Bericht vom Schweigemarsch in Berlin – und was die Medien daraus gemacht haben

Die Berichterstattung über den Schweigemarsch gegen die Corona-Maßnahmen am 10. Oktober in Berlin, zeigt, wie Medienkonsumenten bei ihrer Meinungsbildung einer parallelen Realität ausgesetzt sind. Eine dpa-Meldung, eine grundlose Verhaftung und eine nicht nachvollziehbare Polizeiangabe zu den Teilnehmerzahlen konstruieren zusammen eine ganz eigene mediale Realität von den Ereignissen.

Wer wie der Autor am 10. Oktober Augenzeuge des Schweigemarsches in Berlin gegen die Unverhältnismäßigkeit vieler Corona-Maßnahmen war, reibt sich bei Sichtung der medialen Berichterstattung verwundert die Augen ob des Unterschiedes zur eigenen Wahrnehmung vor Ort.

Es beginnt mit der Schätzung der Teilnehmerzahl durch die Berliner Polizei von einigen tausend Demonstranten. Angesichts eines gut 3 km langen Protestzug schätzt der Autor eingerechnet der stets eingehaltenen Hygieneabstände…..

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