Archiv für Indien

In Indien steigen die psychischen Erkrankungen markant an

Coronavirus-Scientist-Public-Domain
Seit dem Lockdown verzeichnet die Suizid-Helpline 80% mehr Notrufe.

Indiens rechtsnationale Regierung befahl am 24. März den härtesten Lockdown der Welt. Betroffen waren – und sie sind es weiterhin – 1,3 Milliarden Menschen. Seither leidet nach einer Umfrage der Indian Psychiatry Society (IPS) jeder fünfte Inder an einer psychischen Erkrankung. Innert einer Woche nach der Sperre hätten bereits 20% der Befragten psychische Störungen angegeben. Die meisten litten unter Angstzuständen, Panikattacken und Depressionen. Auslösende Hauptfaktoren seien die Isolierung und Zukunftsängste, berichtet India Today.

Krankenhäuser in Delhi und…..

Nuklear bewaffnete Rivalen stoßen am Himalaya zusammen

China's geopolitical ambitions extend to both Pakistan and Indian ...ABC News: GFX/Jarrod Fankhauser

In der vergangenen Woche sind die bevölkerungsreichsten Nationen der Welt, Indien und China, die beide nuklear bewaffnet sind, in der hoch gelegenen Himalaya-Region von Ladakh zusammengestoßen.

Mindestens 20 indische Soldaten kamen dabei ums Leben und 12 wurden Berichten zufolge gefangen genommen, bevor ein Waffenstillstand in Kraft trat. Bislang gab es keine Berichte über chinesische Opfer.

Ladakh ist eine der abgelegensten, obskursten und unwirtlichsten Regionen der Welt, ein Plateau von durchschnittlich 4.200 Metern Höhe mit eisigen Temperaturen, wenig Sauerstoff, wenig Regen und heulenden Winden. Diese trostlose Mondlandschaft wird wegen ihrer halbnomadischen ethnisch tibetischen Yak-Hirten seit langem “Klein-Tibet” genannt. China hat das Leben der alten Kultur Tibets schon ziemlich verdrängt, während Indien dazu beigetragen hat, die tibetische Lebensweise zu bewahren.

Indien und China taumeln auf einen Grenzkonflikt zu

Beide Seiten haben nun Verstärkungen an die umstrittene Ladakh-Linie geschickt, während Peking seine Muskeln in Asien spielen lässt

von Pepe Escobar

AFP/Diptendu Dutta

Es wäre kontraproduktiv, wenn sich die BRICS- und Shanghai-Kooperationsorganisationsmitglieder Indien und China wegen einiger extrem abgelegener – wenn auch strategisch wichtiger – schneebedeckter Bergpässe prügeln würden.

Aber wenn man sich die 3.488 Kilometer lange “Line of Actual Control” ansieht, die Indien als “ungelöst” definiert, lässt sich das nie ganz ausschließen.

Die Hindustan Times berichtet: “Indien hat hochrangige Kriegstruppen mit Unterstützungselementen in den östlichen Teil Ladakhs geschickt, um der aggressiven Haltung [der] Chinesischen Volksbefreiungsarmee entgegenzuwirken, die darauf abzielt, die Regierung unter Druck zu setzen, um den Bau der Grenzinfrastruktur im Sektor Daulat Beg Oldie zu stoppen, da diese die Autobahn Lhasa-Kashgar in Aksai Chin bedrohen könnte.

Die Autobahn führt von Tibet in die südwestliche Provinz Xinjiang, wo die Karakorum-Autobahn – der nördliche Teil des chinesisch-pakistanischen Wirtschaftskorridors – von Kashgar nach Islamabad führt. Von dort führt eine Straße durch Belutschistan zum strategischen pakistanischen Hafen Gwadar, der Teil der chinesischen “Belt and Road”-Initiative ist.

