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Digitaler Neofeudalismus
Foto: IR Stone/Shutterstock.com

Digitaler Neofeudalismus

Eine dänische Jungpolitikerin malt das Bild einer Zukunftsgesellschaft, gegen die Orwells und Huxleys Visionen fast wie Kindermärchen klingen.

„Ich besitze nichts, habe keine Privatsphäre, und das Leben war nie besser“ — so stellt sich die Dänin Ida Auken, „Young Global Leader“ des Weltwirtschaftsforums, die Welt in zehn Jahren vor. Ihr Traum von der „Smart City“ und der „Shared Economy“ verspricht eine Welt ohne Besitz und Macht — zur Freude der Besitzenden und Mächtigen. Darin werden die Menschen zu Sklaven einer herrschenden Klasse, die ihnen nur das Allernötigste zum Leben gewährt und sie im Gegenzug mithilfe von digitaler Technik ihrer Privatsphäre und sämtlicher Rechte beraubt. Für Ida Auken scheint genau darin aber das Glück der Menschheit zu bestehen.

Schon im Jahr 2016 prognostizierte uns Ida Auken die nahe Zukunft — zu lesen auf der Webseite des Weltwirschaftsforums. Was sich wie ein Zukunftsroman aus der Feder Orwells oder Huxleys liest, könnte, wenn es nach der Dänin geht, schon bald unser aller Realität werden.