SARS-CoV-2: Kritik an missverständlichen Informationen

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Berlin – Das Deutsche Netzwerk Evidenzbasierte Medizin (EbM-Netzwerk) bemängelt die Aufarbeitung und Darstellung von Informationen über COVID-19 in den Medien.

„Selbst in den Leitmedien wurden zur Beschreibung des Infektionsrisikos über Monate le­diglich Fallzahlen ohne Bezugsgrößen und unter Verwendung unpräziser Bezeich­nungen benutzt“, kritisiert das Netzwerk. Dabei werde oft nicht zwischen Testergeb­nissen, Diag­no­sen, Infektionen und Erkrankungen differenziert.

Oft bleibe zudem unklar, ob ein Testergebnis „richtig positiv“ ist, also eine Infektion mit SARS-CoV-2 tatsächlich anzeigt. Auch sei jeweils relevant, ob und wie….

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