Der Oscar für die schlechteste Idee geht an Hollywood

Der Oscar für die schlechteste Idee geht an HollywoodFeatureflash Photo Agency/shutterstock.com

Hollywood, die Traumfabrik. Hier wurden so großartige Filme wie „Der Pate“, „Das Schweigen der Lämmer“ oder „The Kings Speech“ gedreht – Filme, die mit dem Oscar als beste Filme des Jahres ausgezeichnet wurden. Ab 2024 dürfte keiner dieser Filme mehr einen Oscar bekommen. Ab dann gelten nämlich die neuen „Diversitätsregeln“. Als bester Film darf dann nur nominiert werden, wer verschiedene Kriterien in Sachen „Diversität“ einhält, also beispielsweise mindestens einen Hauptdarsteller hat, der einer ethnischen Minderheit angehört oder ein Thema hat, das politisch korrekt ist, sich also entweder für Frauen, ethnische Minderheiten, die Belange von Homosexuellen und Genderthemen oder geistig und körperlich Behinderte einsetzt. Von den zehn Nominierten in diesem Jahr würde übrigens nur ein einziger Film diese beiden Kriterien erfüllen. Das ist Propaganda im Namen der Identitätspolitik, viel Spaß im schönen neuen Kino. Von Jens Berger.

In was für einen schlimmen von alten, weißen Männern kontrollierten Welt wir doch leben, zeigte die letzte Oscar-Verleihung. Als bester Film wurde ausgerechnet das südkoreanische Kunstwerk „Parasite“ ausgezeichnet, in dem es um zwei koreanische Familien und die immer dramatischer werdende Spaltung zwischen arm und reich geht. Ein Thema, das ohnehin in internationalen….

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