Assange-Schauprozess: Auch ARD-Doku bleibt bei ihrem „Vergewaltigungsverdacht“

Assange-Schauprozess: Auch ARD-Doku bleibt bei ihrem „Vergewaltigungsverdacht“

Wie der den Prozess-Wiederauftakt flankierende SZ-Artikel bleibt auch die nächtliche ARD-Doku zu WikiLeaks bei vielen alten Anti-Assange-Bildern. Mainstream-Medien-Produktionen wie diese verfestigen die in zehn Jahren Hexenjagd auf Assange geschaffene Vorurteile und lenken das Publikum von Netzmedien ab, welche die skandalöse Unrechts-Justiz derzeit ans Licht der Öffentlichkeit bringen wollen.

Die ARD Doku „WikiLeaks: Die USA gegen Julian Assange“ von Elena Kuch und Robert Holm wirkt in vielem wie das Plagiat einer dubiosen Zapp-Doku vom Februar diesen Jahres, die wir damals kritisierten. Genau wie dort werden wichtige Fakten, die Assange entlasten könnten, in einem Schwall von Bildern, Behauptungen und ablenkenden Details ertränkt. Wieder darf…..

Kommentare sind geschlossen.