Brandstifter in Brüssel und Bern

Das Feuer von Moria ist ein Mahnmal für das Scheitern von Europas Flüchtlingspolitik. Die Evakuierung der Menschen ist jetzt vordringlich. Nötig ist aber auch eine grundsätzliche Umkehr.

HelferInnen vor Ort befürchten das Schlimmste: Eine Frau am Mittwochmorgen in den Überresten des Lagers Moria. Foto: Elias Marcou, Reuters

Ein Feuer bricht meist überraschend aus. Doch das Feuer, das in der Nacht auf Mittwoch grosse Teile des Flüchtlingscamps Moria auf der griechischen Insel Lesbos niedergebrannt hat, das Feuer, das 13 000 ohnehin schon notleidende Menschen vor das Nichts stellte, sie schutzlos zurückliess – das war eine Katastrophe mit Ansage.

Seit Wochen, seit Monaten, ja schon seit Jahren weisen Geflüchtete und HelferInnen auf die dramatische, unhaltbare Situation hin. Schon vor dem Brand war das Camp eine Chiffre für die Grausamkeit der europäischen Asylabwehr.

Noch nie in seinem Leben habe er solches Elend wie in Moria gesehen, berichtete ein sichtlich bewegter Jean Ziegler im Frühling der WOZ. «Die Menschen werden wie Tiere….

….und sehr passend dazu….
Moria: Sechs Stufen politischer Propaganda – Wie man unpopuläre Maßnahmen durchsetzt

Sie wollen an Ressourcen heran?
Was soll es sein?

Klassisches Rent Seeking: viele bezahlen, wenige verdienen?
Moralisches Rent Seeking: viele bezahlen, wenige fühlen sich gut?
Propagandistisches Rent Seeking: viele bezahlen, allen geht es schlechter, dennoch fühlen sich einige gut?

Wir erzählen ihnen nun in sechs kurzen Schritten, wie sie es erreichen können, das durchzusetzen, was sie ohnehin durchsetzen wollten, es aber so erscheinen zu lassen, als wären andere, nützliche Idioten, denen sie erhabene Gefühle versprechen, der Grund dafür, dass sie sich haben erweichen lassen, Menschlichkeit zu üben, Kosten für alle zu produzieren und nebenbei eine versteckte Agenda weiter zu treiben.


Stellen Sie sich vor, ihre versteckte Agenda sieht es vor, innenpolitische Unruhe zu schüren, um Kontrollmaßnahmen durchsetzen zu können, die individuelle Freiheitsrechte beschneiden und letztlich beseitigen. Stellen Sie sich vor, absehbare wirtschaftliche Probleme, Knappheiten, die dummerweise Ergebnis ihrer irregeleiteten Entscheidungen der Vergangenheit sind, vorhersehbarer Streit um die knapper werdenden Ressourcen stünden an und ihr Ziel sei es, von der eigenen Verantwortung abzulenken und eine neue Front zu eröffnen, sagen wir, den Streit zwischen Bevölkerungsgruppen entlang ideologischer Gräben zu befördern.

“Was tun?”, fragte schon Lenin. Hier die Antwort in den sechs einfachen Stufen der Propaganda-Eskalationsleiter.

Ausgangspunkt: propagandistisches Rent Seeking – viele bezahlen, allen geht es schlechter, dennoch fühlen sich einige gut.

Stufe 1: Aufmerksamkeit erzeugen…..

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