Auch nach Monaten ist exakte Corona-Sprache in Medien selten

Statistisches Durcheinander: «Positiv Getestete» – «bestätigte Fälle» – «Patienten» – «Infizierte» – «Angesteckte» – «Genesene».

Getestete werden mit Ansteckenden und Kranken assoziiert © wa

Wer Infosperber schon länger liest, findet in diesem Artikel nicht viel Neues. Doch grosse Medien informieren noch immer mit missverständlichen und irreführenden Begriffen. Viele davon dramatisieren unnötig und schüren Angst. Vielleicht ist dies gegenwärtig erwünscht und gewollt, weil die Bevölkerung wieder mehr Disziplin zeigen muss beim Abstandhalten und Maskentragen und sich an Versammlungs- und Reiseeinschränkungen halten soll.

Doch unpräzise, unsachliche und dramatisierende Begriffe und Grafiken kratzen an der Glaubwürdigkeit von Behörden und Medien, fördern Misstrauen unter der Bevölkerung und spielen Verschwörungsphantasierern in die Hände. Eine differenzierte und einordnende Information, die glaubwürdig bleibt, würde die Menschen auf Dauer mehr dazu motivieren, sich wo immer nötig zu schützen und Empfehlungen von Behörden zu folgen.

Besonders seit die «Fall»-Zahlen stark steigen, kommen in vielen Medien…..

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