Archiv für Wirtschaft/Konzerne/Monopole

„Ein Nervenkrieg“: Expertendiskussion zum Thema Ölkrieg zwischen Russland und Saudi-Arabien

Ein Nervenkrieg“: Expertendiskussion zum Thema Ölkrieg zwischen ...

Der Internationale Diskussionsklub „Waldaj“ hat gestern eine Online-Diskussion «Ölkriege: einigen nicht nachgeben“ durchgeführt. Der Waldaj-Club ist ein jährliches Treffen von russischen und ausländischen Politikern, Journalisten und Wissenschaftlern. Die Tagung beschäftigt sich mit der Außen- und Innenpolitik Russlands, wobei jedes Jahr ein anderes Thema im Mittelpunkt steht.

Der stellvertretende Energieminister Russlands, Pawel Sorokin, bezeichnete die Wirkung des Coronavirus als erschütternd. Obwohl die aktuelle Krise auf dem Ölmarkt mit vielen anderen Faktoren verbunden ist. Fast 60 Prozent des Ölverbrauchs hat mit der Mobilität zu tun – Schiffe, Flugzeuge, Privatwagen und Menschen auf der ganzen Welt haben die Nutzung von Transportmitteln und gewerblichen Transportmitteln stark reduziert. Der Markt muss teuer dafür bezahlen.

Gleichzeitig betonte der stellvertretende Minister, dass Russland in dieser……

Das Weiße Haus erwägt eine “Öl-Allianz” mit Saudi-Arabien

Während Washington die saudische Niederlage in Jemen überwacht und Gerüchte über mögliche Staatsstreiche sich in Riad verbreiten, wurde Victoria Coates zur US-Spezialentsandten für Energie ernannt. Sie wäre in Riad angekommen, wo sie wohnen wird.

Mrs. Coates wurde beschuldigt, die Autorin des 2018 von der New York Times veröffentlichten Kolumne zu sein: “Ich bin Teil des Widerstands innerhalb der Trump-Administration” [1] und des folgenden Buches: A warning (Eine Warnung) [2].

Bekannt als enge Vertraute von Donald Rumsfeld, vom Pentagon und Israel, war sie Beraterin von Senator Ted Cruz während seines Wahlkampfes. Sie war Stellvertreterin des derzeitigen Nationalen Sicherheitsberaters Robert O’Brien geworden und verfolgte insbesondere die Iran-Frage.

Das Weiße Haus würde, Berichten zufolge, die direkte Kontrolle über die saudi-arabische Ölgesellschaft (Aramco) übernehmen, die im vergangenen Dezember um 1,5 Prozent privatisiert wurde. Damit würden die Sauds ihrer einzigen Einkommensquelle beraubt, im Gegenzug für ihre Beibehaltung an der Macht in einem der fünf Staaten, die während des Zerfalls des Landes entstehen würden.

Übersetzung
Horst Frohlich

Warum sind Hunderte von CEOs kurz vor dem Ausbruch des Coronavirus zurückgetreten?

Michael Snyder

In den Monaten vor dem heftigsten Börsencrash der Geschichte und dem Ausbruch der größten öffentlichen Gesundheitskrise unserer Generation waren wir Zeugen der größten Abwanderung von Firmenchefs, die wir je erlebt haben.

Und wie Sie weiter unten sehen werden, verkauften auch Unternehmensinsider kurz vor dem Zusammenbruch der Börse Aktien ihrer eigenen Unternehmen im Wert von Milliarden von Dollar.

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Im Leben kann das Timing alles sein, und manchmal hat man einfach Glück. Aber es erscheint seltsam, dass so viele der Unternehmenselite gleichzeitig so überaus “Glück” haben. In diesem Artikel behaupte ich nicht, dass ich die Beweggründe einer dieser Personen kenne, aber ich weise auf bestimmte Muster hin, die es meiner Meinung nach wert sind, untersucht zu werden. In einer Finanzzeitschrift wird das Phänomen, das wir erlebt haben, mit dem Ausdruck “der große Exodus der CEOs” beschrieben.

Alles begann im vergangenen Jahr, als die Chefs in einer Zahl zurücktraten, die so hoch war wie nie zuvor. Folgendes wurde im vergangenen November von NBC News veröffentlicht… Die Zahl der Rücktritte von CEOs in diesem Jahr ist rekordverdächtig: Nach neuen Daten, die am Mittwoch veröffentlicht wurden, sind von Januar bis Ende Oktober mehr als 1.332 zurückgetreten.

