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Habeck und Trump

Der Grünen-Vorsitzende Robert Habeck war, wie Donald Trump, bei den Reichen und Mächtigen in Davos. Dort hat er den US-amerikanischen Präsidenten kritisiert. In den deutschen Medien gab es ein großes Bohei. Dann reiste Habeck in die USA. Die Trump-Administration zeigte ihm die kalte Schulter. So weit, so gut.

Jetzt, etwas geläutert, betont Habeck die Bedeutung guter transatlantischer Beziehungen. Europa und die USA müssten sich „weiter als Wertegemeinschaft verstehen“, die in Institutionen zusammenarbeite und ein gemeinsames politisches Vorgehen gegenüber der Klimakrise finde.

Wie nett. Welche Werte führen denn zu Raub, Erpressung, Plünderung und Mord? George W. Bush war verantwortlich für das Morden im Irak, Obama für das Morden in Syrien und in Libyen und Trump für das Morden seiner saudi-arabischen Waffenbrüder im Jemen und für die Handelskriege mit der halben Welt. Allein in Venezuela starben deshalb in einem Jahr 40.000 Menschen.

Was Robert Habeck noch lernen muss: Mit der verbrecherischen US-Oligarchie gibt es keinen Frieden und keinen „Klimaschutz“. Wenn die Grünen wirklich Frieden und Klimaschutz wollen, dann müssen sie der skrupellosen US-Oligarchie, die die halbe Welt terrorisiert, die kalte Schulter zeigen. Europa muss sich aus der Bevormundung der USA lösen und durch eine eigenständige Politik zum Frieden in der Welt beitragen.

Via Oskar Lafontaine