Sind Sulfite in Lebensmitteln gefährlich?

Sulfite sind in einigen Nahrungsmitteln, wie etwa Wein, Chips und Trockenobst, enthalten und lösen bei einigen Menschen Unverträglichkeiten aus. Zudem überschreiten viele von uns aus Unwissen die gesundheitlich unbedenkliche Tagesdosis an Sulfiten.

Auf einen Blick
  1. Sulfite beziehungsweise Sulfit-Salze sind eine Form von Schwefel und kommen in geringen Mengen natürlich vor, werden aber hauptsächlich als Nahrungsmittelzusatzstoff hergestellt. Sulfite sind in Nahrungsmitteln wie Wein, getrockneten Kartoffelprodukten, Trockenobst und einigen anderen Lebensmitteln, aber auch Kosmetika enthalten.
  2. Sulfite wirken antimikrobiell und antioxidativ, wodurch sie als Konservierungsstoff genutzt werden können. Ohne Sulfite wäre Wein nur wenige Monate haltbar und Trockenobst würde in kurzer Zeit seine Farbe verlieren.
  3. Sulfite gehören zu der Liste der Zutaten, die 90 Prozent aller Nahrungsmittelallergien auslösen. Die häufigsten Symptome für eine Unverträglichkeit sind unter anderem Hautausschlag, Juckreiz, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und gereizte Atemwege. Besonders Asthmatiker zeigen häufig eine Sulfit-Unverträglichkeit.
Was sind Sulfite?

Sulfite sind Salze und Ester der schwefligen Säure H2SO3. Hierzu gehören Kaliumsulfit, Natriumsulfit, Magnesiumsulfit, Natriumhydrogensulfit…..

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