Beispiel Japan: Ist die Forderung nach einem Friedensvertrag ein demokratisches Thema oder was für rechte Spinner?

In Deutschland werden Menschen die einen Friedensvertrag fordern, als rechte Spinner dargestellt. Dass die Frage aktuell ist, zeigt ein Blick nach Japan, wo der Abschluss eines Friedensvertrages Teil der Regierungspolitik ist. Und zwar aus gutem Grund.

Japan und Deutschland verbindet mehr, als man auf den ersten Blick glaubt. Sie verbindet die Tatsache, dass sie den Zweiten Weltkrieg verloren haben und bis heute de facto besetzte und nicht souveräne Staaten sind. Daran kann nur der Abschluss eines Friedensvertrages etwas ändern. Diese Forderung wird in Deutschland – ganz anders, als in Japan – jedoch als Spinnerei rechter Verschwörungstheoretiker dargestellt.

In Japan ist die Lage anders, da ist die Forderung nach einem Friedensvertrag Teil der offiziellen Regierungspolitik, zumindest, soweit es Russland betrifft. Das Thema gegenüber den USA anzusprechen, traut sich die japanische Regierung (bisher) nicht. Aber der Reihe nach.

Die Frage des Friedensvertrages in Japan

Im Gegensatz zu Deutschland steht für Japan nicht nur ein Friedensvertrag mit den USA auf dem Programm, sondern derzeit vor allem mit Russland, vor allem….

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