Archiv für Klima/Natur/Wetter

Corona-Lockdown: Erde wird stiller

Seismisches Störrauschen durch menschliche Aktivitäten ist messbar gesunken

Seismisches RauschenDas seismische Störrauschen durch menschliche Aktivitäten hat vielerorts schon messbar abgenommen. © NASA/ BGR

Weniger Erschütterungen: Die Folgen der Corona-Pandemie sind sogar mit Seismometern messbar – es gibt weniger Vibrationen in der Erdkruste. Das seismische Störrauschen durch den Straßenverkehr, Züge und andere anthropogenen Aktivitäten hat bereits abgenommen, wie Messtationen in verschiedenen Teilen der Welt belegen. Ursache dafür sind die in vielen Ländern geltenden Maßnahmen gegen die Weiterverbreitung des Coronavirus.

Inzwischen sind in vielen Ländern weltweit Maßnahmen….

Unsere verschwindende Welt: die Ozeane (Teil II)

Hier geht es weiter in dem Katastrophen-Bericht, den wir hauptsächlich den Einprozentern zu verdanken haben, die aber sehr viele Menschen als Götter ansehen. Vieles war mir bekannt und darüber schrieb ich und legte Artikel dazu auf (über Vernichtung der Korallenriffe, Plastikwahn  Verschmutzung der Weltmeere mit Öl, Radioaktivität etc.), aber so viel war mir unbekannt, Dinge, die der Allgemeinheit bewusst verschwiegen werden und für das Schweigen haben sehr viele Leute viel Geld verdien

Ein weiteres Problem bei der Aquakultur ist die Art und Weise, wie sich Krankheiten und Parasiten unter den intensiv gezüchteten Fischen ausbreiten können. So verursacht beispielsweise die Seelaus enorme Probleme bei den Zuchtlachsen in Schottland, Norwegen und Kanada, die die Fischproduktion um Zehntausende von Tonnen pro Jahr reduzieren und immer drastischere – d.h. unmenschliche und umweltschädliche – Reaktionen hervorrufen. Siehe “Lachszucht in der Krise”: “Wir erleben ein chemisches Wettrüsten in den Meeren”.
Aber Krankheiten und Parasiten können sich von den intensiv gezüchteten…..

Schwülheiße Extreme bedrohen 1,2 Milliarden Menschen

Globale Erwärmung macht potenziell gefährliche Hitzetage häufiger – auch in Europa

HitzeBesonders belastend sind Hitzewellen mit hoher Luftfeuchtigkeit – solche schwülheißen Tage werden auch bei uns häufiger. © ugurhan/ iStock

Gefährliche Kombination: Bis zum Jahr 2100 könnten 1,2 Milliarden Menschen regelmäßig lebensbedrohlichen Hitzeperioden ausgesetzt sein – wenn die globale Erwärmung auf drei Grad ansteigt. Denn bei hoher Luftfeuchtigkeit können schon Temperaturen über 33 Grad den menschlichen Organismus überlasten – und solche schwülheißen Tage werden sich in Zukunft häufen, wie eine Klimastudie nun….

Australien: Es kann noch schlimmer kommen

Dürrebringendes Klimaphänomen im Indischen Ozean wird häufiger

AustralienEin natürliches Klimaphänomen hat die extreme Dürre und die Waldbrände mitverursacht, die 2019 Australien heimsuchten – und das könnte sich sogar in schlimmerer Form wiederholen. © titoOnz/ iStock

Keine guten Aussichten: Das Klimaphänomen, das die extreme Hitze und Dürre in Australien verursacht hat, wird häufiger – und kann noch weit schlimmer ausfallen als 2019, wie nun eine Studie enthüllt. Demnach häufen sich besonders starke positive Phasen des sogenannten Indian Ocean Dipole (IOD) in den letzten 60 Jahren. Wahrscheinlich spielt dafür auch der Klimawandel eine Rolle, so die Forscher im Fachmagazin „Nature“.

Ob El Nino, der Monsun oder die Nordatlantische Oszillation (NAO) – das Klima vieler Regionen wird……

Tropenwälder verlieren ihre Pufferwirkung

Regenwälder im Amazonasgebiet und in Afrika nehmen weniger CO2 auf als vor 30 Jahren

Amazonas-RegenwaldAmazonas-Regenwald in der Dämmerung. Er hat bereits einen Teil seiner Pufferwirkung verloren. © Peter Vander Sleen

Bedenklicher Trend: Die grünen Lungen unseres Planeten beginnen zu schwächeln. Die großen Tropenwälder Afrikas und Südamerikas nehmen heute deutlich weniger Kohlendioxid auf als noch vor 30 Jahren. Dadurch haben sie bereits ein Drittel ihrer Pufferwirkung im Klimasystem verloren, wie Forscher im Fachmagazin „Nature“ berichten. Schon im Jahr 2035 könnte der Amazonas-…..

