Politische Brandstifter und ihre Feindbilder Von Evelyn Hecht-Galinski

Die schrecklichen Anschläge von Paris, Nizza, Avignon und Wien laden geradezu ein, die längst vorhandenen „Vorbehalte“ gegen den Islam und Muslime nochmals zu verstärken. Aktuell gab es am Montagabend (02.11.2020) in Wien ein Attentat eines 20-jährigen Wieners mit nordmazedonischen Wurzeln, der sowohl die österreichische als auch die nordmazedonische Staatsbürgerschaft hatte. Offenbar wollte er in der Vergangenheit nach Syrien ausreisen und sich erneut der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) anschließen, doch man hinderte ihn daran. Nun zog er durch Wien, ausgestattet mit Sprengstoffgürtel-Attrappe, mit einer automatischen Langwaffe, einer Faustfeuerwaffe und einer Machete und richtete ein Gemetzel unter Passanten an, mit aktuell 5 Toten, inklusive Terrorist, sowie 17 Verletzten in Krankenhäusern, davon 7 in lebensbedrohlichen Zustand. Diese Zahlen können sich stündlich ändern. Wie also war es möglich, dass dieser einschlägig vorbestrafte Täter sich unerkannt Waffen besorgen konnte, und warum stand er nicht unter Beobachtung?

Für Freiheit und Sicherheit?

Die europäischen Regierungschefs überboten sich geradezu in ihren…..

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