Ein Flächenbrand entwickelt sich in Amerika

Wie ich vergangene Woche bei meinem ersten Bericht darüber vermutete, haben sich die Proteste wegen der Tötung von George Floyd durch den Polizisten Derek Chauvin in Minneapolis zu einem Flächenbrand über ganz Amerika ausgebreitet. In Dutzenden von US-Grossstädten kam es am Samstagabend zu einer Nacht weit verbreiteter sozialer Unruhen. Es kam zu gewalttätigen Zusammenstössen zwischen Demonstranten und Polizei, Polizeifahrzeuge und Regierungsgebäude wurden in Brand gesteckt, Geschäfte wurden geplündert und angezündet. Ein Opfer der Plünderung war ein Supermarkt von Target Minneapolis und deshalb hat der Konzern beschlossen, 175 Läden in 13 Bundesstaaten zu schliessen.

Was als überwiegend friedliche Proteste in Minneapolis am Dienstag den 26. Mai begann, geriet schnell ausser Kontrolle und entwickelte sich zu einigen der schlimmsten sozialen Unruhen, die dieser Bezirk je gesehen hat. Am Mittwochabend den 27. Mai breiteten sich die friedlichen Demonstrationen auf andere grosse US-Metropolen aus, die dann in Gewalt hauptsächlich gegen die Polizei ausarteten, wobei Fahrzeuge beschädigt und angezündet und Polizisten angegriffen und entwaffnet wurden.

Innerhalb weniger Stunden sah es Vielerorts aus wie in einem Kriegsgebiet. Sogar in das Weisse Haus hat man versucht einzudringen……

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