“Die spezialisierten indischen Truppen sind mit der tibetischen Autonomen Region Chinas vertraut und darauf eingestellt, in seltenen Höhenlagen zu operieren”, berichtet die Hindustan Times. “Der Umfang des PLA-Einsatzes sind zwei Brigaden und mehr, das deutet darauf hin, dass die Bewegung die Sanktion Pekings hat und [nicht] auf lokale Militärkommandeure beschränkt ist”.

Kein Geringerer als Donald Trump hat angeboten, zu vermitteln.

Das derzeitige Aufflackern begann Ende April und führte Anfang Mai zu einer Reihe von Sticheleien, die als “aggressives Verhalten auf beiden Seiten” beschrieben wurden, komplett mit Faustkämpfen und das werfen von Steinen. Die indische Version besagt, dass chinesische Truppen die Line of Actual Control (LAC) mit Fahrzeugen und Ausrüstung überschritten haben, um den Straßenbau durch Indien zu blockieren.

AFP / Antoine Boureau / Biosphoto

Das Schlüsselgebiet liegt um einen spektakulären 135 Kilometer langen und 5-7 Kilometer breiten See, Pangong Tso. Er befindet sich in Ladakh, das de facto eine Verlängerung der tibetischen Hochebene ist. Ein Drittel liegt in der Hand Indiens und zwei Drittel in der Hand Chinas.

Die Bergfalten um den See werden “Finger” genannt. Die Inder sagen, chinesische Truppen seien nahe an Finger Zwei – und blockieren ihre Bewegungen. Indien beansprucht territoriale Rechte bis Finger 8, hat aber de facto nur Finger 4 in……

Flughafen Birsa Munda in Indien

Modiji, lass nicht die Wanderarbeiter in der Sommerhitze sterben

An
Shri Narendra Modiji

Premierminister

Verehrter Shri Modiji,
ich lege Ihnen hier eine Kopie meines letzten Briefes vom 15-5-2020 und Kopien der vorhergehenden an Sie gerichteten Briefe über die unerträglichen Probleme vor, mit denen die Wanderarbeiter in der ganzen Länge und Breite des Landes zu kämpfen haben.

Ich bin mir nicht sicher, ob meine Briefe Ihnen zur Durchsicht vorgelegt wurden, da ich keine greifbare Antwort des Zentrums in Form einer zufriedenstellenden Antwort auf die Leiden der Wanderarbeiter finde, mit Ausnahme einer zusammenfassenden Ankündigung des Finanzministers, dass das Zentrum ihnen zwei Monate lang 5 kg Getreide und 1 kg Hülsenfrüchte kostenlos zur Verfügung stellen werde, und der Absicht des Zentrums, die “One Nation One Ration Card” einzuführen. Mit diesen Maßnahmen wird das vorliegende unmittelbare Problem nicht gelöst.

Wie ich in meinem Brief erwähnt hatte, besteht die unmittelbare Anforderung an die Wanderarbeiter darin, dass ihnen jedes im Land verfügbare Transportmittel zur…..

INDIEN: Betrogen, gespalten, niedergeschlagen und dezimiert

Das reiche Indien!

Dr. Prakash Louis hat einen vernichtenden Artikel zur Lage in Indien geschrieben. Nachdem er sich anfangs in einer kurzen Ehrenrettung für Barack Obama versucht, der nach 5 MONATEN endlich mal den Mund aufmacht zu den tollen Heldentaten der Regierung. Aber, wie ich schon öfters gesagt habe, sind die Staatsmänner nach ihrer Amtszeit immer sehr schlau, doch sind sie am Ruder, achten sie nur sehr scharf auf jeden Wink von der eigentlichen Regierung, den ONE-Procentern.

Er vergisst lobensweiter nicht, die mitfühlende Tätigkeit des Präsidenten von Pakistan, Imran Khan, hervorzuhben als Kontrast zu dem, was in Indien alles NICHT gemacht wird.

