Die Wahl von Kamala Harris und die Erniedrigung der amerikanischen Politik

Mit der Wahl von Kamala Harris zur Vizepräsidentschaftskandidatin von Joe Biden wurde der Rahmen für die US-Wahlen in diesem Jahr abgesteckt. Wie zu erwarten war, haben die Demokraten Kandidaten ausgewählt, die so weit rechts wie möglich stehen, um einen möglichst rechten Wahlkampf zu führen.

Die Wahl von Harris war gewissermaßen unvermeidlich. Im Juli letzten Jahres hat die World Socialist Web Site, gestützt auf eine Analyse zu der Frage, wer sich als übelster, reaktionärster und somit passendster Kandidat für den zweiten Platz auf der Liste der Demokratischen Partei empfehlen würde, in ihrer englischsprachigen Ausgabe vorhergesagt, dass die Demokraten Harris – sollte sie nicht selbst die Nominierung gewinnen – höchstwahrscheinlich zur Vizepräsidentschaftskandidatin ernennen würden. In ihrer Person kommen all die Rücksichtslosigkeit, der Narzissmus und Karrierismus zusammen, die man für den Job braucht, außerdem der ethnische Hintergrund, der der Besessenheit der Demokraten mit Identitätspolitik auf der Grundlage von Hautfarbe und Geschlecht entspricht.

Kamala Harris ist eine unverbesserlich reaktionäre Politikerin.

Nach dem Polizeimord an George Floyd kam es in diesem Jahr zu…..

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