Gaddafi-Sohn offenbar von türkischen Truppen eingekesselt

Algerien schickt große Anzahl T-90 Panzer zur libyschen Grenze ++ Massive Truppenverstärkung der Türkei in Libyen ++

Die Lage in Libyen scheint sich stündlich zu verschärfen: Der in der libyschen Bevölkerung und bei den Stämmen sehr beliebte Saif al-Islam Gaddafi, der Sohn des ermordeten Revolutionsführers Muammar Gaddafi, soll nach Informationen des Zintan-Stammes von einer Spezialeinheit der türkischen Armee eingekesselt worden sein. Die türkischen Truppen hatten aus Ankara den expliziten Befehl erhalten, den Gaddafi-Sohn wie seinen Vater zu ermorden. Saif al-Islam Gaddafi gilt bei den nächsten freien Wahlen als klarer Favorit. Libyen galt unter der Herrschaft von Muammar Gaddafi als das wohlhabendste und sicherste Land in Afrika. Menschen aus verschiedenen Nachbarländern fanden in Libyen eine Arbeit – was vielen afrikanischen Staaten wertvolle Devisen bescherte. Nach dem Sturz von Gaddafi hatten die von der Türkei unterstützten Islamisten Zehntausende Afrikaner gefoltert und auf Sklavenmärkten angeboten.

Die Erdogan-Regierung möchte eine Gaddafi-Rückkehr um jeden Preis verhindern, da die Türkei in Libyen stattdessen auf die terroristische Muslim-Bruderschaft setzt. Ankara hat mit den Muslimbrüdern bereits Öl-und Gasverträge abgeschlossen, um die Bodenschätze des Landes zu Spottpreisen zu erhalten. Die libysche Bevölkerung würde bei solchen Deals leer ausgehen.

Die Information, wonach Saif al-Islam Gaddafi von ägyptischen und russischen Kräften bereits in Sicherheit gebracht wurde, konnten noch nicht bestätigt werden.

Nun steigt offenbar auch Algerien in den Konflikt in Libyen ein. Welche Seite diese militärische Regionalmacht im Libyenkonflikt einnimmt, ist noch immer unklar. Die Rolle Algeriens könnte jedoch Kriegsentscheidend sein. Einige Mitglieder der Gaddafi-Familie fanden in Algerien Schutz und Zuflucht.

Währenddessen möchte die Türkei nichts dem Zufall überlassen und hat heute mit einer massiven Truppenverlegung nach Nordafrika begonnen. Diese Machtdemonstration mit zahlreichen großen Militär- und Transportflugzeugen wurde den gesamten Tag über von der italienischen und griechischen Luftraumüberwachung registriert. F-16 Kampfjets des griechischen Militärs befinden sich aktuell ebenfalls im gleichen Luftraum.

Die Türkei und die von ihr unterstützten Terroristen haben jegliche Friedensgespräche mit dem von der UN anerkannten und vom Volk gewählten Parlament strikt abgelehnt – und stattdessen eine Fortsetzung der militärischen Offensive versprochen. Eine Friedensinitiative aus Kairo, die von der internationalen Gemeinschaft unterstützt wird, sieht einen sofortigen Waffenstillstand, die Gründung einer Einheitsregierung unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen und einen Fahrplan für freie Wahlen vor. Auch dies lehnte die Türkei kategorisch ab.

Ägypten hatte zuvor angekündigt, auch notfalls militärisch gegen die türkischen Besatzer in Libyen vorzugehen, sollten Friedensgespräche abgelehnt werden. Die Nachbarländer Ägypten und Algerien befürchten durch den türkischen Einfluss in der Region ein Erstarken terroristischer Gruppen – und betrachten die türkische Intervention als eine Gefahr der nationalen Sicherheit. Italien befürchtet wegen der Türkei eine massive Zunahme von Flüchtlingen nach Europa.

Die UN hat in Libyen das vom Volk gewählte Parlament in Tobruk und die Muslim-Bruderschaft-Regierung in Tripolis anerkannt. Das Parlament in Tobruk hat die terroristische Regierung in Tripolis allerdings mit großer Mehrheit abgewählt. Die Türkei kam den Muslimbrüdern jedoch zur Hilfe und schickte Zehntausende Al-Kaida-Terroristen aus Syrien nach Tripolis.

Hinter den Kulissen

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