Und das ist eine endlos lange Liste. Jedem, der sich nur ein wenig auskennt in der indischen Politik……

Konfrontation mit der Krise der intern vertriebenen Inder

Millionen Inder ohne Geld und Essen auf den Straßen. Ist Modi schnurzegal. Es gibt 800 Millionen Arme in Indien

Indien steht derzeit vor einer Krise, die zu einer größeren Katastrophe als COVID-19 eskalieren kann, und die Folgen können herzzerreißend sein, wie wir bereits im ganzen Land erleben. Der Exodus der Migrantenbevölkerung ist von beispielloser Art, ausgelöst durch die rücksichtslosen und gefühllosen Entscheidungen einer unbesonnenen Regierung im Zentrum. Premierminister Modis 20.00 Uhr-Ansprache an die Nation hat sich als einer der gefürchtetsten Momente in der Geschichte des Landes herausgestellt. Jedes Mal, wenn er seine Rede beginnt, sitzen die Inder in Erwartung des Schlimmsten, das ihnen widerfahren wird, und halten den Atem an. Die Erinnerung an die Geldentwertung ist in den Köpfen der Menschen zweifellos noch frisch. COVID-19……

Indien: Es wird böse werden. Gewaltig böse

Indische Realitäten: 21 Tage die eigene Wohnung nicht zu verlassen, ist für viele Inder nicht so einfach, wie Modi sich das gedacht hat. Foto: Gilbert Kolonko

Schon am sechsten Tag der landesweiten Ausgangssperre lässt sich sagen: Die Regierung ist planlos und fern der indischen Realitäten

Am 19. März gab Premierminister Narendra Modi 1,38 Milliarden Indern zwei Tage Zeit, sich auf eine zweitägige “freiwillige” Ausgangssperre vorzubereiten, um die Ausbreitung von Covid-19 zu verlangsamen.

Als er am 24. März eine 21-tägige Ausgangssperre aussprach, waren es vier Stunden, um sich darauf einzustellen. “Modi scheint auch im sechsten Amtsjahr nicht verstanden zu haben, welches Land er da regiert”, sagt Gopal Krishna von TOXICWATCH gegenüber Telepolis.

Das zeigen gerade Hunderttausende entlassene Arbeiter, die auf den Straßen und Autobahnen des Landes herumirren – ohne Nahrung und Medizin. Sie wollen zurück in ihre Dörfer. Doch die indische Regierung hatte mit der Ausgangssperre auch den Zug- und Busverkehr ausgesetzt. Schon am Samstag gab es den ersten offiziell bestätigten toten Wanderarbeiter, als er nach 200 gelaufenen Kilometern auf der Straße zusammenbrach. Zudem sollen landesweit 19 weitere Arbeiter tödlich verunglückt sein, als sie versuchten, auf überfüllten Fahrzeugen den Rückweg anzutreten.

Darüber hinaus sitzen noch Millionen Arbeiter weit entfernt…..

Moslemhasser tun sich zusammen

Präsident Donald Trumps 36-stündiger Wirbelwind-Besuch in Indien in der vergangenen Woche sollte den Amerikanern zeigen, wie sehr ihr Präsident im Ausland verehrt wird.

ReutersReuters

Zu Trumps Pech erwies sich sein Wahlkampfzwischenstopp in diesem gigantischen Land mit 1,3 oder 1,4 Milliarden Einwohnern als Fiasko.

Zuerst kam das schreckliche chinesische Coronavirus, das bisher weniger Menschen getötet hat, als in einer Woche auf Chinas gefährlichen Straßen ums Leben kommen, aber die ganze Welt geriet in Panik. Die US-Börse, die die Popularität von Trump im eigenen Land unterstreicht, stürzte ab, obwohl der allwissende Präsident/Arzt den Amerikanern versicherte, dass das Wuhan-Virus nur eine Erkältung sei.

Vizepräsident Mike Pence, der an Adam und Eva und die Arche Noah glaubt, wurde mit der Bekämpfung des neuen Virus beauftragt.

