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In Video: Putin-Erdogan-Gipfel- Die Korridore der Macht im Kreml, erklären Ankara wie es um Machtverhältnisse bestellt ist

Der Putin-Erdogan-Gipfel, war für die Erdogan-Administration eine recht demütigende Angelegenheit. Sowohl die vom Kreml ausgetüftelte Choreographie zwecks der Begrüßungszeremonie, als auch das Prozedere im Vorfeld des bilateralen Treffens, sollte die türkische Delegation daran erinnern, wie es um die Machtverhältnisse bestellt ist.

Bevor Erdogan und seine Delegierten der Zugang zum Empfangssaal gewährt wurde, wo Putin seine Gäste mit erschlagender Symbolik willkommen hieß, mussten sie zunächst durch die Korridore der Macht im Kreml streifen.

Unmittelbar vor dem Einlass zu Putins Gemächer, wurde die türkische…..

Tumulte und Faustkämpfe im türkischen Parlament

Parlamentarier warfen Präsident Erdogan Kriegstreiberei vor und das sinnlose verheizen von Soldaten – im Interesse der USA. Daraufhin gingen die rivalisierenden Politiker aufeinander los.

Die Stimmung gegen Erdogan scheint in der Türkei allmählich zu kippen. In der Bevölkerung macht sich Unmut breit, weil die Verluste in Syrien tagtäglich ansteigen. Die in Deutschland lebenden Türken sind allerdings mehrheitlich für den Krieg und für das Verheizen von Soldaten.

Hinter den Kulissen

Syrieninvasion macht Familie-Erdogan reicher ++ Türkische Bevölkerung ärmer

Foto: R4BIA.com

Die Familie des türkischen Präsidenten, Recep Tayyip Erdogan, gehört schon seit Jahren zu den reichsten Familien der Welt. Viele Milliarden Dollar sind auf Konten in der Schweiz und den USA angelegt.

Durch den professionellen Diebstahl von Öl und Gas durch Terroristen des Islamischen Staates (IS) und von der Türkei organisierten Weiterverkauf an Israel wurde die Familie Erdogan zu Multimilliardären. Erst als Russland 2015 mit Luftschlägen gegen den IS begann, war für Erdogan diese lukrative Einnahmequelle versiegt.

Bei der jüngsten Invasion türkischer Truppen in Syrien verdient die Familie des türkischen Präsidenten erneut eine goldene Nase. Der Clan und Gefolgsleute in der AKP haben große Anteile an der türkischen Rüstungsindustrie. Jede Drohne, die in Syrien abgeschossen wird (bisher 15 Stück innerhalb einer Woche), verschafft den Herstellern volle Auftragsbücher, wofür wiederum der türkische Steuerzahler dafür aufkommen muss. Außerdem bekommt Erdogan über verschiedenen Kanälen weitere „Milliardenhilfen“ aus dem arabischen Golfemirat Katar – welches ein starkes Interesse daran hat, die terroristischen Muslimbruderschaft und Al-Kaida zu stärken.

Durch den Krieg und der damit einhergehenden Flüchtlingswelle erhält Erdogan überdies weitere Zahlungen aus der EU – welche wie in der Vergangenheit zweckentfremdet werden.

Auf der anderen Seite verliert die türkische Lira weiter an wert. Das türkische Volk hat immer weniger Geld zum Ausgeben. Außerdem bezahlen vor allem Soldaten aus ärmeren Schichten für Erdogans Kriege mit ihrem Leben. Viele türkische Soldaten wurden innerhalb weniger Tage in Syrien und Libyen getötet oder verletzt.

Hinter den Kulissen

Befinden sich Russland und die Türkei auf einem Kollisionskurs?

Putin möchte allen klar machen, dass Syrien nicht zu gewinnen ist. Die Russen wissen sehr gut, wohin das führt. Russland ist in vielerlei Hinsicht in einer mächtigen Position und Erdogan wird nur einige Krümel erhalten, damit er so tun kann, als hätte er in Syrien nicht verloren.

