Dr. Daniele Ganser: John F. Kennedy Mord in Dallas 1963

Am 22. November 1963 wurde John F. Kennedy auf einer Wahlkampfreise mit mehreren Gewehrschüssen während einer Fahrt im offenen Wagen durch die Innenstadt von Dallas ermordet.

Als alleiniger Täter wird der damals 24jährige Lee Harvey Oswald beschuldigt. Er wird verhaftet und der Öffentlichkeit präsentiert. Zwei Tage später sollte Oswald in das Staatsgefängnis von Dallas überführt werden. Dabei wurde Oswald vom Nachtclubbesitzer Jack Ruby im Keller des Polizeigebäudes erschossen, noch bevor es zu einer Anklage oder einem Gerichtsprozess kommen konnte.

Daniele Ganser rollt in seinem Vortrag den historischen Fall neu auf. Es gibt viele Ungereimtheiten zur offiziellen Darstellung der Vorgänge, die die Warren-Kommission unter der Leitung von Allan Dulles in ihrem 88 Seiten langen Bericht damals vorlegte.

War der Mord an John F. Kennedy eine Verschwörung gewisser Kreise, die den Präsidenten aus dem Weg räumen wollten? Ist Lee Harvey Oswald überhaupt der Mörder? Und was kann man dem Film von Abraham Zapruder entnehmen, der den Mord zeigt?

Im Oktober 2017 kündigte Donald Trump die Offenlegung von mehr als 3000 Dokumenten an. Am 27. Oktober 2017 wurden jedoch nur 2891 Geheimakten freigegeben, der Rest blieb auf Bitte des FBI, der CIA und anderer Dienste weiterhin unter Verschluss.

 

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