Als nächstes kam es bei antimuslimischen Unruhen unter Führung von Hindu-Fanatikern in Indien zu einer großen Zahl von meist muslimischen Toten oder Verletzten. Ein nicht sehr gut informierter Trump hatte Indien gerade für seine harmonischen kommunalen Beziehungen gelobt. Die Unruhen wurden durch ein antimuslimisches Zuwanderungsgesetz ausgelöst, das von dem hartnäckigen Hindu-Premierminister Narendra Modi verabschiedet wurde und das im ganzen Land Bestürzung ausgelöst hat.

Aber es war nicht alles verloren. Trump unterzeichnete einen Vertrag über den Verkauf von US-Waffen im Wert von 3 Milliarden Dollar an Indien und erhielt einen Besuch im Taj Mahal. Er wird sehr……

Gewalt in Indien: Trump preist Modi, während Regierungsanhänger Neu-Delhi in Brand setzen

Während seines zweitägigen Indienbesuchs feierte US-Präsident Donald Trump den indischen Premierminister Narendra Modi. Bei einer Kundgebung in Ahmedabad am Montag lobte er diesen „außergewöhnlichen Führer …, der Tag und Nacht für sein Land arbeitet“.

 

US-Präsident Donald Trump beim indischen Premierminister Narendra Modi, 25. Februar 2020, in der Hauptstadt Neu-Delhi, Indien (AP/Alex Brandon)

Noch während Trump sprach, zeigten sich auf den Straßen Neu-Delhis die blutigen Folgen der faschistischen, hinduistischen Politik von Modi und seiner Regierung unter der Bharatiya Janata Party (BJP).

Angestiftet von lokalen BJP-Politikern zog am Montag und Dienstag ein Mob von Hindu-Chauvinisten durch den Nordosten Neu-Delhis. Die Schläger riefen „Jai Shri Ram“, übersetzt „Es lebe der [hinduistische Gott] Rama“, ein hindu-nationalistischer Slogan der BJP. Sie griffen Muslime an und verwüsteten und fackelten muslimische Geschäfte ab.

Der Indian Express berichtete: „In einer umkämpften Nachbarschaft nach der…..

Eine verwirrende Situation in Delhi

Seit gestern  gibt es zutiefst beunruhigende Gewaltszenen in Ost-Delhi, in denen über 5 Personen getötet wurden, darunter ein Polizist. Wir wissen nicht, ob sie durch Gewalt oder Polizeischüsse starben. Laut Polizei wurde im Osten von Delhi in den Vierteln Mauzpur, Babarpur, Seelampur, Jafarabad und anderen angrenzenden Gebieten ein Ausgangs- Verbot verhängt. Das Verbrennen von Autos, des Marktes und die massive Mobilisierung von Menschen mit Steinen spiegeln eine gut geplante Strategie wider, um die Proteste gegen die CAA zu diffamieren. Wie wir wissen, waren die Proteste gegen die CAA in Delhi und im Rest des Landes im Großen und Ganzen friedlich verlaufen. Die Menschen machten Sitz-Demos mit der Verfassung Indiens, sangen Parolen für die Einheit Indiens, um unsere Verfassung zu schützen und sich von den Gründervätern inspirieren ließen zu lassen. Die Macht dieser…..

….und noch in Indien…..
“Namaste Trump” nach “Howdy Modi”

Der US-Präsident wirbt in Indien für mehr militärische Zusammenarbeit und ein Handelsabkommen

Während sich seine Gegner aus der Demokratischen Partei auf den womöglich vorwahlentscheidenden “Super Tuesday” vorbereiten, besucht Amtsinhaber Donald Trump nicht einen der US-Bundesstaaten, an denen am 3. März über seinen Herausforderer abgestimmt wird, sondern den aufstrebenden 1,3-Milliarden-Einwohner-Giganten Indien. Der Slogan “Namaste Trump”, unter dem die indische Staatsführung diesen Besuch ausrichtet, war anscheinend vom “Howdy Modi” inspiriert, mit dem der US-Präsident im September den indischen Ministerpräsidenten in einem Footballstadion in Texas empfing.