Die Ermordung des iranischen Heldenmärtyrers General Soleimani führte zu einer Situation, in der ein Krieg zwischen dem Iran und der Achse der Güte – bei uns bekannt als Achse der Guten, Sariblog – (USA / Israel / KSA) zu einer echten Möglichkeit wurde, aber in letzter Minute entschied Onkel Shmuel, dass er keinen Magen für einen umfassenden Krieg gegen den Iran hatte. Eine weise Entscheidung.

Anmerkung Sariblog. Das Akronym KSA steht für Knowledge, Skills, and Abilities (Wissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten)

Dies bedeutet jedoch keineswegs, dass das angloZionistische Reich beschlossen hat, untätig zu bleiben, davon ist es weit entfernt. Die Notwendigkeit, schnell und entschlossen zu handeln, wurde besonders akut nach den großen…..

Ankara nun offizieller militärischer Arm der syrischen Al-Qaida? (OP-ED)

Angesichts Ankaras unweiser Entscheidung türkische Soldaten aktiv am Kampfgeschehen in Idlib teilnehmen zu lassen, war es nur eine Frage der Zeit bis die Verluste auf türkischer Seite eine aufsehenerregende Größenordnung erreichen.

Der vor einigen Tagen stattgefundene syrische Luftschlag bei dem 33 türkische Soldaten getötet wurden, ist ein gefundenes Fressen für die AKP-Regierung.

Jene unentwegt nach einem Casus-Belli sucht, um die Schützenhilfe für die Al-Qaida so weitgehend wie möglich zu internationalisieren.

Über den Hergang des Vorfalls, kursieren widersprüchliche Versionen von Ereignissen. Der Kreml hat bekanntgegeben das die 33 türkischen Soldaten sich inmitten einer Terroristen-Herde befunden hätten, jene beabsichtigt habe einen Angriff auf syrische Stellungen durchzuführen.

Ferner hieß es das Moskau von Ankara nicht darüber informiert worden sei, dass….

Angehörige türkischer Soldaten strömen zu den Krankenhäusern

Angehörige türkischer Soldaten strömen zu den Krankenhäusern ++ Tumulte ++ Fassungslosigkeit, Trauer, Wut und Entsetzen ++ Stimmung kippt gegen Erdogan

Fast im Minutentakt treffen neue Rettungsfahrzeuge ein. Sie bringen verletzte und getötete türkische Soldaten aus Syrien. Immer mehr Angehörige strömen zu den Krankenhäusern – wollen ein Lebenszeichen, Informationen oder die endgültige Gewissheit.

In der türkischen Bevölkerung kippt allmählich die Stimmung – gegen Erdogan – gegen seine militärischen Abenteuer. Die Regierung von Präsident Erdogan versucht die wahren Verlustzahlen zu vertuschen. Man versucht die Bevölkerung für dumm zu halten – mit angeblichen Erfolgen.

Inzwischen sollen heute etwa 80 türkische Soldaten getötet oder schwer verletzt worden sein. Einige Soldaten sollen sogar auf eigener Faust aus der Kampfzone geflüchtet sein. Die türkische Regierung spricht bisher nur von 20 Toten. Die russische Luftwaffe nahm allerdings ganze Konvois der türkischen Armee unter Beschuss – nachdem Türken versucht hatten, ein russisches Flugzeug abzuschießen. Auch wurde der illegal von der Türkei besetzte Flugplatz Taftanaz in der Provinz Idlib von russischen Kräften heftigst angegriffen – darin ließ Erdogan chinesische Uiguren, Usbeken und Turkmenen für Al-Kaida trainieren und bewaffnen.

Wie von HDK bereits am Freitag berichtet: Putin reagiert bisher immer noch nicht auf Erdogan, der unbedingt ein bilaterales Treffen abhalten will.

Wenn Erdogan also sein Gesicht nicht verlieren möchte, muss er am 1. März [Ultimatum von Erdogan endet] mit einem Krieg gegen Syrien [und Russland] beginnen – welchen er höchstwahrscheinlich verlieren wird.

Oder Erdogan unternimmt am 1. März nichts und verliert dadurch an Glaubwürdigkeit – erst recht, nachdem so viele türkische Soldaten bereits ihr Leben für seine „Spielchen“ verloren haben.

Putin wird ihm dieses Mal – mit hoher Wahrscheinlichkeit – nicht aus dem Schlamassel helfen. In diese Lage hat sich Erdogan selbst hineinmanövriert – durch seine Kriegsrhetorik – durch seine Unzuverlässigkeit – Unglaubwürdigkeit – Hinterhältigkeit.

