Inmitten der verstärkten russischen Präsenz schickt nun die USA mehr gepanzerte Infanterie-Einheiten nach Syrien

Nicht an ihren Worten, sondern ihren Taten sollt ihr sie erkennen

Inmitten zunehmend angespannter Begegnungen zwischen amerikanischen und russischen Militärkonvois im Nordosten Syriens, die bei mindestens einer Begegnung in jüngster Zeit in einem Zusammenstoß endeten, wurden am Freitag zusätzliche US-Mechanisierte Infanterieeinheiten nach Syrien beordert, darunter auch Bradley-Kampffahrzeuge.

“Der CJTF-OIR plant die Positionierung mechanisierter Infanterieeinheiten, einschließlich Bradley-Kampffahrzeuge, in Syrien, um den Schutz der Koalitionskräfte zu gewährleisten und ihre Bewegungsfreiheit zu bewahren, damit sie die Defeat-Daesh-Operationen sicher fortsetzen können”, sagte das Pentagon in einer Pressemitteilung.

https://i0.wp.com/www.zerohedge.com/s3/files/inline-images/bradleyveh.jpg?resize=417%2C278&ssl=1Bild US-Armee: “Soldaten und Flieger entladen Bradley-Kampffahrzeuge aus einem C-17-Flugzeug nahe dem Nordosten Syriens am 19. September 2020”.

Ironischerweise sagte Trump gleichzeitig zu Reportern im Weißen Haus, dass “wir aus Syrien heraus sind”, aber die Truppen nur noch mit einer Mission zur “Bewachung des Öls” verbleiben.

Nach den jüngsten Zusammenstößen zwischen den Truppen der b/n US & Russland/n östlich des Euphrats entscheidet sich das US-Militär nun dafür, die RU-mil-Konvois aus der Luft zu begleiten. Bei der jüngsten Begegnung flogen 2 AH-64 Apachen über die RU-mil-Polizei in Syriens Hasaka. Das RU-Militär betrachtet diese Schritte als Provokation.

Inzwischen scheint sich Russland stärker an der Bestimmung des künftigen politischen Schicksals Syriens zu beteiligen, wie der New Arab diese Woche berichtete:

Der Besuch des russischen Außenministers Sergej Lawrow in Syrien in der vergangenen Woche wurde als ein weiterer Wendepunkt in den Beziehungen zwischen Moskau und Damaskus interpretiert, der fundamentale Auswirkungen auf die Herrschaft von Baschar Al-Assad haben könnte, so Analysten.

Inmitten einer sich rapide verschlechternden Wirtschaftslage angesichts weitreichender Sanktionen unter Führung der USA will Moskau offenbar schnell zu einer endgültigen politischen Lösung kommen, die Stabilität gewährleistet, aber in einer Weise, die die internationale Isolation Damaskus’ beenden könnte, um die Wirtschaft wieder anzukurbeln.

 

Die Sanktionen gegen Syrien beginnen zu greifen

Benzin ist in Syrien knapp. Diese Autokolonne hat sich in Tartus an der Küste gebildet. Die Importe wurden mit Sanktionen belegt, und syrisches Öl wurde auf Anordnung der USA beschlagnahmt.

“Russland hat nun sein ganzes Gewicht hinter den von der UNO unterstützten syrischen Verfassungsausschuss geworfen, der Mitglieder des Regimes, der Opposition und der Zivilgesellschaft einbezieht und als die vielleicht beste angebotene Lösung zur Beendigung des Krieges angesehen wird”, so die Schlussfolgerung des New Arab-Berichts.

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