COVID-19: Big Pharma wird von Impfstoff-Haftungsansprüchen ausgenommen

Regierungen erlauben der Big-Pharma experimentelle Impfstoffe auszugeben ohne rechtliche Konsequenzen zu befürchten

Die EU unterzeichnete schon Mitte Juni einen Vertrag mit Astra Zeneca und Oxford University, der allen Mitgliedern der EU den Zugang zu 400 Mio. Dosen des Vakzins sichern soll.

In der Schweiz ist per 31. Juli noch keine Entscheidung getroffen worden

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In der vergangenen Woche haben wir die Leser gewarnt, vorsichtig bei dem neuen COVID-19-Impfstoffen zu sein, und haben darauf hingewiesen, dass wichtige Teile von klinischen Studien übersprungen werden, da Big Pharma nicht für unerwünschte Nebenwirkungen bei der Verabreichung der experimentellen Medikamente zur Rechenschaft gezogen wird.

Nun sagte ein leitender Angestellter von AstraZeneca, Großbritanniens zweitgrößtem Arzneimittelhersteller, gegenüber Reuters, dass seiner Firma gerade Schutz vor allen rechtlichen Schritten gewährt wurde, falls der Impfstoff des Unternehmens zu schädlichen Nebenwirkungen führen sollte.

“Dies ist eine einzigartige Situation, in der wir als Unternehmen einfach nicht das Risiko eingehen können, wenn der Impfstoff in vielleicht vier Jahren Nebenwirkungen zeigt”, sagte Ruud Dobber, ein leitender Angestellter von AstraZeneca.

“In den Verträgen, die wir haben, fordern wir eine Schadloshaltungsklausel (Wird der Beauftragte von Dritten im Rahmen der Auftragserfüllung belangt, so wird er vom Auftraggeber schadlos gehalten). Für die meisten Länder ist es akzeptabel, dieses Risiko auf ihre Schultern zu nehmen, weil es in ihrem nationalen Interesse liegt”, sagte Dobber und fügte hinzu, dass Astra und die Aufsichtsbehörden Sicherheit und Verträglichkeit zur obersten Priorität gemacht hätten.

AstraZeneca ist eines der 25 Pharmaunternehmen weltweit, das experimentelle Medikamente testet, die zur Bekämpfung des tödlichen Virus eingesetzt werden könnten. Und natürlich könnte AstraZeneca Hunderte von Millionen Dosen herstellen, ohne dass bei Auftreten von Nebenwirkungen rechtliche Schritte gegen sie einegeleitet werden können.

Europäische Beamte erklärten gegenüber Reuters, dass die Produkthaftung eine wichtige Diskussion sei, um neue Impfstoffe von Pfizer, Sanofi und Johnson & Johnson zu erhalten.

Was die USA betrifft, so hat die Food and Drug Administration (FDA) bereits ein Gesetz mit dem Namen Public Readiness and Emergency Preparedness (PREP) Act, das Impfstofffirmen Immunität gewährt, wenn etwas schief geht.

Angesichts der Tatsache, dass AstraZeneca und viele große US-Pharmakonzerne COVID-19-Impfstoffe so schnell auf den Markt bringen und dass Regierungen ihnen Immunität gewähren, sollte der Impfstoff Nebenwirkungen heben, deuten alles darauf hin, dass die Unternehmenseliten und Regierungsbehörden nur sehr wenig Vertrauen in diese Medikamente haben.

Spätestens jetzt sollte die Rote Warnlampe aufleuchten, wenn die Regierungen der Big-Pharma erlauben, experimentelle Impfstoffe überstürzt auf den Markt zu bringen und dabei keine rechtlichen Konsequenzen zu befürchten haben sollte dabei etwas schief laufen.

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