Es ist zwar nicht ungewöhnlich, dass CEOs mitten in einer Rezession fliehen, aber es ist bemerkenswert, dass ein solcher Ausschlag von Executives inmitten robuster Unternehmensgewinne und Rekord-Börsenhöchstständen zu beobachten ist. Im vergangenen Monat verließen 172 Vorstandsvorsitzende ihre Arbeit, wie die Vermittlungsfirma Challenger, Gray & Christmas mitteilte. Das ist die höchste monatliche Zahl, die jemals verzeichnet wurde, und die Gesamtzahl seit Jahresbeginn übertrifft sogar die Welle von Executives während der Finanzkrise.

Bis zum Jahresende hatten 1.480 CEOs ihren Posten verlassen, was einen neuen Rekord darstellt. Doch für die meisten Menschen schien es, als ob die guten Zeiten Ende 2019 noch andauern würden. Die Unternehmensgewinne stiegen, und der Aktienmarkt verzeichnete ein Rekordhoch nach dem anderen. Ja, es gab viele Anzeichen dafür, dass sich die Weltwirtschaft wirklich verlangsamt, aber die meisten Experten sagten keine bevorstehende Rezession voraus.

Warum haben also so viele Vorstandsvorsitzende plötzlich beschlossen, dass die Zeit gekommen ist?

Im Folgenden sind nur einige der großen Vorstandsvorsitzenden aufgeführt, die sich entschieden haben, 2019 zurückzutreten…..hier weiter…..

Die Machtergreifung

Die opportunistischsten, heimtückischsten und korruptesten Akteure in den USA haben nicht lange gebraucht, eine pandemische Krise in einen weiteren Versuch zu einer massiven Machtergreifung zu verwandeln. Wir haben das bereits erlebt; nach 9/11 und auch während der Antwort auf die Finanzkrise vor einem Jahrzehnt. Die unverbesserlichen Soziopathen, die stets die großen und wichtigen Entscheidungen treffen, haben diese Krisen benutzt, um Reichtum und Macht zu konsolidieren. Und sie tun es erneut.

Es gibt viele Beispiele, hier sind einige davon:

  • Das EARN IT-Gesetz, mit dem Senatoren versuchen, den weitverbreiteten öffentlichen Gebrauch von Verschlüsselung – etwa in der privaten Kommunikation – zu zerstören.
  • Das Weiße Haus und das CDC verlangen von Facebook, Google und anderen Tech-Giganten, ihnen größeren Zugang zu den Location-Daten der Handys der Amerikaner zu gewähren.
  • Das Justizministerium hat stillschweigend den Kongress um die Erlaubnis gebeten, während eines Notstands Menschen ohne Gerichtsverhandlung unbegrenzt festzuhalten.
  • US-Senatoren versuchen, die Krise als eine Gelegenheit zu nutzen, einen gigantischen Konzern-Coup durchzuziehen

„US Finanzminister Steven Mnuchin will, dass Vorstände von Goldman Sachs Group Inc. und anderen Wall Street Firmen mithelfen, die Hilfspakete von mehr als $200 Milliarden zu beaufsichtigen.“ Hier weiter…..

Weltwirtschaft: Der finanzfaschistische Putsch

Innerhalb von sechs Wochen hat der Dow(n) Jones Index 36,7% seines Wertes verloren. Lag der Index am 10. Februar 2020 noch bei 29.398 Punkten – schloss er gestern mit 18.591 Punkten.

Dieser massive Einbruch kann und wird nicht folgenlos bleiben (können). Der kritische Finanzjournalist Ernst Wolff geht sogar davon aus, dass in Folge dieses Crashes bereits die Derivateblase geplatzt ist und aktuell alles dafür getan wird dieses Platzen unter der Decke zu halten:……

Abriegelungen, Ausgangssperren, Soldaten auf den Straßen, Regierungen verteilen Bargeld

Dieser totale Wahnsinn war völlig vermeidbar.

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Was passiert, wenn Regierungen die schlimmsten Szenarien mit der Realität verwechseln? Sie verwandeln eine Gesundheitskrise in eine soziale Krise und in einen wirtschaftlichen Tsunami, mit Folgen, die schwerer sind, als das Virus überhaupt erzeugen könnte.

