Der Weckruf

Jetzt schlägt sogar die Europäische Zentralbank (EZB) Alarm: Die Staatsverschuldung einiger Euro-Länder könnte „unhaltbare Zustände“ erreichen. Die Folge wäre wohl das Zerbrechen des Euro.

Die EZB gibt zweimal jährlich einen Bericht zur Finanzstabilität der Euro-Zone heraus. Das am 26.5. veröffentlichte Memorandum gleicht einem dramatischen Weckruf: Die Staatsverschuldung in der Euro-Zone wird um bis zu 22% steigen. Die Schuldenquote einiger Krisenländer könnte „unhaltbare Zustände“ erreichen. Auch drohen „Herabstufungen“ von Rating-Agenturen.

Die Risiken liegen damit wohl auf der Hand. Die Euro-Zone könnte auseinanderbrechen.

Die Warnung der EZB überrascht nicht. Es gibt nichts mehr zu beschönigen. Die Staatsverschuldung der Euro-Länder ist explodiert. Sie hat dramatische Ausmaße erreicht und wird auf durchschnittlich 103% des Bruttoinlandsprodukts (BIP)….

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