Daimler will mehr als die bereits angekündigten 15.000 Arbeiter entlassen

Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld, Schichtzulagen, Pausenregelungen: Nichts ist sicher

In einem ausführlichen Interview mit der Wochenendausgabe der Stuttgarter Zeitung drohte Daimler-Personalchef Wilfried Porth damit, weit mehr als die bereits bekannten 15.000 Beschäftigten zu entlassen. Porth behauptete, Daimler hätte nie eine konkrete Zahl genannt, aber 15.000 seien nicht genug. Betriebsbedingte Kündigungen seien nicht zu vermeiden.

Der Daimler-Personalchef stimmt mit Daimler-Betriebsratschef Michael Brecht in der Salamitaktik überein. Die wirklichen Abbaupläne des Konzerns werden nur scheibchenweise bekannt gegeben. Denn andernfalls würden Betriebsrat und IG Metall die Kontrolle über die Beschäftigten verlieren.

Die IGM-Betriebsräte arbeiten schon seit langem hinter dem Rücken….

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