Während ich das schreibe, haben bereits Hunderttausende von Menschen in Europa und der Welt ihre Arbeit verloren, insbesondere in der Freizeit- und Unterhaltungsbranche. Da ein Sektor nach dem anderen von den globalen Blockaden betroffen ist, ist Massenarbeitslosigkeit nicht eine Möglichkeit, sie ist definitiv. Und die sozialen Kosten werden schwerwiegend sein. Wie schwerwiegend, weiß niemand wirklich. Aber die Erfahrungen der Vergangenheit zeigen, dass Menschen, wenn sie ihren Arbeitsplatz verlieren, auch ihr Zuhause, ihre Familien, ihre Gesundheit verlieren können – und unser soziales Gefüge wird auseinandergerissen.

Wir sollten uns jedoch davor hüten, besessen zu versuchen zu erahnen, mit welchen enormen Kosten die Panik für die Gesellschaft verbunden sein wird. Sonst besteht die Gefahr, dass eine Form der apokalyptischen Panikmache durch eine andere ersetzt wird.

Es gibt zwei miteinander verbundene Probleme. Das erste ist, dass die…..

Riyadhs “Ölkrieg” gegen Russland hat einige globale Ziele

OIPR3422Der immer noch andauernde saudische “Ölkrieg” mit Russland hat seine Wurzeln in der Logik der zunehmenden Nutzung natürlicher Ressourcen für geopolitische und geoökonomische Zwecke. Der jüngste Vorstoß erfolgt vor dem Hintergrund des zunehmenden Wettbewerbs zwischen den USA und Russland um globale Führungsrollen und der Versuche der USA, Russland aus dem Krieg zu verdrängen, seinen Anteil am globalen Ölmarkt zu vergrößern und den Anteil des amerikanischen Schieferöls zu aus zu dehnen, wodurch Russlands wirtschaftliche Kapazität und seine Fähigkeit die Macht in Regionen jenseits seiner Grenzen zu projizieren, beeinträchtigt wird.

Während die Saudis Russland für den “Ölkrieg” und die Weigerung des Kremls, die Ölförderung weiter zu kürzen, verantwortlich machen, hätte die vorgeschlagene Kürzung in ihrer jetzigen Form letztlich zu einer weiteren Verringerung des russischen Anteils am Weltmarkt und zu einem erheblichen Anstieg der Schieferölproduktion und der Exporte der USA geführt. Seit dem OPEC+-Abkommen von 2016 und den damit verbundenen Kürzungen der Ölförderung ist die Produktion von US-Schieferöl um 4,5 Millionen Barrel pro Tag gestiegen. Während die westlichen Politologen Russland in Wort und Schrift als den “bösartigen” Akteur bezeichnet haben, der die “boomende” Schieferölindustrie der USA ins Visier nimmt, ist es eine Tatsache, dass die US-Schieferindustrie ohne das OPEC+-Abkommen gar nicht erst gewachsen wäre. Russland hat sich in seiner jetzigen Form geweigert, seine Produktion weiter zu kürzen, und ist bereit, die OPEC+ zu verlängern, um ein stabiles System der Ölförderung fortzusetzen.

Wie die OPEC+ dem US-Schieferöl zugute kam, zeigt sich daran……

Die Botschaft der Großkonzerne zur Coronavirus-Pandemie: Rettet Profite, nicht Leben

Ein Autoarbeiter bei Ford in Kansas City (AP Photo/Charlie Riedel)

Die Coronavirus-Pandemie breitet sich weiter auf der ganzen Welt aus und in den Vereinigten Staaten steigt die Zahl der gemeldeten Fälle schneller als in jedem anderen Land. Gleichzeitig zeichnet sich eine klare Linie der herrschenden Klasse in Amerika ab, die lautet: „Das Heilmittel ist schlimmer als die Krankheit.“ Mit anderen Worten, das Leben von Millionen Arbeiterinnen und Arbeitern soll im Interesse der Unternehmensprofite geopfert werden.

„Wir können nicht zulassen, dass das Heilmittel schlimmer ist als das Problem selbst“, erklärte Trump am Sonntagabend auf Twitter. „Am Ende der 15-Tage-Frist [die vor einer Woche begann] werden wir eine Entscheidung treffen, welchen Weg wir gehen wollen.“

Auf einer Pressekonferenz am Montag sagte Trump, er wolle, dass die…..

