Lauter Quatsch: Macht COVID-19 dumm? Karl Lauterbach und der IQ

Karl Lauterbach, SPD, ist der Haus- und Hof-Politexperte der MS-Medien, wenn es um Fragen von SARS-CoV-2 geht. Der Expertenstatus, der Lauterbach zugeschrieben wird, basiert wohl darauf, dass Lauterbach Humanmedizin und Epidemiologie studiert hat, zum Dr. med. promoviert wurde und anschließend u.a. Direktor des neu gegründeten Instituts für Gesundheitsökonomie und Klinische Epidemiologie (IGKE) an der Universität Köln wurde. Eine schicke Methode, um eine Professur zu erhalten. Von 1998 bis 2005 hat Lauterbach in Köln gewirkt. Seither wirkt er im Bundestag als Abgeordneter, in Talk-Shows und neuerdings in der Bild-Zeitung, in der er – nunmehr als SPD-Gesundheitsexperte – vorgeschlagen hat, Privatwohnungen zum Tummelplatz von Blockwarten zu machen, die über die Einhaltung von Lockdown-Regeln wachen sollen.

Seine Timeline auf Twitter füllt Lauterbach regelmäßig mit Links zu wissenschaftlichen Studien, die im Zusammenhang mit SARS-CoV-2 oder COVID-19 dies und das gefunden haben (wollen). Was dabei auffällt ist ein gewisser “confirmation bias”, also die Tendenz, nur Studien zu verlinken, die auch wirklich Schreckliches gefunden haben, die zeigen, dass mit COVID-19 nicht zu spaßen ist, die zeigen, dass man an COVID-19 sterben kann, dass Ko-Morbiditäten und dergleichen ein Risikofaktor sind, ein Lockdown unbedingt notwendig….

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