Während in Texas etwa 50.000 Besucher in das Stadion passten…..

Der größte Streik aller Zeiten in Indien erschüttert die Modi-Regierung

Vor ein paar Tagen noch dachte ich zutiefst betrübt über das Schicksal dieser armen indischen Arbeiter- und Bäuer/innen nach, als ich den langen Essay von Arundhati Roy übersetzte. Und siehe da – wie durch einen Zauberschlag – stehen 250 000 000 Menschen auf den Straßen. Ginge das nur immer so. Nun hat der Modi seit Jahren die indische Gesellschaft gespalten und seine Safran-Horden gegen das Volk gehetzt und was passiert jetzt? Die gesamte Arbeiterklasse . ob Hindus, Sikhs, Moslems, Christen, Dalits – steht geschlossen in gemeinsamen Aktionen auf den Straßen. Das hat der elende Modi-Krüppel nicht erwartet. Nun muss sich die Arbeiter-und Bauernschaft nicht über das Ohr hauen lassen, sondern an ihren Forderungen eisern festhalten. Das ist gut für die Moral und den Geldsack.

Indien wachte auf ….

Am 8. Januar erwachte Indien, um den größten Streik aller Zeiten in Indien zu erleben mit geschätzen 250 000 000 Arbeitern, Angestellten, Bauern und Landarbeitern auf den Straßen, um gegen die ökonomische Politik der Modi-Regierung und gegen ihre Spalter-Politik.

Berichte aus verschiedenen Bundesstaaten….

In ganz Indien erheben sich die Studenten aus Wut gegen den Polizei-Überfall

In ganz Indien erheben sich die Studenten aus Wut gegen den Polizei-Überfall auf die Jamia Millia Uni und gegen das neue Einbürgerungs-Ergänzung-Gesetz
Endlich scheint ein Teil der indischen Bevölkerung zu begreifen, was der Hindu-Faschist Narendra Modi im Schild führt. Möglichst sehr viele Muslime massakrieren und die Dalits und Unberührbaren mit Zwang zu bekehren. Zu der ungesetzlichen Einverleibung von Kaschmir in das Fascho-Hindu-Reich haben die Studenten noch geschwiegen. Wahrlich – es wird Zeit, dass sie und die Mehrheit der Inder dem Spuk ein Ende bereitet.
Demonstration vor der Uni in Pondicherry
Studenten erhoben sich in ganz Indien gegen den verfassungswidrigen Citizenship Amendment Act, nachdem ihre Landsleute in Jamia Milia Islamia gestern auf ihrem Campus gewaltig….

Drei Jahre nach der Bargeldabschaffung stellt eine Umfrage fest, dass die Menschen immer noch Bargeld bevorzugen

A man holds a Rs 2000 banknote | Dhiraj Singh/BloombergBild: Dhiraj Singh/Bloomberg

Drei Jahre, nachdem die Regierung von Narendra Modi 500 und 1.000 Rupien Banknoten verboten hat ergab eine Internetumfrage, dass „während digitale Transaktionen zwar von Jahr zu Jahr zunehmen, eine große Anzahl von Menschen immer noch Barzahlungen gegenüber digitalen Transaktionen bevorzugt“.

Die Umfrage des Sozialen Netzwerks LocalCircles für zivilgesellschaftliche Zusammenarbeit hatte zum Ergebnis, dass die Gesamtnutzung von Bargeld als primäre Transaktionsform seit 2018 auf der einen Seite um 30 Prozent zurückgegangen ist, auf der anderen Seite aber der Anteil an Menschen, die Immobilien in bar kaufen in diesem Jahr von 50 Prozent auf 57 Prozent gestiegen sei.

Die am Freitag veröffentlichte Umfrage ergab auch…..

Modi als Verantwortlicher für das Massaker von Gujarat

So viel Verrat, wie von den aufgezwungenen Herrschercliquen in den muslimischen Ländern verübt wird, passt bei Weitem nicht auf solch ein Bild.