Was macht die Klimahysterie um die Arktis? Aktuelle Daten erklären das Schweigen der Hysteriker

Wie man die letzten Tagen lesen konnte, sitzt die Polarstern, das Forschungsschiff des Alfred-Wegener-Instituts, gewollt im Eis am Nordpol fest. Die Mannschaft will forschen. Die Mannschaft will auch abgelöst werden, aber die Ablösung und der Nachschub, beides an Bord der Kapitan Dranitsyn, einem russischen Eisbrecher, ließen auf sich warten. Das Eis war dicker als gedacht. Die Arktis schmilzt nicht. Sie gefriert. Wie das im Winter so üblich ist. Am 28. Februar ist es Kapitan Dranitsyn nun gelungen, in rund 973 Metern Entfernung von der Polarstern vor Anker zu gehen. Der Nachschub muss also über rund einen Kilometer Eis transportiert werden. Das ist gut, um sich warm zu halten. Wer nachlesen will, wie man ein nahe-Fiasko sprachlich zu einer Routineaktion umwidmet, der kann das hier tun

Der folgende Hinweis: “in Russia another icebreaker will soon leave port in order to supply Kapitan Dranitsyn with additional fuel on her return trip”, kommt fast wie……

Doppelter Rekord am Nordpol

MOSAiC-Expedition: Polarstern erreicht nördlichsten jemals im Winter erreichten Punkt

Polarstern und EisbrecherDie Polarstern und ihr Versorgungseisbrecher im arktischen Eis – beide kamen dem Nordpol so nahe wie zuvor kein anderes Schiff im Winter. © Alfred-Wegener-Institut / Steffen Graupner

Dem Pol so nah: Der Eisbrecher Polarstern war vor wenigen Tagen nur noch 156 Kilometer vom Nordpol entfernt – auf 88°36′ Nord. So weit nördlich ist zuvor noch kein Schiff im Polarwinter gekommen. Auch der Versorgungseisbrecher der MOSAiC-Expedition, der neue Wissenschaftler und Proviant bringt, hat einen Polrekord erzielt. Jetzt sind beide Schiffe im Eis vereint und der zweite….

Wie nun auch die FAZ aus einer Wetteranomalie in der Westantarktis ein „Sommerwetter rund um den Südpol“ macht

Am 13. Februar 2020 veröffentlichte Joachim Müller-Jung einen Artikel in der FAZ, in dem er aus einen kurzzeitigen Rekordtemperaturwert an der von Argentinien betriebenen Station Esperanza auf der Antarktischen Halbinsel „Sommerwetter rund um den Südpol“ (so die Überschrift) machte. Das wird dann mit weiteren Hinweisen auf das gesamte antarktische und globale Wettergeschehen kräftig gemischt, so dass dem uninformierten Leser wirklich das Gruseln kommen kann.

Noch nie seit Beginn der Temperaturmessungen hätte es global einen so warmen Januar gegeben. Mit 1,14 Grad Celsius sei der globale Januarwert gegenüber dem Durchschnitt des 20-sten Jahrhunderts übertroffen worden, so wird die US-…..

Meeresströmungen verschieben sich polwärts

Windgetriebene Ozeanwirbel verlagern sich um 800 Meter pro Jahr in Richtung der Pole

OzeanDie großen Strömungswirbel der Meere haben sich schon messbar verlagert – das hat auch Folgen für unser Wetter und die Fischerei. © Alfred-Wegener-Institut / F. Rödel

Folgenreiche Verlagerung: Die großen Strömungswirbel der Weltmeere verlagern sich polwärts – im Schnitt um 800 Meter pro Jahr, wie Satellitendaten zeigen. Dies beeinflusst die Lage großer Meeresströmungen wie den Golfstrom, aber auch den atmosphärischen Jetstream und die Bahnen von Stürmen. Ursache dieser Verschiebung ist vor allem der Klimawandel, wie Forscher mithilfe von ergänzenden Modellen ermittelten.

Die großen Meeresströmungen spielen eine Schlüsselrolle für unser Klima, aber auch die Meeresumwelt. Angetrieben von großen „Umwälzpumpen“ wie im Nordatlantik sorgen acht große Strömungswirbel – drei im Atlantik, drei im Pazifik und jeweils einer im Indischen und im Südozean – für eine…..

