Wie schlecht steht es um die NZZ?

Die Neue Zürcher Zeitung hat ihren freien Kolumnisten Milosz Matuschek rausgeworfen. Grund: Eine Kolumne von Matuschek erschien als Zweitpublikation auf der kruden Seite KenFM.

Die Aufregung unter den Abonnenten war riesig, von Hamburg bis Zürich. In der Szene geht man von Abokündigungen im dreistelligen Bereich aus. Die NZZ schreibt auf Anfrage: nur 17 – „vor allem Probe – oder Monatsabonnements“.

Wer’s glaubt. Die Auflage der NZZ sank von 100’421 (2018) auf 76’023 (2019). Jeden Wochentag verlor die Zeitung also über 66 Exemplare.

Wer so Federn verliert, malt die verbliebenen umso bunter an. Im Geschäftsbericht (2020)  präsentiert das Unternehmen ihre Abo-Entwicklung.

Die Kurve geht seit drei Jahren ab wie eine Rakete. 165’852 Abonnenten wurden Mitte 2019 gezählt.  „Aktuell verfügen wir übrigens über rund 193’000 Abonnenten“, schreibt die NZZ stolz.

Ab wie Rakete – als Potpourri (NZZ)

Der Clou: Die NZZ mischt sämtliche Abos in die gleiche Kennziffer...hier mehr….

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