Coronavirus: Diese Forschung hätte nie stattfinden dürfen

Gain-of-Function-Forschung, bei der ein Krankheitserreger verändert wird, um ihn ansteckender oder tödlicher zu machen, steht seit Jahren in der Kritik. Die Regierung der USA hatte nach Sicherheitspannen die Finanzierung dieser Arbeiten ausgesetzt, aber mehrere Projekte, darunter auch dieses, durften fortgesetzt werden. Warum?

Auf einen Blick
  1. »Gain of Function« bezeichnet Experimente, bei denen ein Krankheitserreger im Labor verändert wird, um ihm neue oder zusätzliche SARSFunktionen zu verleihen. Man macht ihn beispielsweise übertragbar auf den Menschen oder ansteckender oder tödlicher.
  2. SARS-CoV-2 ist das einzige Coronavirus mit einer Furinspaltstelle. Nicht einmal entfernte Verwandte dieses Virus verfügen über eine solche und die Coronaviren mit Furinspaltstelle teilen nur 40 Prozent des Genoms von SARS-CoV-2. Fachleute sagen, diese neuartige Funktion kann unmöglich auf natürlichem Weg entstanden sein.
  3. SARS-CoV-2 verfügt nicht, wie in Computermodellen vorhergesagt, über eine RBD-Aminosäurensequenz. Das jedoch schließt die Möglichkeit nicht aus, dass das Virus genetisch manipuliert oder auf andere Weise künstlich hergestellt wurde.
  4. US-amerikanische und chinesische Forscher haben Fledermaus-Coronaviren genetisch manipuliert, indem sie Methoden wie »Seamless Ligation« (Anmerkung d. Red.: nahtlose Ligierungsverfahren) angewandt haben, die keine Anzeichen oder Spuren menschlicher Manipulation hinterlassen.
  5. Im Labor lässt sich ein Virus auch ganz ohne Genmanipulation verändern. Dazu züchtet man es in Zellen, die über einen ACE2-Rezeptor wie beim Menschen verfügen. Mit der Zeit kann sich das Virus anpassen und die Fähigkeit erlangen, sich an diesen Rezeptor zu binden und Menschen zu infizieren.

Ist der Auslöser der Covid-19-Pandemie ein im Labor entworfenes Virus? Und falls ja: Was sagt das über die Fähigkeit der Menschheit aus, gefahrenlos…..

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