Temperaturrekord auf Grönland: 64,9 Grad Celsius – minus versteht sich

Nach Jahren des angeblich menschengemachten Klimawandels hat Grönland seit dem 2. Januar 2020 einen Temperaturrekord: -64,9 Grad Celsius wurden auf Summit Station gemessen. Vielleicht waren es auch -66 Grad Celsius, wie Electroverse gemeldet hat. Wie viele auch immer es waren, es war saukalt und ein Rekord, denn so kalt war es zuvor noch nicht seit in Grönlands Summit Station die Temperatur gemessen wird.

Google Earth

Die Summit Station liegt zentral in Grönland auf rund 3.200 Metern über dem Meeresspiegel und ist in den Erzählungen der Klima-Hysteriker oft Gegenstand…..

Jörg Kachelman oder Özden Terli: Normaler Sturm oder Klimawandel-Fußabdruck? Die Entscheidung

Klimawandler, also die Katastrophenprediger, die eine morbide Lust mit der Vorstellung überschwemmter Landesteile und an Hitze sterbender Menschen verbinden, werden nicht müde, vor allem so genannte extreme Wetterereignisse, Stürme, Überschwemmungen und dergleichen, auf den angeblich von Menschen gemachten Klimawandel zurückzuführen. So auch Özden Terli, der vielleicht nicht anders kann, weil er auch in Zukunft beim ZDF angestellt sein will. Und wenn man für das ZDF arbeiten will, dann muss man die Sendermeinung, so falsch sie auch sein mag, vertreten.

Terli tut das gegenüber der TAZ und unter der Überschrift “„Der Sturm ist nicht normal“
Bei „Sabine“ sei der Fußabdruck des Klimawandels nicht zu bezweifeln, sagt…..

Mittelmeerraum trocknet schneller aus als gedacht

Mediterrane Niederschläge reagieren auf den Klimawandel nicht linear

MittelmeerDas Mittelmeerklima wird trockener – und dies schneller als bislang angenommen. © Przemek Pietrak/ CC-by-sa 3.0

Rapide Austrocknung: Der Mittelmeerraum bekommt den Klimawandel schneller zu spüren als gedacht. Denn die Trockenheit nimmt dort nicht linear zum Anstieg der globalen Mitteltemperaturen zu, sondern deutlich schneller, wie eine Studie enthüllt. Schuld daran ist eine rapide Veränderung der regionalen Atmosphärenzirkulation. Das Positive jedoch: Wenn die CO2-Werte durch Klimaschutzmaßnahmen sinken, profitiert auch das Mittelmeerklima fast sofort davon.

Schon jetzt leidet der Mittelmeerraum unter zunehmender Trockenheit und……

Wie tief wollt ihr gehen

Rohstoffe Die Ausbeutung des Meeresbodens ist nun technisch machbar. Es droht rücksichtslose Zerstörung
Wie tief wollt ihr gehen
Die Schuppenfußschnecke, wohnhaft am Grund des Indischen Ozeans, ist ins Visier des Pentagon geraten Foto: Chong Chen/Jamstec
Sie ist eines der seltsamsten Wesen dieser Erde: die Schuppenfußschnecke. Sie lebt mehr als 2.300 Meter unter der Meeresoberfläche im nahen Umkreis von drei hydrothermalen Tiefseequellen am Grund des Indischen Ozeans. Gegen die erdrückenden und grimmigen Lebensbedingungen dort hat Chrysomallon squamiferum,so ihr offizieller Name, eine bemerkenswerte Form des Schutzes entwickelt: Sie bildet ein Schneckenhaus aus Eisen.
Der 1999 entdeckte, mehrschichtige Eisensulfid-Panzer der Schuppenfußschnecke – er misst nur wenige Zentimeter im…..

Winterstürme Stürmische Zeiten für Mitteleuropa?

WintersturmWinterstürme gehören zu den zerstörischsten Naturereignissen unserer Breiten. © NASA/NOAA

Ob „Sabine“, „Kyrill“ oder „Eberhard“: Fast in jedem Winter rasen Sturmtiefs über Europa hinweg. Sie hinterlassen abgedeckte Hausdächer, umgestürzte Bäume und Schäden in Milliardenhöhe. Doch wie entstehen solche Winterstürme? Und was beeinflusst ihre Intensität und Zugbahn? Müssen wir in Zukunft mit häufigeren Stürmen rechnen?

