Das Bundesamt gegen Treu und Glauben

Ein Briefwechsel mit einer Parlamentarierin zeigt, wie auf höchster Ebene des BAG informiert wird.

Kantonsrätin Dr. sc. nat. ETH Barbara Müller (TG/SP) hat dem Direktor des Bundesamtes für Gesundheit (bis vor kurzem Pascal Strupler) eine Reihe von Fragen gestellt.
Die Antwort vom 14. September gibt Einblick in die Informationspolitik der Behörden. Interessant ist – wie immer – welche Fragen nicht oder mit einem Verweis auf andere Stellen beantwortet werden.

Struktur des Dokuments:

Sehr geehrter Herr Strupler,
Aufgrund der desolaten Informationspolitik, der inakzeptablen statistischen Aufbereitung und Darstellung von erhobenen Daten wie auch der Peinlichkeiten hinsichtlich mehrerer fehlerhaften Erhebungen, verlange ich Auskunft über die nachstehenden Fragen.
Dies in einer wissenschaftlich üblichen, haltbaren und akzeptablen Art, insbesondere mit Referenzangaben aus peer-reviewed international Journals ausgewiesener Qualität unter Angabe der URL der Quelle und des Impact Factors dieser Journals.

1. Ist das SARS-CoV-2 Virus jemals isoliert worden?

Antwort Strupler: Das SARS-CoV-2 Virus wird seit seiner Entdeckung in China in zahlreichen Forschungslaboratorien in der ganzen Welt kultiviert.

Kommentar CT: Strupler verpasst bereits die erste Gelegenheit, seine Information mit wasserdichten Quellen zu belegen. Thorsten Engelbrecht und Konstantin Demeter haben die Autorenteams von vier wissenschaftlichen Arbeiten, die SARS-CoV-2-Viren isoliert haben wollten um eine Bestätigung angefragt, dass die von ihnen veröffentlichen elektronenmikroskopischen Bilder tatsächlich ein isoliertes Virus abbilden. Keines der Teams konnte die Frage bejahen (siehe: «COVID19 PCR Tests are Scientifically Meaningless»

Müller 2: Welche der verwendeten Tests, um SARS-CoV-2 festzustellen, sind validiert? Goldstandard? Wo sind die detaillierten Daten…..

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