag kehrten die Gelbwesten zu ihrer ursprünglichen Strategie zurück. Vor allem Blockaden an Autobahn-Mautstellen sollen die Wirtschaft empfindlich treffen.

“Die Gelbwesten haben beschlossen, die Wirtschaft direkt zu beeinflussen”, erklärte der prominente Sprecher der Bewegung, Éric Drouet, gegenüber RT France. Das Gespräch mit dem Aktivisten fand am 22. Juni während einer Blockade der Autobahn-Mautstation in Chamant, rund 50 Kilometer…..

Kleine Statistik zu den bereits 32 Wochen andauernden Gelb-Westen Protesten

Kleine Statistik zu den bereits 32 Wochen andauernden Gelb-Westen Proteste in Frankreich.
11 Tote ✔️
76 Schwerverletzte ✔️
2500 Verletzte ✔️
23 Demonstranten verloren ein Auge ✔️
5 Demonstranten verloren eine Hand ✔️
Tausende verhaftet ✔️
keine Berichte über diese Staats-Gewalt in den Mainstream-Medien✔️

 

 

Macron vor Internationalem Strafgerichtshof angeklagt – Deutsche Medien schweigen

Unbenanntes Design(691)

Francis Lalanne, einer der führenden Köpfe der Gelbwesten in Frankreich, kündigte Ende Februar 2019 in der französischen Tageszeitung „Libération“ an, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sowie den Innenminister Christophe Castaner vor dem Internationalen Strafgerichtshof anzuklagen. In einer von ihm initiierten Petition konnte Lalanne die erforderlichen 250.000 Stimmen sammeln, um Klage einzureichen. Lalanne beschuldigt Macron und Castaner wegen Verbrechens gegen die Menschlichkeit und beruft sich auf Artikel 35 der Menschenrechte.

Vor wenigen Tagen berichteten die französischen Medien, dass die Klage nun am 11. Juni 2019 beim Internationalen Strafgerichtshof mit den erforderlichen…..

Gelb-Westen in Montpellier: Wie im Bürgerkrieg

Gelb-Westen in Montpellier: Wie im Bürgerkrieg

Macrons Polizei kennt keine Grenzen

Macrons Polizei kennt keine Grenzen

Frankreich: Waffenverkäufe an Saudi-Arabien stiegen im vergangenen Jahr um 50%.

Veröffentlichten Zahlen zeigten, Frankreichs Waffenverkäufe an Saudi-Arabien stiegen 2018 um 50 %, obwohl die Regierung ein Ende des “schmutzigen Krieges” im Jemen forderte.

https://i1.wp.com/www.zerohedge.com/s3/files/inline-images/2019-06-05_5-50-33.jpg?resize=385%2C248&ssl=1oh mon cheri…. bitte kauf noch mehr Waffen von uns für den Erhalt von Arbeitsplätzen..merci cherie….Bild: AFP/Pool/Yoan Valat

Ein jährlicher Regierungsbericht zeigt, dass die gesamten Waffenverkäufe 2018 um 30 Prozent auf 9,1 Milliarden Euro stiegen, was auf einen starken Anstieg der Verkäufe an europäische Verbündete zurückzuführen ist.

Frankreich verkaufte Waffen im Wert von rund einer Milliarde Euro an Saudi-Arabien, wobei der Schwerpunkt auf Patrouillenbooten lag. Eine teilweise Flottenblockade von Häfen, die von der Houthi-Bewegung kontrolliert wird, ist eine der Taktiken einer von Saudi-Arabien geführten Koalition im Jemen, die von Kämpfern wegen der Verschärfung einer humanitären Krise kritisiert wurde.

Angesichts solcher Transfers, die ein geopolitisches Bündnis mit diesen Regimen und die völlige Verletzung internationaler Verpflichtungen offenbaren, kann man nur mit zunehmenden Konflikten im Jemen oder am Horn von Afrika rechnen, wo die Vereinigten Arabischen Emirate und Saudi-Arabien beginnen, sich in Partnerschaft mit Frankreich neu zu organisieren

sagte Tony Fortin am Pariser Observatorium für Armamanent.

Die französische Regierung sagt, dass ihre Waffenverkäufe strengen Verfahren unterliegen, die im Einklang mit internationalen Verträgen stehen.

