Und jetzt alle: die Überwachung wird euch frei machen!

Die Rechte, die wir gestern hatten, könnten morgen zu Privilegien werden. Hinter der Maske der Pandemie wartet der Überwachungsstaat auf uns.

https://i1.wp.com/cdn.substack.com/image/fetch/f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fbucketeer-e05bbc84-baa3-437e-9518-adb32be77984.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Ffc11e3a5-f70c-45a4-bae0-9c5151edd313_1002x751.jpeg?resize=405%2C304&ssl=1(c) Graphik: Otto Rotbart

Wie werden wir in 50 Jahren auf das Jahr 2020 zurückblicken? Wenn es nach dem bekannten israelischen Historiker und Bestsellerautor Yuval Noah Harari (u.a. “Sapiens”, “Homo Deus”) geht, könnte es sein, “dass im Jahr 2020 mithilfe der Digitalisierung die allgegenwärtige Überwachung durch den Staat begann”. Das gilt – nebenbei bemerkt – natürlich nur für diejenigen, die die letzten Jahre so tief und fest unter einem Stein geschlafen haben, dass sie u.a. die Enthüllungen des NSA-Whistleblowers Edward Snowden nicht mitbekommen haben. Tatsächlich ist die staatliche Überwachung schon seit Jahren Realität. Doch durch Corona könnte der Überwachungsstaat sichtbar und spürbar werden. Und seine Krallen zeigen.

Freiwillige Unterwerfung

Hararis Aussage ist kein blinder Alarmismus. Es wäre naiv zu glauben, dass es gerade keine totalitäre Versuchung gibt. Nicht erst seit gestern blicken manche Staaten neidvoll nach China, welches dank Überwachung die Pandemie angeblich besser in den Griff bekommen hat. Hinzu kommt das Phänomen der “Shifting Baselines”: Freiheiten werden einem nicht auf einen Schlag genommen…..

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