Hinter den Kulissen

++ Koordinierte Aktionen der Türkei und Israel gegen Syrien und Russland? ++ Große Anzahl türkischer und israelischer Kampfjets an den nördlichen und südlichen Grenzen Syriens in der Luft ++ Russische S300 und S400 Flugabwehr-Einheiten in höchster Alarmbereitschaft ++ Offenbar Explosionen in Latakia – in der Nähe vom russischen Luftwaffenstützpunkt ++ Weitere Explosionen in überwiegend von Kurden bewohnten Regionen in Nordsyrien ++

++ Ägyptische und libysche Kampfjets bombardieren türkischen Stützpunkt in Tripolis / Libyen ++ Mindestens 10 türkische Soldaten getötet ++

Nach offiziellen Meldungen sind gestern in Idlib 33 türkische Soldaten von syrischen Truppen getötet worden. Die Türkei schlägt gerade mit voller Wucht zurück und es wurden bisher 1709 syrische Soldaten eliminiert. Aufgrund der Tatsache das die Nato die Türkei in diesem Fall im Stich lässt, hat Präsident Erdogan als Konsequenz alle Tore nach Europa geöffnet. 5 Mio Flüchtlinge dürfen nun nach Europa einreisen. Sollte Europa und die Nato nicht handeln, droht Europa eine Flüchtlingswelle von der sie nicht mal zu träumen gewagt hätten. Zum jetzigen Zeitpunkt ist nicht annähernd abzuschätzen wie groß das Ausmaß dessen ist, was ab heute Nacht alles passieren wird….Nachtrag : aktuell bewegen sich tausende Flüchtlinge in Edirne (Grenzstadt zu Griechenland) Richtung Europa.

….passend dazu….

Soziale Medien in der Türkei sind gesperrt, da die militärische Krise der Idlib eskaliert

Die Netzwerkdaten des NetBlocks-Internet-Observatoriums bestätigen, dass die Türkei den Zugang zu sozialen Medien nach dem Vorwurf eines Angriffs auf türkische Truppen in Idlib, Syrien, am Donnerstag, den 27. Februar 2020, blockiert hat.

Die sozialen Plattformen Twitter, Facebook und Instagram wurden sind seit 23.30 Uhr Ortszeit (20.30 Uhr UTC) über den nationalen Anbieter Turk Telecom (AS9121) und in der Folge andere führende Anbieter nicht mehr erreichbar. Die Daten zeigen, dass die YouTube- und WhatsApp-Messaging-Backend-Server zur gleichen Zeit oder kurz danach ebenfalls teilweise eingeschränkt wurden. Die Einschränkungen sind technisch konsistent mit den Techniken, die in der Türkei zum Filtern von Inhalten verwendet werden.

netblocks.org

In Video: Erdogan erläutert was er wirklich in Syrien vor hat

Die türkische Erdogan-Administration hat allerhand Begründungen auf Lager, wenn es darum geht sich zur illegitimen Okkupation im benachbarten Syrien zu äußern. Neben der nationalen Sicherheit werden abstruse Erklärungen angeführt ,wie beispielsweise anti Terror-Kampagnen, obwohl die AKP unter einer Decke mit der Al-Qaida steckt.

Ferner behauptet Ankara das die jüngste Aufstockung von Truppenkontingenten und schwerem Militärgerät in der Peripherie der gleichnamigen Hauptstadt des Gouvernements Idlib, auf Verteidigungszwecke zurückzuführen sei.

Der türkische Verteidigungsminister Hulusi Akar hat sich diesbezüglich jüngst zu Wort gemeldet, und die althergebrachte inventierte anti-Assad Litanei vom Stapel gelassen um Ankaras Präsenz zu rechtfertigen. Akar wie folgt:

“Das Regime bezichtigt Einwohner die in Idlib leben Terroristen zu sein. Das Regime ermordet jeden der sich auflehnt anhand von Luftschlägen, Bodenangriffen und Fassbomben. Dies ist ein Massaker. In ihrer gesamten Geschichte stand die Türkei auf der Seite der Unschuldigen, und dies wird sich nicht ändern. Wir werden…..