Schuldennachlass und Verstaatlichung sind die Antworten auf die Wirtschaftskrise

Paul Craig Roberts

Die US-Fluggesellschaften haben sich durch den Rückkauf ihrer Aktien im Rahmen eines Bereicherungsprogramms für CEOs und Vorstandsmitglieder selbst in den Bankrott getrieben (> LINK auf englischsprachige Website). Angesichts der Auswirkungen des Virus auf ihre Einnahmen gewährt ihnen der Kongress eine Rettungsaktion in Höhe von 50 Milliarden Dollar. Statt einer Rettungsaktion sollten sie verstaatlicht werden.

In der Gesundheits- und Wirtschaftskrise, in der wir uns befinden, wird die Regierung das ganze öffentliche Vertrauen brauchen, das sie bekommen kann. Rettungsaktionen für diejenigen, die ihre und unsere Probleme verursacht haben, werden den Fairness-Test nicht bestehen.

Wie ich bereits früher geschrieben habe, ist Verstaatlichung für viele ein Wort mit vier Buchstaben, aber es bietet tatsächlich eine Chance, die Jahrzehnte der Deregulierung und Konzentration zu korrigieren und damit den Wettbewerb…..

Arbeitszwang bei Amazon Frankreich – Unerträglicher Druck

Onlinehändler Amazon zwingt in Frankreich trotz Pandemie Beschäftigte zur Arbeit. Regierung nimmt dazu zwiespältige Haltung ein
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In der sich täglich weiter ausbreitenden Gesundheitskrise sorgt sich die französische Regierung vor allem um die Erhaltung der ökonomischen Strukturen des Landes. Zwar kritisierte Wirtschaftsminister Bruno Le Maire am Mittwoch in Paris den »unerträglichen Druck«, den der Onlinehändler Amazon angesichts der Infektionsgefahr durch das Coronavirus auf seine Beschäftigten ausübe. Le Maires Kollegin im Arbeitsministerium, Muriel Pénicaud, beschimpfte allerdings nur einen Tag später Vertreter des heimischen Baugewerbeverbands als »Defätisten«, weil sie ihren Unternehmern geraten hatten, Baustellen vorläufig stillzulegen. Der private Nachrichtensender LCI zitierte Pénicaud mit den Worten: »Wir brauchen alle…..

Corona-Krise? – Der Finanzcrash ist da und es wird Geld verschenkt

Von Peter Haisenko 

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Wie kann man eine Krise von hinten aufbauen und dann behaupten, man wäre nicht schuld daran? Mit der Corona-Hysterie! Der Finanzcrash ist schon da und alle Maßnahmen, die jetzt angeblich wegen des Virus ergriffen werden, zeigen auf, dass es in Wirklichkeit um den Finanzcrash geht.

Manchmal wünsche ich mir, dass ich mit meinen Analysen falsch liege. Schon zu Beginn der Corona-Hysterie habe ich prophezeit, dass hier der Finanzcrash herbeigeführt werden soll. Jetzt ist er da und keiner will es wahrnehmen. Wie aber soll man sonst die bereits beschlossenen Maßnahmen einordnen, wenn die USA und Deutschland ihren Bürgern Geld schenken werden? Wenn in Großbritannien verkündet wird, der Staat werde die Löhne bezahlen, wenn es notwendig wird? Das ist die ultima ratio, wenn das normale Arbeitsleben nicht mehr stattfinden kann. Die weltweiten Lieferketten sind zusammengebrochen und außer im Lebensmittelbereich steht die Produktion still. Das ist genau das Szenario, das nach einem Finanzcrash für einige Zeit durchgeführt werden muss.

Dass der Finanzcrash kommen wird, sollte jedem schon lange klar sein

Mit dem beispiellosen Crash an den Börsen sind die Bilanzen der Banken und ….

„Zu dritt im Ölpreiskrieg“: Das russische Fernsehen die Aussichten für die Weltwirtschaft

Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Coronakrise sind noch nicht wirklich absehbar. Hinzu kommen die Turbulenzen an den Börsen und beim Ölpreis. Eine kleine Bestandsaufnahme.

