Westküsteninferno

 

An El Dorado County firefighter moves away from flames during the Rim fire near Yosemite National Park in 2013. Because of the COVID-19 pandemic, firefighters say they will be more aggressive in keeping wildland fires small this year, but may have to do it with fewer resources.Don Bartletti / Los Angeles Times / MCT

Wir – quatsch! –

Die Mitteleuropäer können über die jetzt sichtbaren, farbenprächtigeren Sonnenauf- und untergänge am Brandgeschehen an der Westküste der USA indirekt teilhaben, weil sich der Rauch von 20.000 Quadratkilometern abbrennender Wälder inzwischen über die Ostküste und den Atlantik bis zu uns ausgebreitet hat. Wohin sich der Rauch der brennenden brasilianischen Urwälder verzieht wird uns von den ARD-Meteorologen nicht allabendlich im Wetter vor acht mitgeteilt, doch darf davon ausgegangen werden, dass sich auch davon genug in der irdischen Atmosphäre befindet, um Sonnenauf- und Untergänge farblich aufzumotzen.

Aber bleiben wir in den USA. Die Fernsehbilder von der Flammenfront sind beeindruckend. Von verbrannten Siedlungen sind nur die Fundamente übrig, was für eine sehr natürliche, ökologische Bauweise spricht, bei der nicht in riesigen Höllenmaschinen Kalk zu Zement gebrannt werden muss, um Beton zu gießen, wo auch nicht Ton und Sand in riesigen Backöfen zu Ziegelsteinen verwandelt werden, sondern einfach nur Bäume gefällt und zu Brettern und Balken geschnitten und die dabei entstehenden Abfälle zu Spanplatten verpresst werden. 

Um die eigene Umwelt zu schützen, wird das für den Haus- und Möbelbau benötigte Holz allerdings bevorzugt nicht im eigenen Lande geschlagen, sondern importiert.

Im Jahre 2018 führten die USA folgende Holzmengen ein:…..

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