NATO: Das türkische Militär ist jetzt das Artilleriekorps von Al-Qaida

Wir haben die ersten visuellen Bestätigungen, dass die Artilleriegeschütze, die die Türkei in das syrische Idlib verlegt hat, tatsächlich auf die syrische Armee gerichtet sind.

Das bedeutet, dass die syrische Armee beim Zurückdrängen von Al-Qaida nun mit türkischem Artilleriefeuer zu kämpfen hat, und die Gegenangriffe der Rebellen werden durch türkisches Kanonen- und Raketenfeuer unterstützt.

Allerdings ist die Salve des türkischen Feuers, die visuell bestätigt wurde, bei weitem nicht so stark wie bei der türkischen Invasion in der mehrheitlich kurdischen Enklave Afrin in Syrien, als ganze Batterien und Regimente gegen die kurdische YPG eingesetzt wurden. Vielleicht ist das mehr eine Show, die nun Moskau, die syrische Armee, die Rebellen oder die Öffentlichkeit zu Hause beeindrucken soll.

So ist Erdogan technisch gesehen ein Feuerschutz für al-Qaida geworden, der noch nicht mit beiden Füßen in den Krieg eingetreten ist. Ich vermute, er hofft, dass dieser Auftritt die syrisch-russische Offensive unterbrechen wird, anstatt sich in den Kampf und eine Vergeltungsspirale mit ihnen zu ziehen.

In der Zwischenzeit sollten Sie sich vor Augen halten, dass Al-Qaida die Rebellen die in Idlib verblieben sind, noch nie stärker beherrscht hat. Grob gesagt sind 80 Prozent der Rebellen in Idlib Teil der von der syrischen al-Qaida geschmiedeten HTS-Koalition und etwa 20 Prozent sind Teil der nicht der Al-Qaida angehörenden Nationalen Front für die Befreiung. Dennoch kämpfen sie Schulter an Schulter und decken sich gegenseitig die Flanken.

Syrian-Russian offensive into AQ-held Idlib advances against Turkish artillery support
….passend dazu…..
Rede des türkischen Präsidenten Erdogan zur Lage in Syrien (Deutsch)

Die Lage in Syrien spitzt sich zu. Nachdem syrische Regierungssoldaten und iranische Milizen türkische Soldaten beschossen und getötet haben, hat der türkische Präsident Erdogan vor seiner Parteifraktion eine Rede gehalten, die man in der Diplomaten Sprache als eine Kriegserklärung bezeichnen könnte. Ich habe diese Rede ins Deutsche übersetzt.

…..und noch was….
Libysche Nationalarmee: Die Türkei liefert Waffen an das Regime von Tripolis

Der LNA-Sprecher, Generalmajor Ahmed al-Mismari, hielt eine Pressekonferenz ab, auf der er die türkische Führung beschuldigte, sich in libysche Angelegenheiten einzumischen und militärische Unterstützung der sogenannten Regierung…..

Türkei bläst heiß und kalt auf Russland

Foto: R4BIA.com

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan der die militärischen Zusammenstöße in Idlib kommentiert und den Mord von vier FSB-Offizieren durch turkmenische Milizen in Aleppo, Syrien ignoriert [1], sagte am 3. Februar 2020: “Ich möchte den russischen Behörden sagen, dass unser Gesprächspartner hier nicht Sie sind, sondern das ’Regime’. Kommen Sie uns nicht in die Quere.”

Verteidigungsminister General Hulusi Akar bestätigte, dass die türkische Armee 54 Ziele angegriffen und 76 syrische Soldaten als Vergeltung für den Tod von fünf ihrer Soldaten und drei türkischen Zivilisten getötet habe.

In einem Telefonat zwischen den Außenministern von Russland und der Türkei, Sergej Lawrow und Mevlüt Çavuşoğlu, betonte Russland, dass die syrisch-türkischen Zusammenstöße das Ergebnis der mangelnden Umsetzung des türkischen Präsidenten bei seinem russischen……

Erdogan schäumt vor Wut das Damaskus die Al-Qaida ausmerzen will, droht mit weiterer Intervention (OP-ED)

Die Lage im syrischen Idlib spitzt sich weiter zu. Die türkische AKP-Regierung wirft offenbar alles in die Waagschale, um den Untergang ihrer Al-Qaida Allianz abzuwenden.