Das russische Fernsehen hat am Sonntag in der Sendung „Nachrichten der Woche“ auch einen Blick auf die Weltwirtschaft, die Börsen und den Ölpreis geworfen. Im Gegensatz zu westlichen Ländern, die nun massiv Schulden aufnehmen müssen, um Hilfsprogramme zu finanzieren, verfügt Russland jedoch über hohe Reserven und wird lange ohne neue Schulden auskommen können.

Trotzdem ist man natürlich auch in Russland besorgt. Das russische Fernsehen hat die Situation am Sonntag in einem Beitrag, den ich übersetzt habe, zusammengefasst.

Beginn der Übersetzung:

Das Coronavirus geht auf grausamste Weise mit der Weltwirtschaft…..

Massive neue Bankenkrise in Russland setzt das Regime massiv unter Druck

Die russische Wirtschaft wurde durch den Ausbruch des Coronavirus und den Zusammenbruch des OPEC+ Ölförderpakts zwischen Russland und Saudi-Arabien erschüttert. Die Turbulenzen haben die Händler in der ganzen Welt geschockt und zu einer starken Volatilität an den russischen Aktienmärkten und zu Schwankungen des Rubelwertes geführt – beide sind seit Jahresbeginn um rund 20% gesunken.

Der CEBR, ein britischer Think Tank, warnte am Sonntag, dass die russische Wirtschaft im Jahr 2020 um 4% schrumpfen wird, mit wenig Aussicht auf eine Erholung nach der Krise.

Während die russischen Energieunternehmen “wieder einmal” durch Interventionen der russischen Regierung gerettet wurden, sind die Produzenten noch nicht über….

Absturz der US-Ölproduzenten — Senat gibt dringend die Verantwortung auf

Die US-Ölindustrie hat nie die Schwierigkeiten erlebt, mit denen sie im Zusammenhang mit der COVID-19-Coronavirus-Pandemie konfrontiert ist.

Das geht aus dem Brief einer Gruppe amerikanischer Senatoren hervor, der auf der offiziellen Website der Leiterin des US-Kongressausschusses für Energie und natürliche Ressourcen, Lisa Murkowski, veröffentlicht wurde.

Dem Text des Dokuments zufolge beschlossen die Gesetzgeber, US-Handelsminister Wilbur Ross für das Schicksal der amerikanischen Ölförderung verantwortlich zu machen. Der Beamte wurde angewiesen, eine Untersuchung des Ölkrieges durchzuführen, die gegen Russland und Saudi-Arabien gerichtet sein sollte.

«Auf dem globalen Ölmarkt herrscht Chaos. Das ist auf die jüngsten Maßnahmen Saudi-Arabiens und Russlands zurückzuführen, die den Markt mit beispiellosen Rohstoffmengen überfluteten. Diese Art der Marktmanipulation führte zu wirtschaftlichen Umwälzungen und verursachte großen Schaden im Energiesektor der Vereinigten Staaten», heißt es in dem Brief.

«US-Senatoren beklagten, dass die Pandemie der Coronavirus-Infektion COVID-19 die Weltwirtschaft bereits getroffen hat. Was Russland und Saudi-Arabien tun, bringt den amerikanischen Ölproduzenten und Tausenden von Mitarbeitern nur beispiellose Probleme», so die Gesetzgeber. news-front.info

Putin wird nicht als erster blinzeln und lehnt eine mögliche US-Intervention im Ölkrieg ab

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Alle Quellen im Original. Link am Schluss des Artikels.

“Wir sind der Meinung, dass niemand in diese Beziehungen eingreifen sollte”. So erklärte das Büro des russischen Ratsvorsitzes am Freitag seine “guten Beziehungen” und “Partnerschaft” mit den Saudis und reagierte damit auf die Kommentare von Trump zu dem sich abzeichnenden Ölpreiskrieg. Gestern beschrieb Präsident Trump den saudisch-russischen Ölpreiskrieg als “sehr schlecht” für Saudi-Arabien, aber letztendlich “verheerend” für Russland, aber als kleiner Trost der niedrigerer Preise an der Zapfsäule für die amerikanischen Verbraucher.

