Der Warntag ist eine Warnung

Heute Vormittag werden in ganz Deutschland die Sirenen heulen, die Handys sich melden, Radio- und Fernsehsender ihre Programme unterbrechen, Durchsagen machen und Lauftexte einblenden. Nach Angaben des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) beginnen die Warnsignale um 11 Uhr, Entwarnung gibt es dann 20 Minuten später.

Laut Beschluss der Innenministerkonferenz soll dieser Warntag jährlich an jedem zweiten Donnerstag im September wiederholt werden. Nach Angaben des Innenministeriums sei die zunehmende Zahl von Hitzewellen oder Hochwasser sowie die Gefahr von Terroranschlägen ausschlaggebend für den Probelauf.

Die Bevölkerung soll das Warnsystem und die Sirenensignale besser bekannt seien, heisst es.

Aha, sehr logisch, das Sirengeheule soll vor der Klimaerwärmung warnen, vor einem Tsunami und vor bösen Terroristen. Wie wenn das Alarmsignal davor schützt. Wissen die Behörden im voraus, wo und wann ein Terroranschlag stattfinden wird, um die Bevölkerung vorher zu warnen?

Sinn machen die Sirenen nur, wenn ein Bombenangriff bevorsteht oder ein Atomkraftwerk oder eine Chemiefabrik explodierte, damit man Schutzräume die luftdicht sind aufsucht. Nur, diese Bunker gibt es kaum, jedenfalls nicht in Deutschland. Nur die Schweiz kann 100 % der Bevölkerung schützen.

Ich hatte in meinem Haus einen Schutzraum mit 0,7 Meter dicken Betonmauern und Decke, Lüftungssystem, Trockentoilette und Stockbetten, weil es in der Schweiz Bauvorschrift ist. Jedes Wohnhaus hat einen Bunker für die Bewohner, plus noch zusätzliche wie unterirdische Parkhäuser. 

Aber mir geht es um was anderes. Für mich gilt der Warntag als Warnung…..

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