Mastercard will sich die Kontrolle über das E-Ladestellennetz erkaufen

Das Kreditkartenunternehmen Mastercard hat ein Programm aufgelegt, mit dem es Betreiber von öffentlichen Ladestellen für Elektroautos in Deutschland dafür bezahlt, dass sie überall (nur) die von Mastercard angebotenen Bezahllösungen installieren. Ein dringender Fall für das Kartellamt und die Europäische Zentralbank.

Am 22. Oktober verkündete Mastercard per Pressemitteilung, das Programm mit dem schönen neudeutschen Namen “Sustainable Mobility Programm”, altdeutsch etwa Programm für nachhaltige Mobilität. Mit “nachhaltig” ist wie üblich in der Konzernverwendung des Wortes “dauerhaft gewinnträchtig” gemeint.

Das Programm startet in Deutschland und soll im gesamten europäischen Raum ausgerollt werden. Im Rahmen des Sustainable Mobility Programms stellt Mastercard als führendes Technologieunternehmen im Zahlungsverkehr seinen Partnern im Bereich der E-Mobilität bis Ende 2022 eine finanzielle Förderung für die Etablierung einer einheitlichen und offenen Zahlungsinfrastruktur an öffentlichen E-Ladestellen bereit.

Was “einheitlich” heißt, ist klar. Alle Ladesäulen sollen die Mastercard-Lösungen anbieten.

“Offen” heißt vor allem mobil und kontaktlos:…..

Kommentare sind geschlossen.