Alexandr Lukaschenko – ein Präsident mit Skrupeln

Eines Tages, Anfang April dieses Jahres, ging mir ein Licht auf. Es dämmerte mir, dass man Russland dazu gebracht hatte, seine Politik in Bezug auf COVID-19 zu ändern. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich das Virus im Vereinigten Königreich wie ein Lauffeuer verbreitet und erreichte seinen Höhepunkt, während es in Russland nur wenige Infektionen und sehr wenige Todesfälle gegeben hatte.

Es beunruhigte mich, dass Russia Today (RT), ein beliebter Fernsehsender, seinen Kurs geändert hatte. Es war immer ein sicherer Hafen gewesen, in dem man an alternative Standpunkte andocken und Trost von den Lügen und Dogmen unserer eigenen großen Nachrichtensender suchen konnte. Mit Ausnahme der Ereignisse vom 11. September 2001 schien Russia Today einen erfrischenden und oft einschneidenden kritischen Einblick in das Weltgeschehen zu bieten und warf unter anderem ein neues Licht auf die Skripal-Affäre und die angeblichen Chemieanschläge in Syrien.

Als die Ausbreitung von SARS-COV-2 den Westen erreichte und Lockdowns und Gesichtsmasken erzwang, lobte RT Russlands Bemühungen, die Ausbreitung einzudämmen und die Zahl der Todesfälle auf ein Minimum zu reduzieren. Alles in allem sah es so aus, als ob Russland dem Trend entgegengewirkt hätte und alles unter Kontrolle sei. Plötzlich änderte sich das alles. Nachrichtensprecher…..

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