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Microsoft erhält die Zulassung eines Patents, um Tote als 3D-Chatbots“ zu reanimieren
Matt Cardy via Getty Images

Microsoft erhält die Zulassung eines Patents, um Tote als 3D-Chatbots“ zu reanimieren

Microsoft hat die Zulassung eines Patents erhalten für eine Technologie, mit der Tote „reanimiert“ werden können, indem sie über Social-Media-Posts, Videos und private Nachrichten, die sogar in ein lebensechtes 3D-Modell des Verstorbenen heruntergeladen werden können, wieder-belebt werden.

Kling ja überhaupt nicht gruselig.

„Der Tech-Gigant hat die Möglichkeit realisiert, einen KI-basierten Chatbot zu entwickeln, der auf dem Profil einer Person aufbaut, das deren „Bilder, Sprachdaten, Social-Media-Posts, elektronische Nachrichten“ neben anderen Arten von persönlichen Informationen enthält“, das berichtet IGN. „Es wird davon ausgegangen, dass der Chatbot dann in der Lage wäre, eine menschliche Konversation durch Sprachbefehle und/oder Textchats zu simulieren.“

Das Patent erklärt, dass der Chatbot eine historische Figur, eine Berühmtheit, ein Freund oder Verwandter oder sogar eine Kopie „des Benutzers, der den Chatbot erstellt/trainiert, sein könnte.“

Das Patent ist buchstäblich direkt aus einer Episode von Black Mirror, der dystopischen Serie von Charlie Brooker.

In einer Episode mit dem Titel „Be Right Back“ wird der Freund einer jungen Frau namens Ash bei einem Autounfall getötet, aber sie beschließt, ihn in Form einer Technologie zurückzubringen, die künstliche Intelligenz nutzt, um künstlich die Sprachmuster, und das Wissen ihres Geliebten zu imitieren.

Dieser virtuelle Ash wird dann in einen synthetischen Körper heruntergeladen, aber die Frau kämpft damit, ihn als Ersatz für ihren tatsächlichen Freund zu akzeptieren und endet damit, den Androiden auf einem Dachboden einzusperren.

Die Elite träumen schon lange vom Transhumanismus und Unsterblichkeit zu erlangen, indem sie ihr Bewusstsein nach dem Tod konservieren und in einen Computer hochladen.

Der Futurist Ray Kurzweil hat in seinem Buch „Das Zeitalter der geistigen Maschinen“ vorausgesagt, dass die Menschen bis 2045 ihren Geist auf Computer hochladen werden und dass Körper noch vor Ende des Jahrhunderts durch Maschinen ersetzt werden.

„Wir werden zunehmend nicht-biologisch sein, bis zu dem Punkt, wo der nicht-biologische Teil dominiert und der biologische Teil nicht mehr wichtig ist“, sagte Kurzweil. „Tatsächlich wird der nicht-biologische Teil – der maschinelle Teil – so leistungsfähig sein, dass er den biologischen Teil vollständig modellieren und verstehen kann. Also selbst wenn der biologische Teil verschwinden würde, würde das keinen Unterschied machen.“

„Wir werden auch nicht-biologische Körper haben – wir können Körper mit Nanotechnologie erschaffen, wir können virtuelle Körper und eine virtuelle Realität schaffen, in der die virtuelle Realität so realistisch sein wird wie die tatsächliche Realität. Die virtuellen Körper werden so detailliert und überzeugend sein wie reale Körper“, fügte er hinzu.

An anderer Stelle des Buches macht Kurzweil deutlich, dass eine solche Technologie nur den wohlhabenden Eliten zur Verfügung stehen wird und der Rest der Menschheit wahrscheinlich zu einer Sklavenklasse wird oder ganz ausgelöscht wird.

Die Zukunft wird rosig.