Archiv für Afrika

Russland bietet afrikanischen Führern bedingungslose Geschäftsbedingungen und Schutz vor westlichem Druck

Präsident Putin und al-Sisi, der den Vorsitz in der Afrikanischen Union führt.

Die Chefs afrikanischer Staaten versammeln sich in Russland auf dem ersten Gipfel dieser Art, auf dem Moskau Geschäftsbeziehugen ohne Beziehungen anbietet und Sicherheitsvorkehrungen gegen «kolonialistische» Beziehungen mit dem Westen.

In den vergangenen zehn Jahren ist der afrikanische Kontinent zu einem Schlachtfeld für den geostrategischen Wettbewerb zwischen China, den USA und der EU geworden, die miteinander um militärischen Zugang, wirtschaftliche Überlegenheit und weiche Machtüberlegenheit konkurrieren. [Wie kann RT so etwas schreiben, wenn Russland jetzt dem chinesischen Beispiel nacheifert. China hat bisher eine kleine Basis in Dschibuti. D.Ü.]

Länder wie Indien, Südkorea und die Golfmonarchien haben auch Interessen in Afrika. Ebenso wie Russland, das den Vorteil alter Bindungen in der Region hat…..

Land am Kap – Augenblicksaufnahme von einem südafrikanischen Bürger, September 2019

Obwohl ich in Südafrika ein Bürger der zweiten Klasse bin,1)darf ich immer noch meine Meinung ausdrücken2)in einem Land, das sich selbst zu einer Demokratie erklärt hat.3)Dieser Artikel steht daher im Kontext von “Fair-Discrimination” 4),was bedeutet, dass ich keine farbige Person diskriminieren darf, dass aber jede farbige Person mich wegen des Inhalts dieses (weißen) Artikels (auch wenn er in einem anderen Land veröffentlicht wird – in diesem Fall sollte ich lieber ein Pseudonym verwenden) diskriminieren darf.

Südafrika, ein Land ungefähr so groß wie Texas, mit einer Bevölkerung von weniger als 60 Millionen Einwohnern, hat 9 Provinzen und elf Amtssprachen. Es gibt zwei Hauptstädte, von denen eine – Kapstadt – Sitz des Parlaments – und die andere – Pretoria – Sitz der Regierung und des diplomatischen Korps ist. Außerdem ist Johannesburg eine Geschäfts- und Durban eine Hafenstadt. In Kapstadt ist auch Hi-Tech-angesiedelt, da es da viele Unterwasserkabelverbindungen gibt und es ein bevorzugtes Ziel für königliche Eliten ist, die von dem milden mediterranen Klima….

Afrika im Rampenlicht

https://i1.wp.com/journal-neo.org/wp-content/uploads/2019/09/sahk.jpg?resize=330%2C212&ssl=1In der Welt, in der wir heute leben, gibt es viele Bereiche, in denen Afrika und Russland Interessen haben, die sich objektiv überschneiden, in einem Wettlauf um die Kontrolle über die wichtigsten natürlichen Ressourcen, die wir nutzen, und um die politische Weltordnung des 21. Jahrhunderts zu gestalten. Etwa 50-52% der natürlichen Ressourcen der Erde befinden sich in Russland und Afrika, was bedeutet, dass Russland und die Länder auf dem afrikanischen Kontinent in der Regel eine gemeinsame Perspektive haben, wenn es darum geht, wie die Weltwirtschaft organisiert sein sollte. Expertendaten zufolge verfügt Afrika über etwa 30% der verbleibenden Mineralreserven der Welt und ist der Ort, an dem 83% der weltweiten Platinproduktion stattfinden, 45% der weltweiten Diamantenproduktion, 40% der weltweiten Goldminenproduktion, 47% der Kobaltproduktion, 43% der Palladiumproduktion und 42% der weltweiten Chromproduktion.

Während des Kalten Krieges war Afrika eine der wichtigsten Gebieten, in denen die UdSSR und die Vereinigten Staaten darum kämpften, ihre Einflussmöglichkeiten zu erweitern. Auf dem afrikanischen Kontinent gab es tendenziell eine stärkere Tendenz zu Moskau, da viele Afrikaner Russland als Freund und natürlichen Verbündeten sahen. Russland hat nie einen Teil Afrikas kolonisiert und eine einzigartige Rolle bei der Schaffung der Voraussetzungen für die Befreiung und Unterstützung unabhängiger afrikanischer Staaten beim Dekolonisationsprozess nach dem Zweiten Weltkrieg gespielt. Der Initiative und politischen Unterstützung Moskaus ist es zu verdanken, dass die Vereinten Nationen 1960 ihre historische Erklärung über die Gewährung der Unabhängigkeit der Kolonialländer und Völker verabschiedet haben. Die UdSSR leistete umfassende Hilfe, einschließlich militärischer Unterstützung für nationale Befreiungsbewegungen in afrikanischen Ländern, um neu gegründeten Regierungen bei der Verteidigung ihrer Souveränität zu helfen. Hier weiter…….