Verhindern lassen sich Winterstürme nicht, sie sind eine natürliche Folge der Wetterbedingungen und Luftströmungen in unseren Breiten. Doch wie stark ein solches Sturmtief ausfällt, welche…..

Meeresspiegel: Drei Meter höher bei zwei Grad Erwärmung?

Rückblick in die letzte Zwischeneiszeit bestätigt Anfälligkeit des westantarktischen Eisschilds

EisprobeWinzige Einschlüsse in dieser Eisprobe erlauben einen Rückblick in die Eem-Warmzeit – eine Zeit, in der die Klimabedingungen nur wenig wärmer waren als heute. © AntarcticScience.com

Warnender Rückblick: Schon eine Erwärmung des Südozeans um zwei Grad könnte ausreichen, um den globalen Meeresspiegel um 3,80 Meter anzuheben. Darauf deuten im Antarktiseis konservierte Klimadaten aus der Zeit vor 130.000 Jahren hin. Damals verursachten die wärmeren Meere einen Kollaps der Schelfeisflächen und lösten ein rapides Abschmelzen des westantarktischen Eisschilds aus. Hält der Klimawandel weiter an, könnte dies in Zukunft noch einmal geschehen, so die Forscher.

Wenn es darum geht, mögliche Folgen des Klimawandels vorherzusagen, schauen Klimaforscher oft in die Vergangenheit. Denn im Laufe der Erdgeschichte ha…..

Rekord-Temp in ANTARKTIS – TRUMP sagt: Gibt es nicht

Rekord-Temp in ANTARKTIS – TRUMP sagt: Gibt es nicht
Die Antarktis leidet unter Hitzerekord mit 18,3 ° C

Countercurrents Collective

Luftbild vom schmelzsenden Gletscher auf der King George Insel (UN Photo/Eskinder Debebe)

Die Meteorologische Organisation (WMO) hat bestätigt, dass die Antarktis wahrscheinlich einen neuen Rekord mit über 18 °C am Donneerstag erlebte.

Im Gespräch mit Journalisten hat die Sprecherin Clare Nullis von der WMO gesagt, dass der Rekord vom Norden des Kontinents ungewöhnlich sei, selbst während der aktuellen warmen Sommermonate.

“Die argentinische Forschungsbasis, die Esperanza genannt wird, liegt an der Nordspitze der antarktischen Halbinsel; sie hat gestern einen neuen Temperaturrekord aufgestellt: 18,3°C, eine Zahl, die man normalerweise selbst im Sommer nicht mit der Antarktis in Verbindung bringen würde. Damit wurde der frühere Rekord von 17,5°C, der 2015 aufgestellt wurde, übertroffen”.Experten der WMO werden nun überprüfen, ob das Temperaturextrem einen neuen Rekord für die antarktische Hauptlandmasse des Kontinents darstellt.

Er darf nicht mit der Antarktischen Region verwechselt werden, die sich überall südlich des 60. Breitengrades befindet und in der im Januar 1982 auf der Insel Signy eine Rekordtemperatur von 19,8°C gemessen wurde.

Das ‘Föhn’- Phänomen
Die WMO Experten werden die meteorologischen…..

Was ist in der Luft – World Urban Forum 2020 startet die weltweit größte Datenbank der Luftqualität in Echtzeit

Weltweit sind über 4,2 Millionen vorzeitige Todesfälle pro Jahr auf die Luftverschmutzung zurückzuführen. Die Mehrheit der Toten entfallen auf Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen. Die Weltbank schätzt, dass die Luftverschmutzung jährlich 5 Billionen US-Dollar an Gesundheitskosten und 225 Milliarden US-Dollar an Einkommensverlusten verursacht. Das entspricht in etwa dem Bruttoinlandsprodukt Japans, dem dritt reichsten Land der Welt.

Der Belastung durch verschmutzte Luft kann man fast unmöglich entkommen. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation atmen 9 von 10 Menschen Luft ein die gesetzte Grenzwerte überschreitet. Am stärksten betroffen von giftiger Luft sind die Menschen die in Städten und Ländern mit niedrigem bis mittlerem Einkommen leben.

Die Luftverschmutzung in Innenräumen fordert einen besonders hohen Tribut an Frauen und Kleinkindern, da sie sich am ehesten über längere Zeiträume in Innenräumen aufhalten, wo sie den Dämpfen von Koch- und Heizungsgeräten ausgesetzt sind. In weniger entwickelten Ländern atmen 98 Prozent der Kinder unter fünf Jahren giftige Luft ein. Folglich ist die Luftverschmutzung die Todesursache Nummer eins für Kinder unter 15 Jahren. Jährlich sterben so ca. 600.000 Kinder.

