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Medien: “Wir haben es mit Erziehern zu tun”

Stuttgart hat es wieder sehr deutlich gemacht: Die Realität und ihre Wahrnehmung in den Medien gehen oft sehr weit auseinander. Dies liege am Ansatz vieler Journalisten, ihre Leser, Zuhörer und Zuschauer umzuerziehen, glaubt Professor Norbert Bolz, Medienwissenschaftler und einer der bekanntesten Medien-Experten in Deutschland. Im Interview mit reitschuster.de erklärt er, wie es zum Quasi-Monopol der “Haltungsjournalisten” gekommen ist, und was das System Merkel so gefährlich macht.

Frage: Wie werden die Medien ihrer Aufgabe in der Coronakrise gerecht? Bolz: Wenn wir die öffentlich-rechtlichen Medien betrachten, und die vielen anderen Medien, die sich ihnen anschließen, so würde ich bei diesen von einem Merkel-Kult sprechen. Wir haben einerseits Zahlen, die Deutschland recht gut dastehen lassen im Vergleich zu anderen Ländern, aber andererseits ist sehr fragwürdig, ob dies ein Erfolg der Politik ist. Es hat wohl mehr mit Hygienemaßnahmen, medizinischer Ausstattung und medizinischer Kompetenz zu tun. In vielen Medien wird es dagegen mehr oder minder der guten Führerschaft unserer Mutter Merkel zugeschrieben.

Frage: Dabei sind die Zahlen ja in Wirklichkeit gar nicht so gut, innerhalb…..

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