Die Amerikanische Revolution wird nicht im Fernsehen übertragen

Dem bisher rein emotionalen Aufstand fehlt eine politische Struktur und eine glaubwürdige Führungspersönlichkeit, um Mißstände zu artikulieren

Von Pepe Escobar

Übersetzung©: Andreas Ungerer

Die Revolution wird nicht im Fernsehen übertragenhe, weil es keine Revolution ist. Zumindest noch nicht.

3. Juni 2020, ASIA TIMES

Das Legen von Bränden und/oder Plünderungen bei Target oder Macy’s sind unbedeutende Ablenkungen. Niemand nimmt das Pentagon (oder auch nur auf die Geschäfte in der Penta­gon Mall), das FBI, die Federal Reserve von New York, das Finanzministerium, die CIA in Langley oder die Bankhäuser der Wall Street aufs Korn.

Die wahren Plünderer – die herrschende Klasse – betrachten die Show vor ihren 4K-Hochleistungs­bildschirmen und schlürfen dabei Single Malt.

Dies ist viel mehr ein Klassenkampf als ein Rassenkampf ist und sollte auch als solcher betrachtet werden. Dennoch wurde er von Anfang an gekapert, um als bloße Revolution der Farbigen zu aus­zusehen.

Die Medienunternehmen der Vereinigten Staaten schütteten pausenlos ihre – im Voraus arrangier­ten? – Reportagen über den globalen Lockdown wie eine Tonne Ziegelsteine über uns aus, um ohne Unterlaß über die neue amerikanische “Revolution” zu berichten. Soziale Distanz ist nicht gerade förderlich für den revolutionären Geist. Hier weiter…….

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