Die Notwendigkeit zu handeln ist dringender denn je, aber um zu handeln benötigen Politiker und Bürger spezifischere Daten zur Unterstützung ihrer Entscheidungen. Um diese Lücke zu füllen, hat das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) in Partnerschaft mit UN-Habitat und IQAir – einem Schweizer Unternehmen für Luftqualitätstechnologie – die größte Datenbank der Luftqualität in Echtzeit entwickelt, in der die Luftqualitätsdaten für Feinstaub (PM2,5) aus Tausenden von Initiativen von Bürgern, Gemeinden, Regierungen und dem privaten Sektor gebündelt werden. Die interaktive Luftqualitätsplattform wurde auf der zehnten Sitzung des World Urban Forum in Abu Dhabi im Februar 2020 ins Leben gerufen.

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Die Plattform ermöglicht es auch, das Einzelpersonen die Daten sammeln – ein Ansatz mit einem doppelten Nutzen: eine größere Anzahl von Einzelmessungen und ein größeres öffentliches Bewusstsein für die Luftqualität. Tatsächlich sind vorhandene Schadstoffinformationen der Öffentlichkeit – einem wichtigen Interessenvertreter für die Minderung der Gesundheits- und Umweltauswirkungen der Luftverschmutzung – oft nicht ohne weiteres zugänglich.

Dadurch können Millionen auf diese Plattform zugreifen sowohl Einzelpersonen als auch Regierungsinstitutionen können den lokalen Stand der Verschmutzung verfolgen. Sie können individuelle Gesundheitsempfehlungen über die Plattform oder eine andere mobile Anwendung erhalten und Informationen zur Verbesserung der Luftqualität von Städten auf der ganzen Welt einsehen.

Die Plattform erhält derzeit Echtzeitdaten von mehr als 4.000 Anbietern (einschließlich Regierungen) und wird von mehr als 15 Millionen Nutzern genutzt.

“Die Bereitstellung von Echtzeitdaten in einem einfach zu verstehenden Format und in dieser Größenordnung ist ein wichtiger Schritt, den das UNEP unternimmt, um die Datenlücke zu schließen”, sagt Sean Khan, ein UNEP-Experte für Luft und globale Umweltüberwachungssysteme.

“Wir erwarten, dass dieser Datensatz nach der Einführung und den Anwendungsfällen von Erfolgen und Beiträgen zur Plattform, die die Replikation anregen sollen, wachsen wird. Die Stadtverwaltungen von Nairobi, Addis Abeba und Kampala haben ihre Sensorsysteme bereits an die Plattform angeschlossen und damit den Kontinent mit nur 50 öffentlich zugänglichen Datenquellen für PM2,5 auf mehr als 80 transformiert. Das ist ermutigend”, fügt er hinzu.

Da bis 2050 voraussichtlich 68 Prozent der Weltbevölkerung in Städten leben werden, sind geplante Maßnahmen zur Stadtentwicklung und Umweltpolitik zu einer wichtigen Säule bei der Minderung der Auswirkungen der Luftqualität auf die menschliche Gesundheit und die Umwelt geworden.

What’s in the air—World Urban Forum 2020 launches world’s largest real-time air quality databank

Nur Nordmenschen beeinflussen das Klima? Neue Studie lässt vom menschengemachten Klimawandel nichts übrig

Langsam verlieren wir den Überblick über all die Studien, die kleine oder große Löcher in den Mythos vom menschengemachten Klimawandel schlagen. Die neueste dieser Studien kommt aus Chile, ist – das ist für die entsprechenden Gläubigen sehr wichtig: PEER Reviewed und gerade in der Quaternary Science Review (228) erschienen.

Um die Ergebnisse von A. Lara, R. Villalba, R. Urrutia-Jalabert, A. Gonzaléz-Reyes, J.C. Aravena, B.H. Luckman, E. Cuq, C. Rodríguez und A. Wolodarsky-Franke einordnen zu können, ist es sinnvoll, ein paar Hintergrundinformationen vorweg zu stellen.