Unmittelbar nachdem syrische Regierungskräfte die zweitgrößte Stadt in Idlib, Mararat al-Numan, blitzartig zurückerobert haben, emittierten die althergebrachten Kassandrarufe aus Ankara.

Reanimierte Schwarzmalerei belagert die staatlich regulierte Medienwelt. Und türkische Regierungsvertreter verfallen in die altherkömmliche Hysterie, die humanitäre Katastrophen prophezeit und vor Doppelmoral überschäumt.

Inmitten der unverhohlenen Heuchelei tut sich insbesondere der türkische Präsident, Recep Tayyip Erdogan, hervor……

Erdogans toxische neo-osmanischen Ambitionen (Video, OP-ED)

Die Propagandamaschinerie der Erdogan-Administration läuft derweil auf Hochtouren. um ihre Mitbeteiligung am Krieg in Libyen als Notwendigkeit zur Wahrung der nationalen Sicherheit zu porträtieren.

In alten osmanischen Erinnerungen schwelgendes Narrativ, belagert die türkische Medienlandschaft ungemein. Althergebrachte ideologische und konfessionelle Überschneidungen werden überproportional hervorgehoben, um das waghalsige militärische Abenteuer fernab der türkischen Grenzen zu rechtfertigen.

Düstere Kapitel des osmanischen Reichs aufschlagend und dessen Inhalt euphemistisch verzerrend, behauptet der türkische Präsident, Recep Tayyip Erdogan, fortwährend, das “Libyer” türkischer oder osmanischer Abstammung vor einer imminenten Ausrottung bewahrt werden müssten.

Nachdem ihn das türkische Parlament dazu bevollmächtigt hat Truppen nach…..

Somalias Öl: Erdoğan will “vorgehen wie in Libyen”

Die 15 neuen Blocks in tiefen Gewässern vor der somalischen Küste. Grafik: TP

Der türkische Staatspräsident möchte Lagerstätten vor der ostafrikanischen Küste erkunden

Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan hat seinen eigenen Angaben zufolge ein “Angebot aus Somalia” bekommen, “nach Erdöl-Lagerstätten vor der [somalischen] Küste zu suchen”. Da das “segensreich” für die Türkei sei, würden nun ” Schritte eingeleitet”, das Angebot anzunehmen. Dabei könne man so vorgehen wie in Libyen.

Dort hatte Erdoğan Ende letzten Jahres ein Abkommen mit dem praktisch nur über ein sehr begrenztes Gebiet in Tripolitanien herrschenden Übergangregierungschef Fajis as-Sarradsch geschlossen, das der Türkei die Suche nach Gasvorfeldern in libysch beanspruchten Gewässern erlaubt. Im Gegenzug versprach Erdoğan as-Sarradsch militärische Unterstützung gegen dessen…..

 

 

Türkei – Die Zahlen sprechen für sich : Devrim Berna Selara

freiesicht

Wenn man die Situation der Türkei verstehen will, muss man keine langen Analysen lesen. Es reicht einen Blick auf die Zahlen zu werfen, die sagen schon viel.

Einwohnerzahl und Verteilung auf die Altersgruppen

Laut statistischem Amt lag die Gesamtbevölkerungszahl der Türkei Ende Dezember 2018 bei 82,382 Millionen. Das heißt ca. 1,194 Mio. Menschen mehr als im vorangegangenen Jahr. 50,2 % sind männlich und 49,8 % sind weiblich.

Die Zahl der Menschen im arbeitsfähigen Alter (15 – 64 Jährige) erhörte sich um 1,4% auf 67,8 %. Weitere 23,4% sind Kinder (0 – 14 Jährige) und die Gruppe der Menschen im Rentenalter (über 65 Jährige) blieb bei 8,8%. (1)

Erteilung und Entzug von Presseausweisen

Kürzlich erklärte der Vizepräsident Fuat Oktay, dass im Jahr 2019 343 Presseausweise erteilt worden sind. Jedoch wurden 685 Presseausweise nach dem s.g. Putschversuch am 15. Juli 2016 für….

