Geplanter US-Truppenabzug aus Deutschland – kein Grund zum Jubeln

2019 | The National Guard, Flickr | CC BY 2.0

Derzeit sind rund 34.500 US-Soldaten in Deutschland stationiert. Jetzt „droht“ Trump, diese Truppenstärke auf 25.000 zu reduzieren. Über die Ankündigung sollte sich niemand zu früh freuen. Es steht zu befürchten, dass mindestens Teile der für den Abzug aus Deutschland vorgesehenen Truppen nach Polen und damit näher an die Westgrenze Russlands verlegt werden. Dort sind bereits 4.500 US-Soldaten stationiert, die Entsendung weiterer 1.000 US-Soldaten dorthin ist bereits beschlossen.

Wie die IMI (Informationsstelle Militarisierung) betont, handle es sich bei dem geplanten Rückzug um solche Truppenkontingente,

…die aufgrund ihrer schweren Bewaffnung und langen Verlegungszeiten strukturell……

….passend dazu….
Ami goes home? Risiken und Nebenwirkungen des “Abzugs” der US-Truppen aus Deutschland

Jahrzehntelang drängte die Friedensbewegung zu Recht auf einen Abzug der US-Truppen. Insofern lässt sich aus dieser Perspektive der Ende letzter Woche erfolgten Ankündigung, die US-Armee werde über ein Viertel ihrer SoldatInnne aus Deutschland abziehen, sicher etwas Positives abgewinnen. Unklar ist allerdings, was mit diesen Truppen geschehen wird – sollten sich die Berichte bewahrheiten, dass zumindest ein Teil von ihnen in Polen stationiert werden soll, ist das vor allem mit Blick auf das Verhältnis zu Russland äußerst bedenklich. Außerdem könnte ein US-Abzug zwar……

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