HERDENIMMUNITÄT gegen das neue Coronavirus? Womöglich längst erreicht.

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Dem medizinischen Sachverstand seiner Berater – und dem eigenen sowieso – hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn bei einer Pressekonferenz in Berlin am 14. September ungewollt ein weiteres Armutszeugnis ausgestellt. Um eine Herdenimmunität zu erreichen, müssten sich in Deutschland 55 bis 65 Prozent der Bürgerinnen und Bürger impfen lassen, so erklärte er dort. “Wir sind sehr, sehr zuversichtlich, dass wir dieses Ziel freiwillig erreichen.” (1)
Das Bundesgesundheitsministerium hat rund 700 Mitarbeiter, das Robert-Koch-Institut 1100; die Charité beschäftigt 4.500 Wissenschaftler und Ärzte. Gibt es dort denn keinen einzigen, der Spahn endlich darüber aufklärt?: Sein Ziel dürfte längst erreicht, ja weit übertroffen sein – ganz ohne Spritze.
Darauf weist das Professoren-Ehepaar Sucharit Bhakdi und Karina Reiss in einer soeben nachgereichten Ergänzung seines Bestsellers „Corona-Fehlalarm“ hin. (2) Die erfreuliche Immunität verdanken wir der zweiten Säule unseres körpereigenen Abwehrsystems, über Antikörper hinaus: den T-Helfer- und T-Killerzellen, zwei Arten von Lymphozyten, einer Untergruppe der weißen Blutkörperchen. (Das „T“ steht für Thymus, einen zentralen Ort des Immunsystems, an den T-Zellen gelangen, nachdem sie im Knochenmark gebildet wurden. (3) Mittels „Sensoren“, die im ausgelagerten Zellmüll „Antigene“, körperfremde Proteinfragmente aufspüren, erkennen T-Lymphozyten infizierte Zellen, welche sie daraufhin….

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