Modi als Verantwortlicher für das Massaker von Gujarat

Das Massaker von Gujarat, die blutigsten Ausschreitungen der letzten drei Jahrzehnte in Indien. Radikale Hindus riefen zu Aktionen auf, worauf es vielerorts im Gliedstaat zu Gewaltakten kam. Insgesamt wurden über 1000 Personen getötet, in grosser Mehrheit Muslime. Frauen wurden vergewaltigt, Häuser zerstört, Familien vertrieben. Bis heute leben in Ahmedabad die Religionsgemeinschaften weitestgehend getrennt voneinander.

Nicht die hohe Opferzahl allein, sondern vor allem die Anschuldigungen an den damaligen Regierungschef Gujarats, den heutigen Premierminister Narendra Modi, haben die Vorfälle zu einem der kontroversesten Kapitel der jüngsten indischen Geschichte gemacht. Modi habe die Gewalt wenn nicht gefördert, so doch zumindest geduldet und nicht entschieden genug bekämpft, weil seine Hindu-nationalistische Partei von einer Polarisierung der Gesellschaft entlang religiöser Bruchlinien profitiere, lautet der Vorwurf. Tatsächlich soll die Gewalt vor allem in Bezirken mit knappen Mehrheitsverhältnissen eskaliert sein. Die Förderung interethnischer Gewalt aus wahltaktischen Gründen ist laut dem Politikwissenschafter Steven Wilkinson ein wiederkehrendes Muster in der indischen Demokratie. Das schüren von Hass und Hetze gegen Minderheiten hat wohl weltweit seinen Platz, auch in den Demokratien im Westen.

Auch international wurde Modi, der etwa in den USA jahrelang als Persona non grata galt, längst rehabilitiert; das bilaterale Verhältnis zu Washington ist zurzeit so gut wie noch nie. Schließlich sind sie Brüder im Geiste. Die europäischen Staaten stehen dem in Nichts nach. Wie bereits oben erläutert, bricht der Verrat der aufgezwungen Herrscher in den Ländern der Muslime jegliche Negativrekorde.

Die Muslime des Subkontinent als auch die muslimische Community weltweit haben die Massaker von Gujarat aber nicht vergessen. Nicht zuletzt werden sie andauernd von den Lynchmobs und anderen Angriffen gegen Muslime täglich erinnert, dass nationalistische Islamhasser an der Macht sind. Und mit Modi sehen sie den Schlächter von Gujarat nun noch als Präsident überall in den Zeitungen und Fernsehsendern. Die angelaufenen ethnischen Säuberungen gegen die Muslime in Kaschmir bestätigen die Natur solcher Gestalten wie Modi.

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Indien plant nationales System zur Gesichtserkennung

Indien hat große Pläne: Bei Inbetriebnahme soll ein neues System 15 Millionen Gesichter umfassen können, bestehende Gesichtsdatenbanken sollen zusammengeführt werden. NGOs kritisieren das massiv: Es gibt keine gesetzlichen Einschränkungen, ein geplantes Datenschutzgesetz liegt immer noch auf Eis.

15 Millionen Bilder soll die Datenbank schon bei Inbetriebnahme umfassen können, mit der die indische Regierung ein nationales System zur Gesichtserkennung aufbauen will. Sie soll Daten aus allen bisherigen Gesichtsdatenbanken in Indien zusammenführen. Auch „durch Zeitungen, Razzien, durch Personen eingesandte Bilder oder Skizzen“ sollen verwendet werden, heißt es in einer…..

Weltraumkrieg: Indien beginnt mit Übungen zur Verteidigung von Satelliten

https://i2.wp.com/www.zerohedge.com/s3/files/inline-images/2019-07-27_10-03-10.png?resize=273%2C180&ssl=1Im Falle eines Krieges mit Pakistan oder China hat Indien festgestellt, dass die erste Domäne der Kriegsführung die Erdumlaufbahn ist.