Ein dritter Anlauf im Sahel

Berlin und Paris kündigen eine Initiative zur weiteren Militarisierung des Sahel an. Die Maßnahme nennt sich, wie Bundeskanzlerin Angela Merkel am Sonntag auf dem G7-Gipfel in Biarritz berichtete, “Partnerschaft für Sicherheit und Stabilität im Sahel”. Merkel zufolge sollen in diesem Rahmen “die Truppen und die Polizeikräfte” aus fünf Staaten der Region “national gestärkt” werden. Dazu werde man, erklärt Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, auch neue Finanzmittel einwerben. Bei dem Projekt handelt es sich um den bereits dritten Versuch der EU, Spannungen und Konflikte im Sahel mit einer stärkeren Militarisierung unter Kontrolle zu bekommen: 2013 hatten die Staaten der EU mit großem Gestus die Ausbildungsoperation EUTM Mali gestartet und die UN-Truppe MINUSMA mit Militärs aus Europa gestärkt; 2017 hatten die Bundesrepublik und Frankreich den Aufbau der “G5 Sahel”-Eingreiftruppe vorangetrieben. Die Konflikte nahmen jedesmal zu; sie haben sich inzwischen von Mali auf andere Länder ausgeweitet und gehen zum Teil in Ethno-Massaker über.

“Ziele verfehlt”

Die neue Sahel-Initiative, die Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron am Sonntag…..

Afrika geht voran: in 34 Ländern Plastiktüten verboten

Annähernd 300 Millionen Tonnen Plastikmüll jedes Jahr auf der Erde. 5.000 Milliarden Plastikteile schwimmen in den Ozeanen, wird geschätzt. Und die Bundesregierung zögert immer noch. In 34 afrikanischen Ländern, ab 1. Juni mit Tansania, sind Plastiktüten verbannt – in Ruanda zum Beispiel seit über zehn Jahren. So drohen drastische Strafen, wie wir sie nur aus Singapur kennen. In Tansania steht auf Produktion oder Import von Plastikbeutel zwei Jahre Gefängnis. Der Besitz einer Plastiktasche wird mit einer Geldbuße von 87 Dollar geahndet. Selbst an Touristen wird appelliert, ihre Plastikbeutel zuhause….

Afrika: Alarmierender Anstieg der Christenverfolgung

https://i0.wp.com/www.gatestoneinstitute.org/pics/3958.jpg?resize=336%2C225&ssl=1Bildquelle: Razdaggar / Wikimedia Commons)

  • “In einigen Regionen entspricht das Ausmaß und die Art und Weise der Verfolgung wohl der von den Vereinten Nationen übernommenen, internationalen Definition von Völkermord.” – aus dem Unabhängigen Bericht des Foreign and Commonwealth Office* (FCO) zur Unterstützung verfolgter Christen.
  • “Die Angreifer forderten die Christen auf zum Islam zu konvertieren, aber der Pastor und die anderen verweigerten dies. Sie befahlen ihnen sich unter einem Baum zu versammeln und beraubten sie ihrer Bibeln und Mobiltelefone. Dann forderten sie sie auf, einen nach dem anderen auf, hinter das Kirchengebäude zu kommen, wo sie sie erschossen haben.” – World Watch Monitor, 2. Mai 2019.

Welterbe in Gefahr: Staudammbau im größte Wildreservat Afrikas – Tod für Millionen Bäume und Tiere

Tansania Elefantenfamilie Savanne Pixabay Michelle Maria

Das Selous Naturreservat in Tansania ist nicht nur das größte Afrikas. Es ist auch eines der größten Wildschutzreservate der Welt. 50.000 Quadratkilometer Steppe und Savanne, Fluss- und Auenwälder bieten im Südosten Afrikas einer unermesslich vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt ein sicheres Refugium, in dem kaum ein Mensch anzutreffen ist. Es ist der größte Schatz und Tresor für Afrikas ursprüngliche Lebenswelt. Mehr als 450 Vogelarten sind hier zuhause und fast alle Großwildtiere, die Afrika aufzubieten hat: Antilopen, Büffel, Elefanten, Nilpferde, Giraffen, Löwen, Krokodile, Geparden, Leoparden … und Unmengen an kleinerem Getier sowie unzählige Pflanzenarten.

Ein unvergleichliches Welterbe aus der Kolonialzeit

Dieses wilde Stück Afrika ist sogar ein klein bisschen…..

Überbevölkerung: Wird Afrika im Blutbad versinken?

Alleine bis zum Jahr 2100 wird sich die Bevölkerung Afrikas wohl mehr als verdreifachen. Das wird wohl zu einem kontinentalen Ressourcen- und Verteilungskampf führen.

Derzeit leben auf der Welt rund 7,7 Milliarden Menschen. Bis zum Jahr 2100 soll die Anzahl laut neuen Projektionen der UN (also ohne große Kriege) auf 10,9 Milliarden Menschen wachsen. Doch das globale Bevölkerungswachstum verläuft unterschiedlich. Denn für den Großteil des Wachstums wird Afrika verantwortlich sein.

Laut den neuesten Zahlen…..