Trump versicherte der Öffentlichkeit, dass “wir eine Menge Macht über die Situation haben”, und fügte hinzu, dass Washington versuchen werde, den Streit “zum geeigneten Zeitpunkt” zu schlichten. Dies, nachdem die US-amerikanischen Ölpreise am Mittwoch um schwindelerregende 24% auf nur 20 Dollar eingebrochen waren, bevor er am Donnerstagnachmittag und bis in den Freitagmorgen hinein wieder auf 25 Dollar kletterte. der Anstieg resultierte nachdem Trump Berichtete, dass die USA bis Ende Juni bis zu 30 Millionen Barrel Rohöl für ihre Notvorräte aufkaufen werden.

Doch wie erwartet hat der Kreml seit Beginn seines “Krieges gegen die US-Schieferindustrie” sich nicht bewegt, als er Anfang dieses Monats die Pläne von Riad und der OPEC+, die Produktion erheblich zu kürzen fallen ließ. Das hat die Rohölpreise in den Keller stürzen lassen und Dutzende von amerikanischen Produzenten in den Bankrott getrieben. Der russische Präsidentschaftssprecher Dmitri Peskow verharmlost am Freitag die sich abzeichnende Krise: “Es gibt keine Preiskriege zwischen Russland und Saudi-Arabien. Es gibt ein sehr ungünstiges Preisumfeld für viele Länder”, sagte er laut TASS.

Es sieht also tatsächlich so aus, als stünden Moskau und Riad vor einem langen Geduldsspiel, und die Russen haben signalisiert, dass sie schon lange die notwendigen Reserven aufgebaut haben, um den Sturm zu überstehen, egal wie weit die Saudis auch immer gehen wollen. In diesem Zusammenhang warnt Bloomberg: “Der russische Präsident Wladimir Putin wird sich weigern, sich dem zu unterwerfen, was der Kreml als Ölerpressung von Saudi-Arabien ansieht, und damit signalisieren, dass der Preiskrieg, der die globalen Energiemärkte in Aufruhr versetzt, weitergehen wird.

Weiter heißt es, der Kreml rechnet damit, das er das Gemetzel überstehen wird und Bloomberg schreibt weiter: “Der beispiellose Zusammenstoß zwischen den beiden riesigen Exporteuren – und ehemaligen OPEC+-Verbündeten – droht den Preis eines Barrels unter 20 Dollar zu drücken, aber Moskau wird nicht der erste sein, der blinzelt und einen Waffenstillstand anstrebt, sagten Informanten, die mit der Position der Regierung vertraut sind. Russland ist zuversichtlich, “dass es länger durchhalten kann als Riad”, so der Bericht.

Das Weiße Haus hat eine mögliche bevorstehende Intervention signalisiert, und dem zufolge von weiteren Sanktionen gegen Russland gesprochen und will mit diplomatischem Druck auf Saudi-Arabien die Produktion drosseln. Im Gegensatz zu der erwarteten Flut von billigem Rohöl, das im April auf den Markt kommen soll, wies der russische Präsidentschaftssprecher die Sündenbock-Diskussion in den Kommentaren vom Freitag als “Russo-Phobie” zurück.

Peskow sagte weiter: “Wir verstehen, dass in der Tat viele Unternehmen jetzt unter den niedrigen Ölpreisen leiden und dass der riesige US-amerikanische Erdölsektor wegen dieser Preise jetzt in Bedrängnis ist”. Er hat bewusst diejenigen herausgegriffen die Schieferöl produzieren: “Es gibt eine ernste Krise, auch das verstehen wir”, sagte Peskov, per staatlicher TASS.

“Sicherlich ist diese Preissituation ziemlich unangenehm. Es ist möglich, sich in dieser Hinsicht zu einigen”, fügte Peskov hinzu, bezog sich dann aber entscheidend auf Russlands Sicherheitsmarge bei den Reserven und zeigte damit, wie weit es bereit ist, durchzuhalten.

“Wenn man sagt, dass dies eine Katastrophe für Russland ist, gibt es wahrscheinlich keine Möglichkeit, dem mittelfristig zuzustimmen, da wir, wie unser Präsident und unsere Regierung bekräftigten, über eine solide Sicherheitsmarge für mehrere Jahre verfügen, die die Erfüllung aller sozialen Verpflichtungen, Entwicklungspläne usw. unterstützen wird”, fügte Peskow hinzu. “Es gab Zeiten, in denen der Preis noch niedriger war.