Der berühmte Hockey-Stick, die Kurve der Temperaturentwicklung, über deren Fabrikation man in den geleakten eMails der Climate Research Unit an der University of East Anglia so aufschlussreich lesen kann (Stichwort: “Hiding the descent”), dieser Hockey-Stick von Michael E. Mann beschreibt die Temperaturentwicklung nur für die nördliche Hemisphäre. Versuche, auch die südliche Hemisphäre im Rahmen von PAGES 2K einzubeziehen, sind bislang mehr als dürftig, wenn nicht kläglich, wie wir hier zusammenfassend beschrieben haben.


Kurz: Für die südliche Hemisphere gibt es bislang keine verlässlichen Daten darüber, wie sich die Temperatur entwickelt hat. Anders formuliert: Es fehlt die Hälfte der Erde in den Temperaturspielchen, die bei IPCC und Mann-Konsorten veranstaltet werden.

Hinzu kommt, dass die Daten, die Mann und andere verwenden, wie wir ebenfalls hier beschrieben haben wirklich dürftig sind, was erklären mag, warum sich Mann et al. geweigert haben, die Gütemaße für ihre Berechnungen, vor allem das wichtige r2, das die Passung der Mannschen Temperaturrekonstruktion mit den beobachteten Daten beschreibt, zu veröffentlichen. Viel Hintergrund zu….

Industrielle Revolution zeigt sich im Himalaya-Eis

Kohleverbrennung in Europa hinterließ schon 1780 erste Schwermetalle im Dasuopu-Gletscher

HimalayaAsche und Staub aus der europäischen Kohleverbrennung wurden schon vor 240 Jahren bis in dne Himalaya geweht. © Bim/ iStock

Frühe Verschmutzung: Der Beginn der industriellen Revolution zeigt sich selbst im Eis des fernen Himalaya. Denn schon ab 1780 gelangten Schwermetalle und Ruß aus der europäischen Kohlenverbrennung über tausende Kilometer hinweg bis auf die höchsten Berggipfel Asiens, wie ein Eisbohrkern vom Dasuopu-Gletscher belegt. Verantwortlich für diesen Ferntransport der Emissionen waren damals starke winterliche Westwinde und ein ausgiebiger Schneefall, wie die Forscher berichten.

Der Mensch hinterlässt schon seit Jahrhunderten Spuren in…..

Die letzten Mammuts waren krank

Mutationen bereiteten Dickhäutern auf der Wrangelinsel gesundheitliche Probleme

MammutNoch vor 4.000 Jahren gab es eine letzte Mammut-Population auf einer Insel in der Arktis. © Dantheman9758/ CC-by-sa 3.0, Wikipedia en

Fatale Gendefekte: Den letzten Mammuts machten vor 4.000 Jahren wahrscheinlich auch krankhafte Erbgutveränderungen den Garaus. Wie Forscher berichten, hatten sich im Genom der letzten Population dieser Dickhäuter Mutationen angesammelt, die spürbare Folgen für die Gesundheit hatten. Diese Veränderungen beeinträchtigten unter anderem die Entwicklung, die Fruchtbarkeit und den Geruchssinn der Mammuts.

Einst waren Mammuts die am weitesten verbreiteten Großsäuger auf unserem….

Interview mit einem Selberdenker zum Klimawandel

Markus Fiedler hat es wieder gewagt zu hinterfragen, was vielen als selbstverständliche Wahrheit erscheint. Nach seiner gnadenlosen Analyse der Situation in der vermeintlich neutralen Wikipedia hat er das nächste heiße Eisen angepackt. Er hat es gewagt, die Konsensstudie „Quantifying the consensus on anthropogenic global warming in the scientific literature“ des Kognitionspsychologen Cook (Cook et al.) von 2013 zu überprüfen – um festzustellen, dass die von allen Medien zitierten Ergebnisse nicht haltbar sind.

Für alle, die ihn noch nicht kennen. Markus Fiedler ist als Biologe mit Hauptfächern Molekulargenetik und Mikrobiologie als Lehrer an einer allgemeinbildenden Schule. Er ist kritischer Beobachter der Wikipedia und den dunklen Machenschaften hinter der sauberen Fassade dieses Scheinlexikons und hat die Filme „die dunkle Seite der Wikipedia“ und „Zensur – die organisierte Manipulation der Wikipedia und anderer Medien“ gemacht. Informatives dazu findet man auf seiner Webseite sowie auf dem Youtube-Kanal Wikihausen.

Am 2.1.2020 erschien auf Anti-Spiegel.ru sein Beitrag „Klimawandel: Die Einigkeit unter Wissenschaftlern, die es nie gegeben hat.“

Aufgrund seiner Analyse der Rohdaten, die im Artikel für jeden nachvollziehbar…..