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Netflix allein zu haus: Der Einstieg in die politische Fälschung

Netflix allein zu haus: Der Einstieg in die politische Fälschung

Und wieder wie bei Orwell.

Geht gerade durch die Presse: Bei Netflix laufen gerade die (eigentlich abgedroschenen und belanglosen) Filme Kevin allein zu haus und die Fortsetzung Kevin allein in New York.

Eine Aktivistin hat entdeckt, dass sie im zweiten Teil, Kevin allein in New York, „Neger” und „Indianer” sagen und macht da jetzt Polit-Terror. Netflix hat deshalb angekündigt, die Stellen neu vertonen zu lassen. Es heißt dazu, dass beide Begriffe auch erst in der deutschen Synchronisation reingekommen und im Original nicht drin wären (was ich aber für eine wertlose und unbeachtliche Aussage halte, solange ich nicht klar mal beide Textstellen nebeneinander gesehen haben, vielleicht war es ja nicht wörtlich, aber richtig übersetzt).

Wie dem auch sei:

Ich halte das für ummöglich und inakzeptabel, Filme nachträglich und auf politischen Druck zu ändern.

  • Da Filme Werke sind, unterliegt das dem Urheberrecht, insbesondere § 23 UrhG:
    Bearbeitungen oder andere Umgestaltungen des Werkes dürfen nur mit Einwilligung des Urhebers des bearbeiteten oder umgestalteten Werkes veröffentlicht oder verwertet werden. 2Handelt es sich um eine Verfilmung des Werkes, um die Ausführung von Plänen und Entwürfen eines Werkes der bildenden Künste, um den Nachbau eines Werkes der Baukunst oder um die Bearbeitung oder Umgestaltung eines Datenbankwerkes, so bedarf bereits das Herstellen der Bearbeitung oder Umgestaltung der Einwilligung des Urhebers. 3Auf ausschließlich technisch bedingte Änderungen eines Werkes nach § 60d Absatz 1, § 60e Absatz 1 sowie § 60f Absatz 2 sind die Sätze 1 und 2 nicht anzuwenden.

Das heißt, es geht sowohl um die Urheberrechte am Film selbst