Die US-Präsidentschaftswahl ist noch lange nicht entschieden

Evan Vucci.Anders Wiklund.AP.TT NEWS AGENCY.dpa
Es sind nicht – wie die Bundesregierung in Berlin zu glauben scheint – die großen US-Medien und die Glückwünsche europäischer Regierungschefs, die darüber entscheiden, wer der nächste US-Präsident sein wird. Es zählen die abgegebenen Stimmen – und welche davon letztlich gültig sind.

von Rainer Rupp

In den USA gibt es keine offizielle Institution, die kurz nach Schließung der Wahllokale, oder wenigstens einige Tag später, das Endergebnis bekannt gibt. Doch die US-Öffentlichkeit sowie Politiker und Finanz- und Wirtschaftsbosse rund um die Welt verlangen nach einem schnellen Ergebnis und wollen wissen, wer der US-Präsident für die nächsten vier Jahre sein wird. So ist es in den letzten Jahrzehnten mehr und mehr den großen US-Medien zugefallen, den Gewinner zu präsentieren.

Den ersten großen Reinfall hatten die Medien bei den Präsidentschaftswahlen von 2000 zwischen Al Gore, dem Vizepräsidenten unter Bill Clinton, und George W. Bush, dem späteren Präsidenten im…..

Kommentare sind geschlossen.