Wissenschaftler der britischen Regierung: Die Abriegelung war ein “monumentaler Fehler im globalen Maßstab”

“Die Heilung war schlimmer als die Krankheit.”

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Ein wissenschaftlicher Berater der britischen Regierung sagt, der Lockdown wegen Covid-19 sei eine “Panikmaßnahme” und ein “monumentaler Fehler im globalen Maßstab” gewesen.

Der Experte für Infektionskrankheiten und Professor der Universität Edinburgh, Mark Woolhouse, räumte ein, dass die Entscheidung für den Lockdown im März eine “grobe Maßnahme” gewesen sei, die getroffen wurde, weil “wir uns nichts Besseres vorstellen konnten”.

“Der Lockdown war eine Panikmaßnahme, und ich glaube, die Geschichte wird zeigen, dass der Versuch, Covid-19 durch den Lockdown unter Kontrolle zu bringen, auf globaler Ebene ein monumentaler Fehler war, die Heilung war schlimmer als die Krankheit”, sagte Woolhouse, der jetzt die Regierung auffordert, die Gesellschaft zu befreien, bevor noch mehr Schaden angerichtet wird.

“Ich will nie wieder einen nationalen Lockdown sehen”, fügte er hinzu. “Es war immer eine vorübergehende Maßnahme, die das Stadium der Epidemie, das wir jetzt sehen, nur verzögert hat. Es hätte nie etwas grundlegend geändert.”

Der Professor versichert, dass die Auswirkungen der Reaktion auf das Coronavirus schlimmer sein werden als das Virus selbst.

“Ich glaube, dass der Schaden, den die Abriegelung für unsere Bildung, den Zugang zur Gesundheitsversorgung und allgemeinere Aspekte unserer Wirtschaft und Gesellschaft anrichtet, mindestens so groß sein wird wie der Schaden, den das COVID-19 anrichtet”, so Woolhouse.

Richard Sullivan, Professor für Krebs am King’s College London, warnte zuvor, dass es in den nächsten fünf Jahren mehr überzählige Krebstodesfälle geben wird als die Zahl der Menschen, die in Grossbritannien an Coronaviren sterben werden, weil der Coronavirus-Sperrmechanismus, der die Krebsopfer daran hindert, sich behandeln zu lassen, Störungen verursacht.

Die Zahlen zeigen auch, dass es in der Grippesaison 2017-18 mehr Todesfälle gab (rund 50.000) als die Gesamtzahl der Menschen in Großbritannien, die an Coronaviren gestorben sind (41.433).

Eine im vergangenen Monat durchgeführte Umfrage ergab jedoch, dass nach Ansicht der Briten etwa 7 Prozent der Bevölkerung, d.h. 5 Millionen Menschen, durch COVID-19 getötet wurden. Diese Umfrage zeigt klar auf wie die Medien die Panik schürten und die Menschen in die Angst trieben.

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