«In revolutionären Zeiten»

Daniele GanserDaniele Ganser Fotos: Christian Jaeggi
In seinem neuesten Bestseller nimmt sich der Basler Historiker und Friedensforscher Daniele Ganser der USA an. Damit hat er sich nicht nur Freunde gemacht. Ganser über das Gestern, das Heute und das Jetzt. Und über Asyl für Edward Snowden.

Daniele Ganser, in «Imperium USA» beginnt der historische Teil 1607 mit der Gründung der ersten britischen Siedlung in Nordamerika. Warum beginnen Sie an einem Punkt, an dem die USA noch nicht einmal existierten?

Ich wollte die Vorgeschichte zeigen. Zuerst beherrschten die Briten Nordamerika. Nordamerika war damals eine Kolonie. Es ist wichtig, die Leute erinnern sich daran, dass die USA selbst aus einem imperialen Kampf hervorgegangen sind. Das ist den Besucherinnen und Besuchern meiner Vorträge oft nicht bewusst. Das war es früher meinen Studierenden auch nicht. Das römische Imperium hingegen ist den Menschen ein Begriff. Ebenso die Imperien der Spanier und Portugiesen…..

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