Syrien: Kriegspropaganda im 21. Jahrhundert

Ein syrischer Oppositioneller, vermutlich von Hayat Tahrir asch-Sham, in einem türkischen Panzer. Erst seitdem die islamistischen Milizen Brutalitäten im Dienste des türkischen Militärs ausüben, wurden die westlichen Medien wach. Foto: Propaganda der HTS-“Medienagentur” ebaa.news.

Leaks aus dem britischen Außenministerium bestätigen Vorwürfe über ein systematisches Weißwaschen der bewaffneten islamistischen Milizen als moderate Opposition

Das Label “moderate Opposition” oder “Rebellen” als Sammelname für die Milizen, die mit Waffengewalt in Syrien einen islamischen Staat herbeiführen wollten, hat sich lange gehalten. Erst seit einigen Monaten taucht in deutschen, englischen oder französischen Berichten der Begriff “islamistisch” oder “dschihadistisch” öfter auf, wenn es um diese Gruppierungen geht.

Dass sich der Blick auf die Verhältnisse auf dem syrischen Terrain erst mit einer derartigen Verzögerung verändert hat, hat mehrere Gründe; einer davon ist die professionelle und weitreichende Medien-PR-Arbeit zugunsten der militanten Gotteskrieger gegen die syrischen Regierung. Wie schnell die Medienabteilungen der islamistischen, salafistischen und dschihadistischen Milizen arbeiteten….

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