Die Aufrechterhaltung der Wirtschaftsbeziehungen zu diesen Ländern bedeutet, in Schlüsselregionen für unsere Sicherheitsinteressen und unsere Energieversorgung präsent zu sein. Es geht auch um die Bekämpfung des Terrorismus und den Schutz unserer Bürger vor Ort

sagte Bundeswehrministerin Florence Parly in einem Vorwort zu dem Bericht.

Frankreich gehört zu den weltweit führenden Waffenexporteuren und verzeichnete in den letzten Jahren einen Umsatzsprung, der auf die ersten lukrativen Überseeverträge über Rafale-Kampfflugzeuge, insbesondere nach Indien und Katar, sowie auf ein milliardenschweres U-Boot-Geschäft mit Australien zurückzuführen ist.

Paris hat versucht, sein diplomatisches Gewicht im Nahen Osten durch den Verkauf von Marineschiffen, Panzern, Artillerie und Munition an die Vereinigten Arabischen Emirate, Saudi-Arabien und Ägypten zu erhöhen.

Das hat Kritik von Nichtregierungsorganisationen (NGOs) und einigen Gesetzgebern mit sich gebracht, die sie aufgefordert haben, die Unterstützung für arabische Staaten, die Teil der von Saudi-Arabien geführten Offensive im Jemen gegen Kämpfer der iranisch ausgerichteten Houthi-Bewegung sind, die die Hauptstadt kontrolliert, zurückzufahren.

Die französischen Rüstungsexporte in den Nahen Osten stiegen von 3,9 Milliarden Euro im Vorjahr auf 4 Milliarden Euro, machen aber aufgrund größerer Steigerungen anderswo einen geringeren Anteil am Gesamtvolumen aus.

Der Großteil dieser Umsätze machte Katar, mit den Rafale-Kampfjets und Hubschrauber im Wert von rund 2,4 Milliarden Euro. Katar ist ein Rivale Saudi-Arabiens und gehört nicht zu den Koalitionskämpfen im Jemen.

Demgegenüber stagnierte der Umsatz mit Ägypten, das in den letzten fünf Jahren zu den Top-Kunden Frankreichs gehörte, bei rund 270 Millionen Euro und die Aufträge aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, dem anderen wichtigen Mitglied der Koalition im Jemen, gingen stark zurück.

Frankreich hat auch auf mehr Verkäufe innerhalb der Europäischen Union gedrängt, da es eine aggressive Verkaufspolitik aus den Vereinigten Staaten einzudämmen und die Sicherheitsunabhängigkeit des Blocks zu erhöhen versucht.

Der Bericht zeigte eine deutliche Verbesserung: 25 Prozent der Aufträge kamen aus Europa, verglichen mit nur 10 Prozent im Vorjahr, darunter aus Belgien und Spanien, die Hubschrauber und schwere gepanzerte Fahrzeuge kauften.

Never on TV: Aktuelle Bilder aus Frankreich von den Gelbwesten-Protesten

Frankreich greift hart gegen Journalisten durch, die Geheimdokumente veröffentlichten

Nachdem französische Journalisten Geheimdokumente über die Verwicklung Frankreichs in den Jemen-Konflikt veröffentlicht haben, schlägt Paris nun mit beispielloser Härte zurück.

Ein Reporter von Radio France und die Gründer von Disclose, einer Pariser Enthüllungsplattform, wurden vom Inlandsgeheimdienst DGSI zur Befragung einbestellt. Die DGSI ist für die Bekämpfung von Terrorismus, Spionage und anderen inländischen Bedrohungen zuständig.

Im April hatten die beiden Medienorganisationen gemeinsam mit The Intercept, Mediapart, ARTE Info und Konbini News Artikel veröffentlicht, in denen enthüllt wurde, welch gewaltige Mengen an militärischem Gerät Frankreich, Großbritannien und die USA an Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate verkauft haben und dass dieses Gerät nun eingesetzt wird, um im Jemen Krieg zu führen.

