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Die Tragödie heißt nicht Wendler, die Tragödie sind die totalitären Medienhenker

„I guarantee freedom of speech. But I cannot guarantee freedom after speech“. Dies sagte einst Ugandas Diktator Idi Amin, und bezogen auf das Meinungsklima im besten Deutschland aller Zeiten ist dieser Satz von einer bitteren Aktualität, wie man sie sich vor 30 Jahren, nach dem Ende der DDR, wohl niemals mehr hätte träumen lassen. Fürwahr: Hier darf jeder sagen, was er denkt. Im Zweifel dann eben nur einmal, dann ist er weg vom Fenster – und darf die Konsequenzen tragen.

Zugegeben: Diese bestehen zwar (noch) nicht in Gefängnis, in physischer Drangsalierung oder staatlicher Verfolgung. Doch sie zielen nicht minder auf Existenzzerstörung des Abtrünnigen, auf dessen berufliche und soziale Isolation ab. Die Rolle des modernen Prangers übernehmen die Medien, und statt Staatsterror ist es ein diffuser Psychoterror, dem sich heute jeder ausgesetzt sieht, der das Maul zu weit aufgemacht und dann auch noch die einzig erlaubten, erwünschten Meinungskorridore verlassen hat. Vor allem bei Prominenten muss die Mundtotmachung und Ausgrenzung unbedingt sichergestellt sein – weil von ihnen sonst eine zu große, „systemrelevante“ Breitenwirkung ausginge, und das können die Eliten nicht gebrauchen.

Deshalb ist der Blitz-Wechsel vom „Hosianna“ zum „Kreuzigt ihn!“ mittlerweile eingeübter Standard. Im Fall Wendlers wählten die systemloyalen (im Sinne von angepasst-regierungskonformen) Vertreter des Mainstream-Meinungskartells – also all die Journalisten mit Unfehlbarkeitsanspruch hinsichtlich der großen Dogmen unserer Zeit von Migration, Klima bis vor allem hin zur Corona-Politik – eine…..

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