Indische Nachrichten berichteten letzte Woche, dass die erste Weltraumkriegsübung des Landes am Donnerstag (25. Juli) auf die Verteidigung von Weltraumgütern im Falle eines bewaffneten Konflikts mit China ausgerichtet war.

Die zweitägige Kriegsübung mit dem Namen IndSpaceEx wurde von der indischen Armee „vor dem Hintergrund der rasant wachsenden Kapazitäten Chinas im Bereich Weltraum und Anti-Weltraum“ durchgeführt, so „The Times of India“ (TOI).

„Wir müssen die effektive taktische, operative und strategische Ausbeutung an der letzten Grenze der Kriegsführung untersuchen. Wir können nicht weiter mit den Daumen drehen, während China nach vorne zoomt. Wir können es nicht mit China aufnehmen, müssen aber über Fähigkeiten zum Schutz unserer Weltraumgüter verfügen“, so die Zeitung unter Berufung auf einen namenlosen indischen Beamten.

Die Zeitschrift „The Diplomat“ bezeichnete die militärische Übung als ein „Tischkriegsspiel“, mit dem indische Kriegsplaner eine Doktrin entwerfen können, die Verfahren für Weltraumschlachten vorschreibt.

Die neueste Übung wurde nach einem Anti-Satelliten-Raketentest im März durchgeführt. Indien betonte, es habe ein Maß an „Abschreckungsfähigkeiten“ entwickelt, das den USA, Russland und China in nichts nachsteht.

„Wir arbeiten an verschiedenen Technologien wie gerichteten Energiewaffen (DEWs), Lasern, elektromagnetischen Impulsen (EMP) und Co-Orbital-Waffen“, sagte Dr. Satheesh Reddy, Vorsitzender der staatlich finanzierten Organisation für Verteidigungsforschung und -entwicklung (DRDO) in einer Pressekonferenz nach dem Anti-Satelliten-Raketentest.

Anfang letzter Woche, am Montag, startete Indien seine Mondsonde Chandrayaan-2, die am Freitagmorgen erfolgreich ein zweites erdgebundenes Manöver zur Erhöhung der Umlaufbahn durchgeführt hatte.

„Indien hat Paranoia“ inmitten des rasanten Aufstiegs Chinas in vielen Bereichen der Kriegsführung, einschließlich des Weltraums, sagte Wei Dongxu, ein in Peking ansässiger Militäranalyst, der Global Times am Donnerstag.

Wei sagte, China verhalte sich weiterhin friedlich gegenüber Indiens Weltraumambitionen und lehne seine Militarisierung im erdnahen Orbit ab.

Das Pentagon hingegen gründete bereits im August 2018 seine Space Force, den sechsten Zweig der Streitkräfte. Dies war ein Wunsch von Präsident Trump.

https://i2.wp.com/www.zerohedge.com/s3/files/inline-images/trump%20space%20force_1.jpg?resize=401%2C213&ssl=1

Demonetarisierung in Indien: Ein Schlag ins trübe Wasser

cover_mehraDer indische Premierminister Modi, der kürzlich wieder Allgemeine Wahlen gewonnen hat,  hat vor zweieinhalb Jahren überraschend zwei Banknoten für ungültig erklären lassen, um Schwarz- und Falschgeld aus dem Verkehr zu ziehen und Steuerhinterziehern, Korruptionisten & Terroristen das Wasser abzugraben.Ein soeben erschienes Buch zeichnet die Maßnahme nun als reinen Populismus und völligen Fehlschlag. Eine Lektion zu Staatsgeld & Etatismus, nicht nur in Indien.

Dieser Blogger hat hier schon einmal über den Schildbürgerstreich geschrieben und die Wirtschaftsjournalistin Puja Mehra reichert nun das ein Jahr post factum gezeichnete Bild in ihrem gerade erschienenen Buch noch einmal mit Details an.

Für Mehra sind die zurück liegenden zehn Jahre ein Verlorenes Jahrzehnt….