EU verweigert obdachlosen Flüchtlingen auf Lesbos jede Hilfe

Auf der griechischen Insel Lesbos spielt sich vor aller Augen eine humanitäre Katastrophe ab. Den 13.000 Flüchtlingen, die seit dem Brand des Lagers Moria obdachlos auf der Insel herumirren, wird jede Hilfe verweigert. Sie schlafen ohne Schutz auf der Straße, haben keinen Zugang zu Trinkwasser oder Nahrungsmitteln. Protestieren sie gegen diese barbarische Behandlung, werden sie von der Polizei mit Tränengasgranaten beschossen.

Alltagsszene im Flüchtlingslager Moria vor dem Brand (Foto: Faktengebunden / CC-BY-SA 4.0)

„Die EU spricht immer von Menschenrechten, aber sie behandelt uns wie Müll“, erzählt der junge Taheri, der mit seiner Familie aus Afghanistan geflüchtet ist, dem Spiegel.

Die unmenschliche Behandlung und Erniedrigung dieser verzweifelten Menschen lassen sich nicht einfach mit Gleichgültigkeit gegenüber ihrem Schicksal erklären. Sie sind das Ergebnis einer bewussten Politik der EU und der europäischen….

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