Nach “Tötung” von IS-Chef, nimmt Ankara plötzlich Baghdadis halbe Familie fest. (OP-ED)

Einige hinsichtlich der Baghdadi-Fabel rühmlich zu kurz gekommene Charaktere, bemühen sich derweil arg darum aus dem Schatten der USA zu treten, um lautstark hervorzuheben das sie ebenfalls das Vermögen aufbringen dem Islamischen Staat schwer zuzusetzen.

Die Rede ist von der türkischen AKP-Regierung, derer Portfolio in Sachen Terrorismus-Bekämpfung gelinde gesagt miserabel aussieht. Der mittlerweile fast neunjährige Krieg in Syrien, hat Ankara diverse rufschädigende Momente……

Türkei wird die Dschihadisten von Daesch ab dem 11. November vertreiben

Am 7. November sagte der Präsident der Türkischen Republik, Recep Tayyip Erdogan, auf einer Pressekonferenz mit seinem ungarischen Amtskollegen Viktor Orban, dass sein Land weiterhin Migranten aufnehmen werde, aber dass er ohne die finanzielle Unterstützung der Europäischen Union “die Türen öffnen” würde.

Die Europäische Union hatte sich verpflichtet, jährlich 2 Milliarden Euro zu zahlen, um der Türkei bei der Aufnahme von Migranten und der Schließung ihrer europäischen Grenze zu helfen. Dieses Geld wurde ab 2016 ausgezahlt, aber in Wirklichkeit, um den Krieg in Syrien zu finanzieren. Es tauchte nicht im offiziellen EU-Haushalt auf, und niemand weiß, woher es kam. Mit dem Ende des Krieges hat die Europäische Union ihre Zahlungen eingestellt.

Am Tag nach der Erklärung des Präsidenten kündigte der türkische Innenminister, Süleyman Soylu an, dass sein Land europäische Daesch-Dschihadisten -Häftlinge in der Türkei – ab Montag den 11. November 2019 ausweisen würde (Bild).

Nach internationalem Recht ist die Türkei berechtigt, ausländische Gefangene per Boot oder regulären Flug in ihr Herkunftsland zurückzuschicken. Empfängerstaaten können keine Einwände mehr erheben, sobald der Gefangene auf ihren Boden tritt. Die Europäischen Staaten können sich schützen, indem sie Pässe in Flugzeugen kontrollieren und bestimmten Personen das Aussteigen aus der Kabine verbieten. In diesem Fall sind die Transportunternehmen für ihre Fahrgäste verantwortlich und müssen sie an den Absender zurückgeben, wenn der Absender dies zulässt.

Es wird angenommen, dass etwa 1 200 europäische Gefangene in türkischen Gefängnissen betroffen sind. Mindestens 80 000 weitere Dschihadisten (von Daesh, aber meist von Al-Kaida) warten im syrischen Gouvernorat Idlib unter dem Schutz der türkischen Armee auf ihr Schicksal; sie werden von französischen und deutschen “NGOs” ernährt. Wenn die Europäische Union dieser Erpressung zustimmt, könnte sie anderen Protagonisten des Syrien-Krieges Ideen geben. Kurdische Söldner der PKK-YPG planen bereits, ihre Daesch-Häftlinge auszunutzen.

Vier Jahre lang haben die Türkei und die Europäer, in ihrem gemeinsamen Kampf gegen die Arabische Republik Syrien, Daesch heimlich unterstützt. Aber am Ende dieses Krieges versuchen die verschiedenen Verbündeten, ihre Verantwortung in unsäglichen Operationen auf andere zu übertragen. Die Europäische Union hat die jüngste Intervention der Türkei gegen PKK-YPG-Terroristen im Norden Syriens verurteilt.

Übersetzung
Horst Frohlich

Befahl Erdoğan dem IS, Kobane anzugreifen?

Foto: R4BIA.com

Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan hat wohlmöglich im Jahr 2014 den mörderischen Angriff des sogenannten „Islamischen Staats“ (IS) auf die mehrheitlich von Kurden bewohnte Stadt Kobane in Nordsyrien befohlen. Das berichtet der „Morning Star“ mit Bezug auf Aussagen des hochrangingen IS-Kommandeurs Taha Abdurrahim Abdullah.