Die Artikel basieren auf einem Geheimdokument des französischen Militärgeheimdienstes, das die Journalisten von Disclose in die Hände bekommen hatten. Aus dem Papier geht hervor, dass ranghohe Vertreter der französischen Regierung die Öffentlichkeit offenbar belogen haben, was die Rolle französischer Waffen in diesem Krieg anbelangt. Es wurde enthüllt, wie tief westliche Nationen in den verheerenden Konflikt verwickelt sind, bei dem bislang mehr als 17.900 Zivilisten getötet oder verletzt wurden. Der Krieg hat zu einer Hungersnot geführt, der bis jetzt schätzungsweise 85.000 Kinder zum Opfer gefallen sind. Mehr hier…..

Hunderte von “Black Vest” Migranten erobern das Pariser Flughafen-Terminal

Hunderte Migranten aus Afrika “Black Vest” Migranten erobern das Pariser Flughafen-Terminal Paris und forderten vom französischen Premierminister das Recht auf dauerhafte Aufenthaltserlaubnis oder die französische Staatsbürgerschaft.

Hundreds Of “Black Vest” Migrants Seize Paris Airport Terminal: “France Does Not Belong To The French!”

Frankreich: Mysteriöse Gruppe entnimmt Gelbwesten Blut während Demonstrationen

Frankreich: Mysteriöse Gruppe entnimmt Gelbwesten Blut während Demonstrationen

Laut Berichten des Nachrichtensenders “Franceinfo” kam es während mehrerer Demonstrationen der Gelbwesten zu bizarren Zwischenfällen. Eine Gruppe von Personen, die wie Straßen-Sanitäter gekleidet waren, nahm Demonstranten Blut ab. Nun kam heraus, warum.

Laut dem französischen Sender Franceinfo präsentierte sich eine Gruppe von Personen während verschiedener Gelbwesten-Proteste als “mobile Sanitäter” und entnahm vor Ort Blutproben von Demonstranten. In dem am 16. Mai veröffentlichten Beitrag schreibt Franceinfo, dass es sich nicht um einen einmaligen Vorfall handelt, sondern dass sich die Blutabnahmen über mehrere Wochen….

Gelbwesten in Frankreich aus der Rubrik: Never on TV

Gelbwesten verlieren weiter an Schwung, Teilnehmerzahlen jedoch strittig

Die Gelbwesten spielen zwar in den deutschen Medien kaum noch eine Rolle, aber es gibt sie noch, auch wenn die Demos immer weniger Teilnehmer haben. Die Teilnehmerzahlen sind jedoch eine Streitfrage.

Ich habe schon mehrmals darauf hingewiesen, dass die offiziellen Teilnehmerzahlen bei den Gelbwesten sehr unglaubwürdig sind. Das kann man auch heute wieder beobachten. Am späten Nachmittag hat das französische Innenministerium gemeldet, dass heute lediglich knapp 15.000 Menschen in ganz Frankreich protestiert haben. Das wären noch einmal weniger, als letzte Woche, als es…..

Setzte Macron Chemiewaffen ein?

Das staatliche Vorgehen gegen die Proteste der Gelbwesten eskaliert
Setzte Macron Chemiewaffen ein?

Der 1. Mai 2019 läutete eine neue Etappe im Widerstand gegen die Politik Macrons ein: Convergence. Gewerkschaften, politische Parteien und Assoziationen demonstrierten zusammen mit der Bewegung der “gilets jaunes” (Gelbwesten). Das Motto der Assemblee der Gelbwesten “Ende des Monats – Ende der Welt: dieselbe Logik, derselbe Kampf” konnte man als gemeinsamen Nenner all der Tafeln und Transparente nehmen. Die Staatsmacht eskalierte ihre Gewalt: Mit Wasserwerfern in Karrees zusammendrängen und dann mit dem Knüppel auseinander treiben, so beschrieb eine Gelbweste die Polizeitaktik.

Tausende suchten Schutz vor den Gasschwaden. Der Vorsitzende der CGT Martinez musste in Sicherheit gebracht werden. Dutzende suchten in Panik Ruhe im Krankenhaus Pitie-Salpetriere. Der auf Anordnung verriegelte Eingang wurde in Panik aufgebrochen. Die Polizei prügelte die Frauen und Männer hinaus. Innenminister Castaner, 2015 Spitzenkandidat der Sozialistischen Partei in….

Gelbwesten in Frankreich: Dieses Video wird nicht in den Mainstream-Medien gezeigt