Doch Bloomberg stellt fest: “Die Verluste sind für Russland bereits sichtbar, was seine Währung schwächt und die Nation möglicherweise auf eine Rezession zusteuern könnte. Die Russen sind bereit, ein wenig zu stechen, aber sie sind entschlossen, ihre geopolitischen Rivalen zuerst leiden zu sehen. “Der Staatshaushalt, der auf Ölpreisen von knapp über 40 Dollar pro Barrel basiert, könnte in diesem Jahr ein Defizit aufweisen, was die Regierung dazu zwingt, ihren Staatsfonds nur zwei Monate nach Putins Versprechen höherer Sozialausgaben anzuzapfen”, fügte Bloomberg hinzu.

Putin Won’t Blink First: Putin Rejects Potential US ‘Intervention’ In Russia-Saudi Oil War

Scripps Research: Wie unabhängig kann ein US-Forschungsinstitut sein?

Das Coronavirus stammt nicht aus dem Labor

Das schreiben die Medien aus den Transatlantischen Mediennetzwerken.

Sie beziehen sich auf eine Studie des “Unabhängigen” privaten und nicht Gewinn orientierten biomedizinischen Forschungsorganisation Scripps Research.

Von was lebt dieses Institut. Wer unterstützt es. Folge dem Geld.

Das Institut erhält Geld von viele Privaten Spender, einige reichen Familien, von der US-Gesundheitsbehörde hier noch detaillierter, so wie von der Bill und Melinda Gates Stiftung hier und hier . Das sind nur zwei Beispiele von mehreren.

Das “Verteidigungsministerium” der USA vergibt unter anderen auch Forschungsaufträge an dieses “Unabhängige” Institut. Hier und hier.

Interessant ist auch das Darpa das Institut mit knapp 8 Millionen Dollar auszeichnete. Darpa ist eine Behörde des Verteidigungsministeriums der Vereinigten Staaten, die Forschungs-Projekte für die Streitkräfte der Vereinigten Staaten durchführt, u. a. auch Weltraumprojekte.

Auf der Webseite oben rechts hat es ein Suchfeld. Wenn man dort, dod, darpa, gates, eingibt werden alle Finanzielle Unterstützungen aufgelistet.

Wie neutral und Unabhängig kann ein Forschungs-Institut sein, wenn sie von Staatlichen Geldern abhängig ist?

Die schleichende Umsetzung des Green New Deal in Amerika

Bilduelle: American Policy CenterAls im Senat darüber abgestimmt worden ist lautete das Ergebnis 57 : 0, weshalb die Republikaner erklärt haben, daß der so verrückte wie radikale und undurchführbare Green New Deal hinfällig sei! Nur hat diese Botschaft seine Anhänger offenbar noch nicht erreicht, und so schleicht sicg der Green New Deal derzeit heimlich in Amerika ein.

Lassen Sie uns zunächst Revue passieren, was der Green New Deal* tatsächlich fordert. Laut einem Bericht einer seiner Hauptbefürworter, der Grünen Partei in den Vereinigten Staaten, besteht der Plan einem „Vier-Schritte-Programm, mit dem Amerika schnell aus der Krise in eine sichere, nachhaltige Zukunft geführt werden soll“. Zu den vier Pfeilern des Grünen New Deal gehören somit nach Angaben der Grünen:

1. Die „Wirtschaftlichen Bill of Rights“ bestehen aus dem „Recht auf…..

Ölpreisverfall gefährdet US-Frackingindustrie und macht US-Regierung nervös

Der Verfall des Ölpreises gefährdet die US-Frackingindustrie. Fracking ist sehr teuer und nur bei einem Ölpreis von über 50 Dollar rentabel. Die USA machen nun Druck auf Saudi-Arabien und Russland.

Der Coronavirus hat dazu geführt, dass die Ölpreise am 9. März innerhalb eines Tages von 50 auf 30 Dollar eingebrochen sind, weil die weltweite Nachfrage zurückgegangen ist. Die OPEC-Plus bestehend aus den OPEC-Ländern und Russland hatte in den letzten Jahren durch Absprachen bei der Fördermenge dafür gesorgt, dass der Ölpreis stabil geblieben ist. Am 6. März konnte sich die OPEC-Plus nicht mehr auf ein gemeinsames Vorgehen einigen, woraufhin Saudi-Arabien die Fördermengen massiv erhöht hat.