Nach Angaben der linksgerichteten britischen Tageszeitung war Abdullah ein enger Vertrauter des kürzlich getöteten langjährigen IS-Anführers Abu Bakr al-Baghdadi. Er sei im März dieses Jahres von den kurdisch dominierten „Demokratischen Kräften Syriens“ gefangengenommen worden und habe im Verhör ausgesagt…..

Unbequeme Wirklichkeiten

Bildergebnis für Unbequeme Wirklichkeiten

„Nehmt euch die Juden und Christen nicht zu Freunden“. Dieser Satz war auf großen Werbetafeln an Busstationen in der türkischen Millionenstadt Konya plakatiert. Die Plakat-Aktion lässt umso mehr aufhorchen, als die Türkei erst vor Kurzem erklärte, ihre Bemühungen um einen EU-Beitritt fortsetzen zu wollen.

Die Entwicklungen in der Türkei sind besorgniserregend. Man denke an die politischen Drohungen gegenüber dem Westen, die 15.000 Beschwerden vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte, die Kurdenpolitik, die 125.000 entlassenen Beamten, Richter und Staatsanwälte, die Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit, den mit Haft sanktionierten Straftatbestand „Beleidigung des….

Erdogan wird vor Europa nicht halt machen

Der türkische Premier Erdogan.AFP

“Wir haben unsere Grenzen nicht freiwillig akzeptiert”, droht der türkische Präsident seit Jahren, und er schwadroniert ebenso lange über eine baldige Expansion der Türkei: “Wir müssen überall sein, wo unsere Ahnen waren.” Europa hat die osmanischen Großmachtträume bislang als bizarre Kraftmeierei überhört und abgetan. Ab sofort ist das anders. Mit dem angekündigten Rückzug der Amerikaner aus Nordsyrien geht für Erdogan die Tür zur Rückeroberung des Osmanischen Reiches auf.

“Es geht ihm nicht um einen kleinen Sicherheitskorridor in Nordsyrien, er sieht die historische Gelegenheit, die Grenzen der Türkei in großem Stil zu verschieben”, warnt ein hochrangiger Diplomat in Brüssel. Im türkischen Internet, in AKP-Foren aber auch im staatlich kontrollierten Fernsehen werden……

Erdogans Auffassung von Terrorismus-Bekämpfung stimmt politische Gegner negativ

Einen großen Teil seiner jüngsten Rede vor der UNO-Generalversammlung, widmete der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan dem andauernden Syrien-Konflikt.

Trotz Ankaras gravierender Mitschuld an der mittlerweile fast neunjährigen terroristischen Unterwanderung seines Nachbars, lamentierte Erdogan das die selbst aufgebürdeten Nebenerscheinungen des Krieges ihm und seinem Land allmählich über den Kopf wuchsen, wie etwa die in der Türkei gestrandeten und indes nicht mehr so willkommenen “syrischen Brüder und Schwestern” jene vom türkischen Staatsoberhaupt unentwegt als Faustpfand instrumentalisiert werden um neo-osmanische Ambitionen zu stillen.

Der Muslimbruderschaft-Sultan ersehnt sich seit dem initiierten Ausbruch….

Erdogan will grünes Licht für schamlosen Flüchtlingsdeal

Die Türkei kündigt eine 3. Invasion in Syrien an und verspricht, damit das Problem syrischer Flüchtlinge für alle radikal zu lösen.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan kündigt neue Invasion nach Syrien an.© LP

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan nutzte Ende September das Podium der UN-Generalversammlung, um der Weltöffentlichkeit seine jüngsten aussenpolitischen Pläne zu verkünden: Die Türkei habe zum Ziel, in Nordsyrien einen 30 Kilometer tiefen und 480 Kilometer langen «Friedenskorridor» zu schaffen, sagte er. Dann zeigte er eine grosse Syrien-Karte, auf der mit dicker roter Linie ein Gebiet eingezeichnet war, das sich entlang der gesamten türkisch-syrischen Grenze bis zum Irak hinzog. In diesem Gebiet könnten bis zu zwei Millionen syrische Flüchtlinge aus der Türkei untergebracht werden, erläuterte er. Sollte die Tiefe des Friedenskorridors bis zu den syrischen Städten…..