Das haben vor allem die USA als „Kriegserklärung“ aufgefasst, denn…..

Die UN arbeiten an der Weltherrschaft der Konzerne

Artikel vom 21.07.2019 21:49…..hust…..

Die UN und das Weltwirtschaftsforum, der Lobbyverband der großen Konzerne, haben eine verstärkte Kooperation vereinbart und wollen bei weltweiten Herausforderungen künftig gemeinsam agieren. Die Bürger sollen keine Mitsprache haben.
Die UN arbeiten an der Weltherrschaft der Konzerne

UN-Generalsekretär Antonio Guterres am 6. April in Jordanien beim WEF, dem Lobbyverband der Konzerne (Foto: dpa)

Im vergangenen Monat haben die Führung des Weltwirtschaftsforums (WEF) und die Vereinten Nationen (UN) in New York eine Absichtserklärung über eine strategische Partnerschaft unterzeichnet. Das Dokument kann man auf WEF-Webseite einsehen. Auf der Webseite der UN hingegen ist es nicht zu finden, wohl aber ein Bild der Unterzeichnungszeremonie, bei der auch UN-Generalsekretär António Guterres und WEF-Gründer Klaus Schwab anwesend waren.

Eine zu starke Einbindung der Konzerne in die Entscheidungsfindung bei der UN wäre nicht im Sinne der Charta der Vereinten Nationen. Doch die UN-Mitgliedsstaaten hatten vorab keine Möglichkeit, das Abkommen zu diskutieren oder gar darüber abzustimmen.

Weltwirtschaftsforum will die UN für Konzerne in Stellung bringen

Das Weltwirtschaftsforum ist nach eigenen Angabendie (sic!) internationale…..

Wie eine deutsche Firma in Albanien regierungskritische Videos löschen lässt

Acromax Media meldet angebliche Urheberrechtsverstöße an Plattformen wie Facebook und lässt auf diesem Weg auch journalistische Beiträge aus dem Netz verschwinden. Das Hamburger Unternehmen arbeitete unter anderem für die albanische Regierungspartei. Reporter ohne Grenzen hält den Fall für einen Versuch, unabhängigen Journalismus zu unterdrücken.

Aldor Nini, Geschäftsführer von Acromax MediaAldor Nini, Geschäftsführer von Acromax Media Alle Rechte vorbehalten Journalistenbüro Ginzel Kraushaar Datt | Bearbeitung: netzpolitik.org

Ein deutsches Unternehmen lässt in Albanien regierungskritische Videos aus dem Internet löschen, vor allem auf Facebook. Dabei beruft es sich auf angebliche Verstöße gegen das Urheberrecht. Betroffen sind auch unabhängige Medien sowie Aktivist:innen. Sie erheben schwere Anschuldigungen: Acromax….

Wird die Globalisierung die Coronavirus-Pandemie überleben oder eine neue Weltordnung kommen?

[Andrei Kadomtsew, Politikwissenschaftler, Berater des Menschenrechtskommissars der Russischen Föderation in internationalen Fragen] Das Coronavirus verbreitet sich in immer mehr Ländern und Regionen der Welt. Die WHO hat offiziell den Beginn einer Pandemie angekündigt. Die WHO hat offiziell eine Pandemie ausgerufen. Die globalen Wirtschaftsbeziehungen haben den schlimmsten Schock seit der Depression 2008 bis 2009 erlebt. Vor diesem Hintergrund mehren sich die Forderungen, die Abhängigkeit des Westens von Lieferungen aus Drittländern zu verringern. Wie wird Covid-19 den Globalisierungsprozess beeinflussen?

Das gegenwärtige Modell der Globalisierung hat um die Jahrhundertwende letztendlich Gestalt angenommen. Wie die Zeitschrift Russia in Global Politics Affairs vor zehn Jahren feststellte, basiert sie auf der Vorstellung, dass „die alten Marktwirtschaften in der Lage sein werden, ihre eigenen Produktionskapazitäten nach China zu übertragen und gleichzeitig das wirtschaftliche Gleichgewicht des westlichen Systems durch Finanztransaktionen aufrechtzuerhalten“. Die Krise der Jahre 2008 bis 2009 hat deutlich gezeigt, wie illusorisch ein solcher Ansatz…..